Winfrey, Oprah

Aus Metapedia
(Weitergeleitet von Oprah Winfrey)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Oprah Gail Winfrey (Lebensrune.png 29. Januar 1954 in Kosciusko, Mississippi, VSA) ist eine negride VS-amerikanische Fernsehmoderatorin, Gesprächsleiterin und Schauspielerin. Ihr Feindbild sind alte, weiße Männer.[1]

Werdegang

Oprah Gail Winfrey wurde als uneheliches Kind des Soldaten Vernon Winfrey und der minderjährigen Putzfrau Vernita Lee geboren. Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr wuchs Winfrey bei ihrer Großmutter auf, die ihr schon früh das Lesen beibrachte. Danach lebte sie bei ihrer Mutter in einem Schwarzenviertel in Milwaukee, wo sie von drei Männern aus der Familie über Jahre hinweg sexuell missbraucht wurde, erstmals mit neun Jahren. Sie riss von zu Hause aus und zog nach einer Schwangerschaft mit 14 Jahren – das Kind starb kurz nach der Geburt – zum Vater nach Nashville, bei dem sie sehr streng erzogen wurde, aber ein sicheres Zuhause hatte und auflebte. Winfreys Halbschwester Patricia starb an Kokainmissbrauch, ihr Halbbruder Jeffrey an den Folgen von Aids. Eine weitere Halbschwester wurde von Winfreys Mutter nach der Geburt zu Adoption freigegeben.

Winfrey übersprang zwei Schulklassen und studierte nach dem Abschluß der Highschool Theater an der Tennessee State University, die sie mit einem Bachelor-Grad (B.A.) verließ.

Winfrey saugt Harvey Weinsteins Ohrläppchen (undatiertes Foto, vermutlich vor 2018)

Wirken

Bereits während der Schulzeit arbeitete Winfrey als Radioreporterin. Nach ihrem Sieg beim Schönheitswettbewerb „Miss Black Tennessee“ (1971) fasste sie Fuß im Rundfunkgeschäft. Während des Studiums war sie zwei Jahre in Nashville als Nachrichtensprecherin beim örtlichen Radiosender WVOL tätig, bevor sie das lokale CBS-Fernsehen als Moderatorin und Reporterin abwarb. 1976 wechselte Winfrey nach Baltimore zum Sender ABC, wo sie eine Morgen-Talkshow moderierte und ab 1977 Gastgeberin der Talk-Show „People Are Talking“ war. 1984 übernahm sie eine ähnliche Sendung mit dem Titel „AM Chicago“ bei WLS-TV in Chicago, die so erfolgreich war, daß sie 1985 in „Oprah Winfrey Show“ umbenannt und ab 1986 als tägliche Nachmittags-Talkshow landesweit ausgestrahlt wurde. Winfrey bewies ein ausgeprägtes Gespür für Menschen, denen sie vor laufender Kamera ungewöhnliche Geständnisse entlockte. So brachte sie Persönliches auf den Bildschirm, lange bevor sich dort Reality-TV als Format etablierte. Gefühlsausbrüche waren keine Seltenheit, auch Winfrey ließ ihren Emotionen oft freien Lauf und begleitete die Leidensgeschichten ihrer Gäste bisweilen mit Tränen. Weil ihre Anteilnahme überzeugend wirkte, nicht inszeniert oder aufgesetzt, bekam sie den Ruf „Beichtmutter der Nation“. Und die Wortschöpfung „Ophraication“ stand schon bald für öffentliche TV-Geständnisse als Therapieform. Glaubwürdig war Winfrey dadurch, daß sie auch Details aus ihrem Privatleben preisgab. So offenbarte sie in einer Sendung über „Abmagerungskuren“ ihre eigene Fresssucht. Auch Berichte über ihren sexuellen Missbrauch als Kind, ihre jugendliche Promiskuität oder ihren Kokainkonsum schufen ein besonderes Vertrauensverhältnis zu ihrem Publikum. Winfreys Sendung erreichte Spitzenquoten von 8,6 Mio. Zuschauern täglich. Besondere Aufmerksamkeit erregte u. a. 1993 Winfreys einfühlsames Live-Interview mit dem Popstar Michael Jackson, das weltweit 90 Mio. Zuschauer sahen. Auch der Auftritt von Schauspieler Tom Cruise, der frisch verliebt auf Winfreys Talk-Sofa herumhopste, gehörte zu den Highlights. Als „Oprah Bill“ wurde im Volksmund ein 1994 in Kraft getretenes Gesetz gegen Kindesmissbrauch bekannt, dessen Vorlage Winfrey in den VS-Kongress eingebracht hatte. Ab 1995 gab Winfrey ihrer Sendung einen seriöseren Touch und richtete sie weniger auf Sensationen aus. Die „Oprah Winfrey Show“ blieb aber ein Ort für Menschen, die sich ihren Kummer von der Seele reden wollten. Dabei kultivierte Winfrey ihren Ruf als amerikanische Durchschnittsfrau („everywoman“), die trotz aller Schicksalsschläge nie aufgibt, und ermunterte ihr meist weibliches Publikum, etwas aus seinem Leben zu machen.

