Vernichtung durch Arbeit

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Vernichtung durch Arbeit ist eine insbesondere in der BRD verbreitete Propagandaparole zur pauschalen Verunglimpfung des Nationalsozialismus seit Beginn der Nachkriegszeit. Damit soll im Zusammenhang mit der Holocaust-These die nationalsozialistische Strafvollzugs- und Arbeitspolitik pauschal verunglimpft werden.

Gemäß politisch korrekter Darstellung habe es sich bei einer postulierten Vernichtung durch Arbeit in den damaligen deutschen Arbeits- und Konzentrationslagern um eine fabrikmäßige Massentötung sogenannter Zwangsarbeiter oder sonstiger Häftlinge infolge erzwungener, unzumutbarer Schwerstarbeit, mangelhafter Versorgung und schlußendlicher Vergasung oder sonstiger industrieller Methoden des Massenmordes gehandelt. Unterdessen bleibt unklar, inwieweit eine Durchführung von Arbeitsvorgängen in Arbeitslagern bei der postulierten andauernden Massenvernichtung von Arbeitern überhaupt noch möglich sein konnte.

Im Zusammenhang mit dieser Hetzparole wird insbesondere der Passus „Arbeit macht frei“, welcher u. a. als Toraufschrift von Internierungslagern Verwendung fand, gänzlich in diesem negativen Kontext umgedeutet.

Kritik

Politisch korrekte Quellen führen als „Beweis“ für die Existenz des Terminus regelmäßig nur einen einzigen mutmaßlichen Aktenvermerk vom 14. September 1942 an, wonach Otto Thierack über ein Gespräch mit Goebbels und Himmler folgendes notiert haben soll:

„Hinsichtlich der Vernichtung asozialen Lebens steht Dr. Goebbels auf dem Standpunkt, daß Juden und Zigeuner schlechthin, Polen, die etwa 3 bis 4 Jahre Zuchthaus zu verbüßen hätten, […] vernichtet werden sollten. Der Gedanke der Vernichtung durch Arbeit sei der beste.“[1]

Hierbei wird, ganz im Sinne der Umerziehung, üblicherweise übersehen, daß der Terminus Vernichtung eine Ausschaltung als Machtfaktor bedeutete, nicht aber im Sinne von Tötung. In den Vierteljahresheften für freie Geschichtsforschung, Heft 4/97, S. 260 f., hat Germar Rudolf einige zusammenfassende Bemerkungen über den nationalsozialistischen Sprachgebrauch gegenüber den Juden gebracht, die zum großen Teil auf dokumentarischen Funden beruhen, welche David Irving in den letzten Jahren und Jahrzehnten seiner Forschung gemacht hat.[2]

Des weiteren wird eine Tagebuchaufzeichnung über ein Gespräch zwischen Goebbels und Thierack als angebliches „Beweismaterial“ herangezogen, dessen Relevanz zur Untermauerung von Massentötungen allerdings zweifelhaft ist.[2]

Anläßlich eines Sitzungstermins des Nürnberger Tribunals fragte Strafverteidiger Robert Servatius den thüringischen Gauleiter Fritz Sauckel: „Was verstehen Sie unter ‚Vernichtung durch Arbeit‘?“ Sauckel erwiderte: „Ich habe den Ausdruck ‚Vernichtung durch Arbeit‘ hier im Gerichtssaale zum ersten Male vernommen.“[3]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Nürnberger Dokument PS-682, zitiert nach Jens-Christian Wagner: Das Außenlagersystem ... In: Ulrich Herbert et al. (Hgg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager, Frankfurt/M 2002, ISBN 3-596-15516-9, S. 720 / siehe auch Dok. 654-PS in IMT Band XXXVI, Seite 201 / vergl. Hermann Kaienburg: Jüdische Arbeitslager in der Straße der SS. In: Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 11 (1996), S. 14 ( Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!)
  2. 2,0 2,1 Erik Kylling: Goebbels-Tagebücher widerlegen etablierte „Holocaust“-Version, August 2001
  3. IMT, Einhunderteinundvierzigster Tag. Mittwoch, 29. Mai 1946, Vormittags
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