Abzeichen für Flugzeugführer (Bayern)

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Abzeichen für Flugzeugführer (Bayern).jpg

Das Abzeichen für Flugzeugführer wurde am 4. Februar 1913 durch den bayerischen Prinzregenten Ludwig gestiftet, der zu dieser Zeit Verweser des Königreiches war. Wie das Königreich Preußen, so stiftete auch das Königreich Bayern, mit dem militärischen Sonderstatus im Kaiserreich, eigene Tätigkeitsabzeichen für die Fliegertruppe. Diese hieß in Bayern Militär-Fliegerstation.

Neben dem Flugzeugführerabzeichen wurden etwas später auch ein Abzeichen für Flugzeugbeobachterabzeichen, ein Fliegerschützenabzeichen und ein Fliegererinnerungszeichen gestiftet. In der Gestaltung weitgehend gleich, unterscheiden sich die Abzeichen durch die bayerische Königskrone von den Abzeichen Preußens bzw. des Kaiserreiches. Diese haben oben eine Kaiserkrone.

Das Flugzeugführerabzeichen wurde an Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten verliehen, die die zwei vorgeschriebenen Prüfungen als Flugzeugführer abgelegt hatten und im Besitz des Befähigungszeugnisses waren. Das Abzeichen durfte nur so lange getragen werden wie der Flugzeugführer in der Liste der Militär-Flugzeugführer aufgeführt war. Danach war das Abzeichen rückgabepflichtig und wurde bei der Fliegertruppe aufbewahrt. Bekannter Hersteller war Carl Poellath in Schrobenhausen.

Getragen wurde die Auszeichnung als Steckabzeichen auf der linken Brust. Vorbild war das preußische Fliegerabzeichen.

Aussehen

Hochovales, hohl verbödetes Abzeichen aus Silber. Die Rückseite glatt mit erhöhtem Rand. Senkrecht eine Anstecknadel mit Gegenhaken. Die Herstellerbezeichnung mittig etwas oberhalb eingeprägt.

Der Rand wird aus einem unten mit einer Schleife gebundenen Kranz gebildet. Rechts Eichenlaub, links Lorbeerlaub. Oben mündet der Kranz in die bayerische Königskrone. Im eingeschlossenen Feld eine Landschaft mit Bergen. Links und rechts einige Gebäude. Darüber ein nach rechts fliegendes Flugzeug (Rumpler „Taube“).

Siehe auch

Literatur