Als erste Schwarze hatte die geschäftstüchtige Winfrey 1986 ihre Produktionsfirma gegründet. Nach ihrem umgedrehten Vornamen Harpo Productions genannt, verkaufte die Firma Winfreys Show in über 110 Länder und ließ die Talkmasterin zu den Topverdienern der Unterhaltungsbranche aufsteigen. 1996 ging Winfrey erstmals mit „Oprah's Book Club“ auf Sendung. Die von ihr empfohlenen Werke – so auch 1999 „Die Vorleserin“ des bis dahin in den VSA unbekannten Deutschen Bernhard Schlink – landeten regelmäßig an der Spitze der Bestsellerlisten. Die durchschnittliche Verkaufszahl eines Buchs mit „Oprah-Stempel“ betrug 1,2 Mio. Exemplare. 2002 beendete Winfrey nach 47 Sendungen ihre Lektüre-Empfehlungen mit der Begründung, sie finde keine Bücher mehr, die sie persönlich bewegen würden. Wie groß der Einfluß von Winfrey inzwischen geworden war, zeigte nicht nur der Aufschrei der Buchbranche nach der Schließung ihres Buchclubs, den sie dann mit sporadischen Empfehlungen im Weltnetz fortsetzte, sondern auch 1998 die Folge einer Äußerung von Winfrey nach dem Auftreten von BSE (Rinderwahnsinn). In ihrer Sendung hatte sie angekündigt, keine Hamburger mehr essen zu wollen, was zu einer Klage texanischer Rinderzüchter wegen Umsatzeinbußen führte, die 2002 vor einem Berufungsgericht in New Orleans abgelehnt wurde. Mit wachsendem Einfluß machte sich Winfrey immer mehr zur Anwältin für das Recht auf Bildung und den Schutz von Frauen und Kindern auf der ganzen Welt. 2005 lernte sie anlässlich einer Sondersendung über die Folgen des Hurrikans „Katrina“ in New Orleans den damaligen Senator Barack Obama kennen, den sie später bei seiner erfolgreichen Präsidentschaftskandidatur 2008 unterstützte, was ihm Hunderttausende zusätzlicher Stimmen gebracht haben soll.

