Weltbürgertum

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NWO-Paß von Dick Cheney (Illustration von David Dees

Weltbürgertum (auch Kosmopolitismus) bezeichnet eine ideologische Richtung, deren Vertreter keinen Bezug zu ihrer Heimat haben, sondern sich überall in der Welt „zu Hause“ fühlen. Der Begriff ist somit der Gegensatz zum gesunden Nationalgefühl (Nationalismus), bei dem eine starke Bindung und Verantwortlichkeit zur eigenen Heimat besteht. Ein „Weltbürger“ verhält sich nicht bürgerlich, sondern touristisch. Die mit einem „Weltbürgertum“ oftmals verbundene Selbstentpflichtung von Normen und Beschränkungen kann durchaus eine enge Verbindung eingehen mit modischen Attitüden. Sie bewirkt jedoch – entgegen dem „weltbürgerlichen“ Selbstverständnis – aus sich heraus keine normativen Setzungen, sondern verbraucht diese immer nur und schleift sie ab. Der kosmopolitische Anspruch, einen „neuen Menschen“ zu verkörpern, den „eigentlichen Menschen“ oder den „Menschen der Zukunft“, erweist sich als Kulturlüge egozentrischer und volksferner Ideologien.

Erläuterung

Kosmopolitismus

Quelle
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Kosmopolitismus ist die Ansicht, daß alle Menschen zusammenge­nommen eine Gesamtgemeinschaft auf Grundlage ihrer gemeinsamen biologischen Menschlichkeit bildeten. Das Gegenteil des Kosmopoli­tismus ist der Kommunitarismus, der sich auf tatsächlich bestehende Gemeinschaften und Zusammengehörigkeiten bezieht und die Exis­tenz eines übergreifenden, alles gleichmachenden Universalismus verneint. Ein konsequenter Kosmopolitismus betrachtet alle Faktoren, die Individuen oder Gruppen aus einer postulierten Gesamtmensch­heit hervorheben würden, als unmoralisch oder sachlich falsch; daher begegnet er Nationalitäten, Volkstum und religiösem Partikularismus mit Feindseligkeit. Das Ziel des Kosmopolitismus ist immer – ob explizit oder implizit – der Weltstaat und damit das Konzept der Weltbürgerschaft im Gegensatz zu einer nationalen, ethnischen oder religiösen Identität.

Moderner Kosmopolitismus entwickelte sich aus der Aufklärung, während der er für die Anwendung universaler Prinzipien auf das Konzept der Bürgerschaft stand. Heute kann der Kosmopolitismus als Gründungsmythos der Globalisierung gelten, selbst wenn einige unbedeutende, winzige Eliten in Wirtschaft, Massenmedien und Wissenschaftsbetrieb ihn für die Realität halten.

Quelle: Daniel Friberg: Die Rückkehr der echten Rechten – Handbuch für die wahre Opposition, Arktos, 2015, ISBN 9781910524565


Paradebeispiel Michel Friedman

Der Jude Michel Friedman erklärte in der BRD-Diskussionssendung „Menschen bei Maischberger“ am 27. August 2013 wörtlich:

„Es gibt keine closed doors mehr. Die Länder sind alle offen, niemand ist rechtlich organisiert, oder nicht, spielt keine Rolle [sic!].“[1] Man vergleiche dieses Zitat mit den Kernaussagen Adolf Hitlers im oben angeführten Filmbeitrag.

Damit leistet Friedman dem kosmopolitischen Irrnis Vorschub. Interessant ist am Rande, daß niemand in der genannten Diskussionssendung einen Einwand machte. Dazu paßt, daß er zweimal in derselben Sendung die Einwanderung in die BRD aktiv befürwortet und unterstellt, daß die Deutschen gar froh sein müßten, daß Menschen immigrieren.

Filmbeitrag

Adolf Hitler über die Gegensätzlichkeit von Volk, Heimat und Nation (Staat) zu wurzellosen, internationalen „Cliquen“.

Siehe auch

Literatur

  • Ernst August Anton von Göchhausen: Enthüllung des Systems der Weltbürger-Republik: In Briefen aus der Verlassenschaft eines Freymaures. Wahrscheinlich manchem Leser um zwantzig Jahre zu spät publizirt, 1787 (PDF-Datei)
  • Paul Otto Friedrich: Nationalismus oder Weltbürgertum?, 1920 (PDF-Datei) Für Nicht-USA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!

Verweise

Fußnoten

  1. Wut auf Asylbewerber: Sind wir Ausländerfeinde?, Menschen bei Maischberger, 27. August 2013