Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen)

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Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen).jpg

Das Königlich Preußische Militär-Flugzeugführer-Abzeichen wurde am 27. Januar 1913 von Kaiser Wilhelm II. gestiftet und konnte an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften verliehen werden, die

nach Ablegung der beiden vorgeschriebenen Prüfungen für Flugzeugführer und nach Vollendung ihrer Ausbildung auf einer Militär-Fliegerstation das von der Inspektion des Militär-Luft- und Kraft-Fahrtwesens auszustellende Befähigungszeugnis als Militär-Flugzeugführer erworben haben.

Trageweise

Getragen wurde die Auszeichnung als Steckabzeichen auf der linken Brust des sogenannten „Feldfliegers“, „Kampffliegers“ und später im Ersten Weltkrieg des „Jagdfliegers“. Wenige Tage später stiftete Bayern ein eigenes Fliegerabzeichen, dem preußischen Vorbild nacheifernd.

Aussehen

Das hochovale Abzeichen zeigt mittig eine hügelige Landschaft mit Bergen und Gebäuden, über welche nach rechts eine Rumpler „Taube“ fliegt. Der Rand wird aus einem mit einer Schleife unten gebundenen Kranz gebildet. Rechts Eichenlaub, links Lorbeerlaub. Diese münden in der oben sitzenden Kaiserkrone.

Das Material besteht entweder aus Silber, Buntmetall versilbert, Feinzink versilbert oder Eisen versilbert. Es kommen hohl geprägte Exemplare sowie verbödete Exemplare vor. Die Abzeichen wurden aus Silber, Buntmetall versilbert und Eisen versilbert hergestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Fertigung und des Materials variiert die Größe um 1 bis 3 mm. Weiterhin wurden Halbgrößen angefertigt zum Anstecken oder für die Kleine Ordensspange (Größe: 50 x 30 mm). Selten sind gestickte Ausführungen mit Metallfaden.

Stehendes ovales Abzeichen aus Silber (oder versilbertem Material). Hinten eine senkrechte Anstecknadel.

Siehe auch