Mit der Übernahme des TV-Produktionsunternehmens King World Productions durch den Fernsehsender CBS stieg Winfrey 1999 mit einem Paket von CBS-Aktien im Wert von 100 Mio. VS-Dollar zu einem der größten CBS-Aktionäre auf. Anteile erwarb sie auch an dem 2000 gestarteten Frauensender „Oxygen“ und an diversen Weltnetzseiten. Im April 2000 erschien erstmals das Lifestyle-Magazin „O - The Oprah Magazine“, das nach vier Ausgaben bereits über 1,2 Mio. Abonnenten hatte und damit zu den wenigen erfolgreichen Neugründungen in den VSA gehörte. Die Gesamtauflage des Magazins mit populärpsychologischen Themen, Interviews, Wellness, Mode und Schönheit pendelte sich – stets mit Winfrey auf dem Titelfoto – bei rund 2 Mio. Exemplaren ein. 2006 baute Winfrey ihr Medienimperium mit einem Dreijahresvertrag beim Satelliten-Radiosender XM aus. Auf einem eigenen 24-Stunden-Kanal namens „Oprah & Friends“ waren Protagonisten ihrer Talkshow und ihrer Zeitschrift „O“ sowie eine wöchentlich ausgestrahlte Talkshow zu hören. In Chicago wurde 2008 ein erster Oprah-Store eröffnet. Ihren eigenen Fernsehsender OWN („Oprah Winfrey Network“) sicherte sich Winfrey 2008 durch die Zusammenarbeit mit dem Medienunternehmen Discovery Communications. Dabei übernahm der Kabelkanal Discovery Channel die Hälfte der Anteile von der Internetseite Oprah.com (mit 80 Mio. Seitenaufrufen pro Monat) und von Winfreys Produktionsfirma Harpo, während Winfrey die Hälfte der Anteile und die Leitung des Fernsehkanals „Discovery Health Network“ bekam, ihn in OWN umbenennen sowie Inhalt und Programm bestimmen durfte. 2008 beendete Winfreys Produktionsfirma Harpo die Zusammenarbeit mit dem Sender ABC und schloß einen Dreijahresvertrag mit dem Abo-Fernsehsender HBO.

Als Winfrey im September 2009 das Ende ihrer täglichen „Oprah Winfrey Show“ bei ABC für 2011 ankündigte, um sich ganz auf ihren neuen Kabelsender „Oprah Winfrey Network“ (OWN) zu konzentrieren, ging ein Aufschrei durch die großen amerikanischen Networks, deren Bedeutung seit langem ohnehin geschwunden war. Winfreys Sendung war nach dem Aufhören von Larry King im Herbst 2010 eines der letzten großen Fernsehereignisse und hatte zuletzt immer noch täglich sieben Millionen Zuschauer in den VSA. Auch in der arabischen Welt genoß die Sendung hohe Popularität. Zu einer großen Abschiedsgala vor Winfreys letzter Talkshow am 25. Mai 2011 kamen zahlreiche VS-Prominente und würdigten ihre Sendung als hoffnungsspendende Lebensschule für die amerikanische Mittel- und Unterschicht. Winfrey hatte sich selbst als Verkörperung des amerikanischen Traums zur Marke gemacht. Eine Skandalbiographie von Kitty Kelly („Oprah“) kratzte indes 2010 an Winfreys Nimbus. Darin wurde sie beschrieben als „eiskalte Diva, die eifersüchtig über ihr eigenes Image“ wache.[2] Auch wurde behauptet, Winfreys Vater sei in Wahrheit der Farmer Noah Robinson. Das immer wieder kolportierte Gerücht, sie habe eine lesbische Beziehung zu ihrer Freundin Gayle King, entkräftete sie jedoch später. Im Januar 2011 ging OWN auf Sendung. Mit einer Anschubfinanzierung von über 110 Mio. VS-Dollar war der Sender die größte Neugründung auf dem VS-Kabelmarkt. Unter dem Motto „Live your best Life“ sendete OWN (Hauptsitz in Los Angeles) erbauliche Talkshows und Lebenshilfe-Beratungen zu Gesundheit, Psychologie und Geld sowie Kochsendungen und Reality-Shows. Weil sich viele Winfrey-Fans die Kabelgebühren nicht leisten konnten, schalteten im Schnitt nur 250.000 Zuschauer ein und bescherten dem Sender einen schlechten Start.

Auch vor diesem Hintergrund kehrte Winfrey im Januar 2012 mit der Sendung „Oprah's next Chapter“ auf den Bildschirm zurück.[3] Dabei besuchte sie Prominente in deren Häusern.

Neben ihrer Arbeit als Talkmasterin stand Winfrey auch wiederholt als Schauspielerin vor der Kamera, so etwa in „Color Purple“ (1985; dt. Die Farbe Lila), wofür sie eine Oscar-Nominierung erhielt, in „Native Son“ (1986) oder in der Fernsehserie „The Women of Brewster Place“. Weitere Werke, die sich mit dem Leben schwarzer Frauen und Mädchen auseinandersetzten, waren die von Winfreys Firma produzierte Verfilmung des Romans „Beloved“ (1998; dt. Menschenkind), in der sie die Hauptrolle einer ehemaligen Sklavin in Kentucky spielte. Obwohl Winfreys schauspielerische Leistung Anerkennung fand, fiel der Film an der Kinokasse als „zu anspruchsvoll“ und „zu düster“ durch.[4] 2005 brachte Winfrey als Investorin und Produzentin „Die Farbe Lila“ als Musical heraus.

