Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf

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FliegerpokalDem Sieger im Luftkampf

Der Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf war eine Kampfauszeichnung der deutschen Fliegertruppe, er wurde für den ersten Sieg im Luftkampf im Ersten Weltkrieg verliehen und war aus Silber. An der Seite befand sich der Silberstempel „800“.

Erläuterung

Angehöriger der Feldflieger-Abteilung 53 (FFA 53) mit Ehrenbecher

Die erstmals am 24. Dezember 1915 an die Flieger Oswald Boelcke und Max Immelmann verliehenen Ehrenbecher (Walter Kandulski soll ihn jedoch bereits schon am 15. Dezember erhalten haben) wurden an die Flugzeugführer der Jastas jeweils zum 1. Luftsieg verliehen und aus einer Geldreserve finanziert, die dem Chef des Feldflugwesens Hermann von der Lieth-Thomsen zur Verfügung gestellt worden war.

Materialmangel

Bereits Ende 1916 ging man jedoch dazu über, statt der Silberpokale Ersatzmaterialien wie zum Beispiel Eisen zu verwenden. Gegen Kriegsende wurden dann gar keine Pokale mehr, sondern nur noch Verleihungsurkunden ausgegeben.

Zweiter Weltkrieg

In Anlehnung an den im Ersten Weltkrieg verliehenen Ehrenbecher für erfolgreiche Jagdflieger stiftete der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, den Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg.

Träger der Auszeichnung (Auswahl)

Die Kaiserliche Marine hatte ihre eigenen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg (→ Marineflieger) und schuf einen nicht-tragbaren Preis für den Luftsieger.

Ehrenbecher für erfolgreiche Angriffe aus der Luft

Es gab auch eine andere, noch seltenere deutsche Auszeichnung, den Ehrenbecher für erfolgreiche Angriffe aus der Luft. Dieser wurde wohl offensichtlich nur selten verliehen, z. B. Mitgliedern der Besatzungen von Zeppelin-Bombern oder für bestimmte erfolgreiche Angriffe.

Manfred von Richthofens Ehrenbecher

Der Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf Manfred von Richthofen: