Dodd, Thomas Joseph

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Thomas J. Dodd mit einem Schrumpfkopf in seiner Hand
„Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn müsse vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu welchem du gekommen bist, daß du unter seinen Flügeln Zuversicht hättest.“ - Rut. 2, 12

Thomas Joseph Dodd (* 15. Mai 1907; † 24. Mai 1971; genannt Tom) war ein VS-Senator und gehörte zu den Anklägern beim Nürnberger Tribunal, wo er die Schrumpfköpfe aus einem Naturkundemuseum präsentierte.

Leben

Nach dem Schulbesuch studierte er Philosophie und Jura. 1933 und 1934 arbeitete er als „Special Agent“ für das FBI. Anschließend arbeitete er im Justizministerium und war danach in Restdeutschland beim Nürnberger Tribunal im Mitarbeiterstab von Robert H. Jackson tätig. Nach seiner Rückkehr aus Nürnberg wurde er mit mehreren Orden behängt, unter anderem dem tschechoslowakischen „Orden des Weißen Löwen“. Anschließend war er als Rechtsanwalt in Hartford tätig. 1967 wurde Dodd vom Senat offiziell gerügt, da er Wahlkampfspenden für seine Kandidatur der Demokratischen Partei veruntreut hatte. In seiner Geburtsstadt Norwich wurde das „Thomas J. Dodd Memorial Stadium“ nach ihm benannt.

Beispiel seiner geistreichen Kenntnis vor dem Nürnberger Tribunal war seine Behauptung, daß die Leichen von Colin Ross und seiner Frau nicht gefunden wurden. Der aufgefundene Abschiedsbrief sei das einzige Zeugnis seines Freitodes geblieben. Er äußerte dazu:[1]

Und dann bezüglich des Briefes von Colin Roß, glaube ich, ist es wichtig zu bemerken, daß niemand weiß, ob Roß Selbstmord begangen hat oder nicht, jedenfalls soweit die alliierten Länder in Frage kommen. Seine Leiche wurde niemals gefunden, nur die Notiz, die, wie der Anwalt sagt, in seinem Nachlaß gefunden wurde.

Tatsächlich gab es ein öffentliches Begräbnis der Leichen, die zuvor in ihrem Hause aufgebahrt wurden.

Ein anderes Beispiel: In einer Aktennotiz vom 16. Dezember 1941 über ein Gespräch mit Hitler (IMT Dok. P S 1517 Band XXVII S. 270) gebraucht Alfred Rosenberg den Ausdruck „Ausrottung des Judentums“. In der Sitzung vom 17. April 1946 übersetzt der amerikanische Generalankläger Dodd „Extermination of the Jews“ („Ausrottung der Juden“) (Bd. XI, S. 562). Rosenberg protestierte vergebens.

Über die Juden

Tom Dodd schrieb in einem Brief an seine Frau, daß 75 % des amerikanischen Anklagestabes aus Juden bestehe. Er hatte enge jüdische Freunde und war besorgt, dies würde Probleme bereiten, da berühmte Persönlichkeiten wie Charles Lindbergh erklärt hatten, die VSA habe aufgrund jüdischer Interessen den Krieg gegen Deutschland angezettelt:[2]

„Du weißt, wie sehr ich Antisemitismus immer verabscheut habe. Du weißt, wie stark ich mich über diejenigen aufrege, die irgendeine Art von Intoleranz predigen. Mit diesem Wissen – wirst Du verstehen, wenn ich sage, daß der Stab hier aus über fünfundsiebzig Prozent Juden besteht. Meine Ansicht ist jetzt, daß die Juden von diesem Verfahren weg bleiben sollten – um ihrer selbst willen. Denn – dies ist wichtig – der Vorwurf ‚eines Krieges für die Juden‘ wird noch erhoben und er wird in der Nachkriegszeit wieder und wieder erhoben werden. Der zu hohe Anteil von jüdischen Männern und Frauen hier wird als Beweis für diese Belastung aufgezeigt werden. Manchmal scheint es, daß die Juden über diese Dinge niemals lernen werden. Sie scheinen es im Sinn zu haben, immer neue Schwierigkeiten über ihre eigenen Köpfe zu bringen. Ich mag darüber nicht schreiben – es ist aus meiner Sicht geschmacklos – aber ich bin beunruhigt darüber. Sie forcieren und pressen und konkurrieren miteinander und mit allen anderen.“

Fußnoten

  1. Nürnberger Tribunal, Einhundertsiebzehnter Tag. Dienstag, 30. April 1946, Vormittags
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 18. März 2011. Archiviert bei WebCite®.M. Charles Bakst: Connecticut’s Senator Christopher Dodd presents history close up in book about his fatherThe Providence Journal, 30. September 2007:

    „You know how I have despised anti-Semitism. You know how strongly I feel toward those who preach intolerance of any kind. With that knowledge — you will understand when I tell you that this staff is about seventy-five percent Jewish. Now my point is that the Jews should stay away from this trial — for their own sake. For — mark this well — the charge ‘a war for the Jews’ is still being made and in the post-war years it will be made again and again. The too large percentage of Jewish men and women here will be cited as proof of this charge. Sometimes it seems that the Jews will never learn about these things. They seem intent on bringing new difficulties down on their own heads. I do not like to write about this matter — it is distasteful to me — but I am disturbed about it. They are pushing and crowding and competing with each other and with everyone else.“