Seit 2015 ist Winfrey beim jüdischen Weight Watchers International, Inc. Konzern beteiligt. Sie zahlte für 10 % der Aktien rd. 43,2 Mio. VS-Dollar und erhielt eine Option auf weitere 5 %. Winfrey zog in den Aufsichtsrat ein, dem sie bis 2018 angehören soll. Außerdem wurde vereinbart, daß sie fünf Jahre lang für Weight-Watchers-Produkte wirbt.

Außerdem bewirbt und benutzt Oprah Winfrey wie Sandra Bullock „Penis-Facials”, Kosmetikmittel zur künstlichen Gesichtsverjüngung, welche aus Vorhäutern von genitalverstümmelten Jungen extrahiert wurden.

Selbstdarstellung als Wohltäterin

Das von ihr 1998 gegründete „Angel Network“[5] unterstützt Ghetto-Kinder und farbige College-Studenten. Für die Opfer des Hurrikans „Katrina“ in New Orleans spendete Winfrey 2005 etwa zehn Mio. VS-Dollar aus ihrem Privatvermögen. Mit 40 Mio. VS-Dollar finanzierte sie 2007 den Bau eines Elite-Internats für Mädchen in Südafrika. 2010 nahm sie mit mehr als 41 Mio. VS-Dollar für Hilfsprogramme einen Spitzenplatz unter den spendenfreudigsten VS-Bürgern ein.

Oprah Winfrey spendete im Juni 2013 zwölf Millionen VS-Dollar für den Bau des National Museum of African American History and Culture in Washington. Nach Angaben des Museumsdirektors Lonnie G. Bunch III soll im Gegenzug das Museumstheater nach Oprah Winfrey benannt werden.

Winfrey unterstützt 2018 die Kampagne „March for Our Lives“.[6]

Mutmaßungen über zukünftige Bewerbung für VS-Präsidentenamt

Anfang 2018 verbreiteten die Regimemedien Mutmaßungen über eine mögliche zukünftige Bewerbung Winfreys für das Amt des VS-Präsidenten.[7][8]

Familie

Oprah Winfrey ist nicht verheiratet und hat keine Kinder. Sie lebt seit 1987 mit dem Sportmarketingmanager Stedman Graham zusammen. Sie hat Häuser in Kalifornien und mehreren anderen VS-Staaten sowie auf Antigua. Ihr Vermögen wird auf 2,7 Mrd. VS-Dollar geschätzt. Sie ist die einzige schwarze Milliardärin Amerikas. „Forbes-“ und „Time“-Magazine führen sie seit Jahren auf der Liste der (einfluß-)reichsten Menschen der VSA.

Auszeichnungen

Filmbeiträge

Oprah Winfrey: And they just have to die![9]

Verweise

Fußnoten

  1. Erschreckende Ausmaße – Feindbild alter, weißer Mann, FreieWelt.net, 12. Januar 2018
  2. Vgl. stern, 18/2010
  3. „Herrin des erbaulichen Small Talks“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Dezember 2011
  4. Vgl. Brigitte, 7/1999
  5. Oprah's Angel Network
  6. AWR Hawkins: Jimmy Fallon and Lady Gaga Join MTV, NAACP to Send Busloads of Protesters to Gun Control March, Breitbart News Network, 24. März 2018 (englischsprachig)
  7. Könnte Oprah Winfrey nächste US-Präsidentin werden?, Epoch Times, 9. Januar 2018
  8. Fabian Reinbold: TV-Star als Trump-Gegnerin  – So wahrscheinlich ist Oprah Winfreys Kandidatur, t-online.de, 12. Januar 2018
  9. Mit der englischsprachigen Begleitinformation: Opray Winfrey advocated the death of white people she claims are racist. Camp Constitution is an all volunteer association of Americanists. We run a week-long family camp, man information tables at various venues, have a book publishing arm, and post videos from our camp and others that we think are of importance.