Reifende Mädchen

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FILM

Reifende Mädchen.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Reifende Mädchen
Originaltitel: Lezione di chimica
Produktionsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1941
Laufzeit: 95 Minuten
Sprache: Italenisch
Filmproduktion: Manenti–Produktion
Erstverleih: Difu
IMDb: deueng
Stab
Regie: Mario Mattoli
Drehbuch: Aldo De Benedetti,
Marcello Marchesi,
Mario Mattoli
Musik: Enzio Carabella
Dialogregie: Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: Georg Rothkegel
Kamera: Jan Stallich
Bauten: Piero Filippone
Besetzung
Darsteller
(Synchronstimme)
Rolle
Alida Valli
(Ruth Hellberg)
Anna Campolmi
Irasema Dilián
(Reva Holsey)
Maria Rovani
Andrea Checchi
(Harry Giese)
Professor Marini
Giuditta Rissone
(Margarethe Launer)
Der Direktor der Schule
Carlo Campanini
(Christian Gollong)
Campanelli , der Hausmeister
Ada Dondini
(Margarete Kupfer)
Fräulein Mattei
Carlo Micheluzzi Campolmi Commendatore , Vater von Anna
Sandro Ruffini Carlo Palmieri , der Vater von Maria
Bianca Della Corte
(Charlotte Radspieler)
Luisa
Olga Solbelli Fräulein Bottelli
Tatiana Farnese
(Käte Merk)
Teresa
Giuliana Pitti
(Erika Goerner)
Marcella Maretti

Reifende Mädchen (ital. Lezione di chimica) ist ein italienischer Spielfilm von 1941. Die deutsche Uraufführung fand am 10. September 1942 statt

Handlung

Quelle
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Ein Mädchenpensionat ist der Schauplatz dieses italienischen Films und ein Hauptreiz die Echtheit seines Milieus. Der Kameramann Jan Stallich trug wesentlich zu seiner treffenden Gesamtskizzierung und liebevollen Ausmalung bei.

Unter Verzicht auf eine tiefere Problemstellung legten der Regisseur Mario Mattoli und sein Mitautor M. Marchesi den Nachdruck auf die Spannung. Sie steigerten die Eifersucht der „inoffiziellen“ Klassenersten auf ihre bei dem umschwärmten Chemieprofessor vermeintlich glückliche Rivalin zu einem Konflikt in bedrohlicher Gewitterstimmung.

Nach bösem Verdacht und dramatischem Selbstmordversuch leuchtet aber der Regenbogen wiedergutmachender Kameradschaft. In neidverbrämter, beinahe haßerfüllter Herrschsucht wie in der Umkehr zu beschämtem Opfermut zeigt die eigenwillig temperamentvolle Alida Valli die stärkste darstellerische Leistung.

Im Umkreis: sympathisch versonnen Irasema Milan als unschuldig Verdächtigte, Andrea Checchi mit nobler Haltung der angehimmelte Lehrer; famos in Randfiguren: Carlo Campannni, Giuditta Rissone, Ada Dondini.

Mit Umsicht und Takt besorgten Lüdtke und Dr. Rohnstein die deutsche Fassung.

Quelle: Filmwelt – Das Film- und Foto-Magazin, Nr. 39/40, 28. Oktober 1942