Prußen

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Die Prußen (nach der Eigenbezeichnung Prūsai) waren der baltische Volksstamm, auf den der erdkundliche Name Preußen zurückgeht. Auch als Altpreußen, Prussen, Pruzzen oder lateinisch Pruteni bekannt, lag das Siedlungsgebiet der zwölf prußischen Teilstämme als Nachkommen der Ostgoten im 13. Jahrhundert zwischen der Weichsel (nach Meinung von Linguisten auch westlich der Weichsel bis an die Persante) und der Minge, die von Norden kommend bei Heydekrug in das Delta der Memel mündet.

Die Prußen trieben Handel auch mit den Wikingern und tauschten ihren Bernstein gegen Silber. Schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts hatten sich die Prußen stetig zunehmender Übergiffe der Polen zu erwehren, die eine Verbindung zur Ostsee suchten. Als sie zu Beginn des 13. Jahrhunderts aus der reinen Verteidigung zu Vergeltungsschlägen gegen das nordpolnische, masowische Gebiet übergingen, rief der polnische Herzog Konrad von Masowien den Deutschen Orden um Hilfe. Im Laufe des 13. Jahrhunderts besiegten die Ordensritter des Deutschen Ordens die Prußen, welche schließlich christianisiert wurden.

Die Nachkommen der Prußen gingen im deutschen Volk auf.

Die sogenannte Prussia-Sammlung wurde als Sammlung ostpreußischer Vorzeit im Dom zu Königsberg ausgestellt.

Siehe auch

Literatur

  • Beate Szillis-Kappelhoff: Prußen – die ersten Preußen. Geschichte und Kultur eines untergegangenen Volkes. 2012, ISBN 978-3-937820-00-2