Vertreibungsleugnung

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Vertreibungsleugnung versteht man die Leugnung der Vertreibung der Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat in Ostdeutschland.

Deutschland

Die CSU forderte in den 1980er Jahren, daß Vertreibungsleugnung strafbar werden sollte, falls Leugnung anderer Völkermorde strafbar würden:

Die CSU kritisierte, daß der Gesetzentwurf zu einseitig sei, ein rein politisches Gesetz darstelle und die Unterstützung der CSU nur finden könne, wenn die Leugnung des Völkermordes ganz allgemein strafbar werde, also auch zum Beispiel die Leugnung der Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten.[1]

Die BRD-Bundespost gab vor dem Aufkommen der Vertreibungsleugnung Briefmarken heraus. Damit frankierte Briefe wurden im polnisch annektierten Ostdeutschland, im tschechisch annektierten Sudetenland und auch in der sogenannten „DDR“ in Mitteldeutschland nicht zugestellt.[2] Nach der 68er Kulturrevolution in Westdeutschland und dem damit einhergehenden Niedergang von Wahrheit und Recht, wurde die Briefmarke eingestellt.

Vertreibung, Bundespost2.jpg Vertreibung, Bundespost.jpg

Ausland

Vertreibungsleugnung kann auch Leugnung anderer Vertreibungen, z. B. Leugnung der Nakba, bezeichnen. 1948 wurde der schwedische Diplomat Folke Bernadotte Graf von Wisborg von einer jüdischen Terrororganisation ermordet, da er die Ansicht vertrat, daß die von den Juden vertriebenen Palästinenser einen Anspruch auf Rückkehr in ihre Heimat hätten.

Noch 1971 sagte Golda Meir, ein palästinensisches Volk gäbe es gar nicht, „Israel“ sei auf einem Land ohne Volk für ein Volk ohne Land gegründet worden [...]. Man könnte das als Vertreibungsleugnung bezeichnen.[3]

In der Türkei wiederum wird das Massaker an Armeniern mit seinen Deportationen nicht als Völkermord betrachtet und die Vertreibung als solche geleugnet.

Verweise

Fußnoten