Tätervolk

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Pfeil 1 start metapedia.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tätervolk (Auswahlseite) aufgeführt.

Unter Tätervolk versteht man die Vorstellung, daß ein Volk aufgrund einer Begebenheit in der Vergangenheit für alle künftigen Generationen gebrandmarkt und mitschuldig ist. Der Begriff ist dabei mehr hypothetisch, da kaum jemand diese Vorstellung ernst nimmt, nur in der Bundesrepublik Deutschland ist diese nach wie vor verbreitet und somit ein wichtiges Element der Deutschfeindlichkeit und das Schuldkultes.

Der Begriff wird heute zunehmen durch den Ausdruck „geschichtliche Verantwortung“ ersetzt. Obwohl er an sich die gleiche Aussage für die Deutschen beinhaltet, klingt er im Sinne von Neusprech positiver und stößt somit auf weniger Widerstand in der Bevölkerung.

Kritik am Begriff

Der CDU-Abgeordnete Martin Hohmann kritisierte den Begriff und meinte – um die Absurdität solch einer Vorstellung aufzuzeigen – daß man dann auch die Juden als Tätervolk bezeichnen könnte, da viele von ihnen bei der russischen Oktoberrevolution beteiligt waren und somit für das Leid, das durch die Sowjetunion geschaffen wurde, mitverantwortlich seien. Hohmann wurde daraufhin Antisemitismus unterstellt und er wurde gesellschaftlich geächtet, hinzu kam ein sofortiger Ausschluß aus der CDU. Die deutschsprachige Wikipedia weiß im Artikel „Unwort des Jahres“ zu berichten, daß der Begriff „als potentiell möglicher Vorwurf gegen Juden von Martin Hohmann gebraucht“ wurde. Von der Tatsache, daß der Begriff meist ausschließlich in Bezug auf Deutsche fiel, schweigt der Artikel allerdings.

Da die Juden jedoch weltweit ausschließlich in ihrem eigenen Interesse handeln und dabei ihre Wirtsvölker zersetzen, ist der Begriff in Bezug auf das internationale Judentum durchaus sinnvoll.

Siehe auch