Meyer-Wehner, Elimar

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Zeitungs-Bild des Leutnants Elimar Meyer

Elimar Meyer-Wehner[1] (Lebensrune.png 31. Dezember 1916; Todesrune.png 12. November 1996 in Hamburg)[2] war ein deutscher Offizier und Luftlandeflieger der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Unternehmen „Eiche“

Heinrich Gerlach (links) und Elimar Meyer-Wehner bei der Ritterkreuzverleihungszeremonie am Nemi-See (Albaner Berge), Ende September 1943

Meyer-Wehner war ein Fallschirmjäger und erfahrener Flugzeugführer eines Lastenseglers in einem Luftlande-Geschwader. Er nahm während des gesamten Krieges an zahlreichen Unternehmungen teil, u. a. auch am Angriff auf die Insel Kreta. Bekannt wurde er hauptsächlich für die Teilnahme an der Befreiung Mussolinis während des Unternehmens „Eiche“, wofür er aus den Händen Kurt Students das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt.

Otto Skorzeny erinnert sich in seinem Buch Meine Kommandounternehmen an Meyer-Wehner:

„[...] Ich erklärte ihnen allen, daß die Befreiung des Duce nicht möglich gewesen wäre ohne den Mut und den Einfallsreichtum all derer, die an diesem Einsatz und seiner Planung beteiligt waren. Insbesondere erwähnte ich Radl, Leutnant Meyer-Wehner, Pilot des Lastenseglers Nr. 3, und Hauptmann Gerlach. Kurz danach erfuhr ich zu meiner großen Freude, daß auch das Unternehmen Hauptmann [eigentlich SS-Hauptsturmführer] Mandels geglückt war und Donna Rachele, Annamaria und Romano [Ehefrau und jüngsten Kinder Mussolinis] sich wohlauf in München befanden. Am nächsten Tag begleitete ich Mussolini in einem bequemen Junkers-Flugzeug von Wien nach München, wobei mir der über Nacht verjüngte und wieder vitale Duce seine Pläne erläuterte. Diese waren grandios. Seine neue Bewegung, die „republikanisch-faschistische Partei“, sollte die italienische Nation wieder hochbringen. Das Haus Savoyen hatte die faschistische Revolution nicht nur in keiner Weise unterstützt, sondern sabotiert. Der König, der keine Ahnung vom Regieren hatte, und seine Höflinge hatten den Duce unablässig im geheimen bekämpft und schließlich auch noch verraten. Josef Mazzini hatte recht. ‚Als unser Schiff am 27. Juli gegen Mitternacht an Gaeta vorbeikam‘, fügte er hinzu, ‚glaubte ich erst, daß man mich in die berühmte Festung bringen würde, und bat, daß man mich, als besondere Ehre, in die Zelle bringen solle, in der der Held des Risorgimento 1870 eingekerkert war. Aber man brachte mich nach Ponza!‘ Auf dem Flughafen Riem bei München nahm Mussolini gerührt seine Frau Donna Rachele und die beiden Kinder in die Arme. Wir blieben bis zum 15. September im Gästehaus der Reichsregierung in München. Der Duce bestand darauf, daß ich auch dort untergebracht wurde und mit ihm und seiner Familie die Mahlzeiten einnahm. So hatten wir noch mehrere Unterhaltungen. Er machte sich keinerlei Illusionen und wußte, daß der republikanisch-faschistische Staat noch große Schwierigkeiten zu überwinden hätte. Die neofaschistische Doktrin, deren Grundzüge Mussolini mir darlegte, war, mehr als nur ein »nationaler monarchistischer« Faschismus. Es war vor allem eine Aufforderung zur europäischen Vereinigung. Diese Einheit konnte nicht unter Vorherrschaft einer einzigen Nation oder einen kleinen Gruppe Nationen zustande kommen, sondern mußte alle Länder Europas umfassen. Die neue Doktrin beabsichtigte, alle befreiten Nationen zu vereinigen – nach außen, gegen die internationale Plutokratie, und nach innen – gegen den aggressiven Kapitalismus. Die europäischen Länder sollten sich zusammentun, um die ungeheuren Reichtümer des afrikanischen Kontinents gemeinsam zu bewirtschaften, zum Nutzen der afrikanischen und europäischen Völker. [...]“

Lastensegler Nr. 3

Leutnant Meyer flog Lastensegler Nr. 3 mit folgender Besatzung:

  • SS-Hauptsturmführer Otto Skorzeny (Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes)
  • Carabinieri-General Ferdinando (Fernando) Soleti
  • SS-Untersturmführer Otto Schwerdt (Deutsches Kreuz in Gold)
  • SS-Untersturmführer Robert Warger (u. a. Dolmetscher für Italienisch)
  • SS-Unterscharführer Robert Neitzel (Deutsches Kreuz in Gold)
  • 4 weitere Soldaten des SS-Sonderverbands z. b. V. „Friedenthal“

Auszeichnungen (Auszug)

Verweise

Fußnoten

  1. Meyer-Wehner hieß während des Krieges nur Elimar Meyer, nach dem Krieg jedoch heiratete er und trug fortan den Doppelnamen Meyer-Wehner.
  2. Meyer, ElimarDas-Ritterkreuz.de