Satire

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Politische Körper im 20. Jahrhundert

Unter Satire (auch: Spottdichtung; lat. satira, älter: satura, eigentlich = mit verschiedenen Früchten gefüllte Schale – übertragen im Sinne von „bunte Mischung“) versteht man meist eine Gattung der Literatur, die unterschiedliche Formen annehmen kann (zum Beispiel Lyrik, Epik, aber auch Märchen). Die Bild-, Darstellungs- und Filmsatire verwendet analoge Kontrastwirkungen wie die in der Literatur erprobten Stilmittel.

Erläuterung

Satire entspricht normalerweise dem gerade herrschenden Zeitgeist, kann diesen mitunter aber auch auf bissige Weise parodieren. Meist stellt sie dabei den Anspruch, den Leser auf belustigende Weise aufzurütteln bzw. zum Nachdenken anzuregen. Ironie, Sarkasmus, Übertreibung, Bagatellisierung und wörtliche Zitate von Autoritäten sind Stilmittel der Satire.

Karikaturen und Filme können ebenso zur Satire gezählt werden.

Beispiele

  • Prozeßentscheidende Erkenntnisse vermeldet indes das Nachrichtenportal n-tv: „Neun Opfer waren Kleinunternehmer mit türkischen und griechischen Wurzeln“. Neu ist, daß die Opfer mit Wurzeln gehandelt haben. Bislang ging man davon aus, daß sie Dönerverkäufer waren.[1]
  • Ich habe noch einmal nach recherchiert. Wahrscheinlich sind die Polizisten nicht bei einem Verkehrsunfall umgekommen, sondern haben versehentlich „Börek“, die Claudia gebacken hat, gefuttert. [1] [2]

Zitate

  • Die Satire soll, gleich der Algebra, bloß mit abstrakten und unbestimmten, nicht mit konkreten Werthen, oder benannten Größen operiren; und an lebendigen Menschen darf man sie so wenig, wie die Anatomie, ausüben; bei Strafe, seiner Haut und seines Lebens nicht sicher zu sein.“ — Arthur Schopenhauer[3]

Filmbeiträge

Olli Dittrich: Schorsch Aigner – Der Mann, der Franz Beckenbauer war (YouTube-Kanal: ARD)
Die Clown-Union: Die Erichs nehmen Rache

Verweise

Fußnoten

  1. Eulenfurz über die Berichterstattung der Systempresse zum Döner-Mord-Prozeß
  2. Altermedia NPD KV Unna/Hamm
  3. Parerga und Paralipomena II, Kapitel 23: Ueber Schriftstellerei und Stil, § 278