Hier und Jetzt
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Die Zeitschrift Hier & Jetzt ist das Theorieorgan der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Sachsen.
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[bearbeiten] Ausrichtung
Die Zeitschrift HIER & JETZT will nach eigenem Selbstverständnis eine rechtsradikale Schrift sein. „Rechtsradikal?“, könnte man fragen, hätte es nicht auch „rechts“, „national“ oder „patriotisch“ heißen können, und besteht nicht die Gefahr, daß potentielle Leser und Sympathisanten sich von der meist stigmatisierend gebrauchten Vokabel abgestoßen fühlen könnten?
Doch bedurfte es einer publizistischen Neugründung, um den rechten Mainstream zu bedienen? Dies vermögen bereits existierende Blätter weit besser. HIER & JETZT verfolgt einen eigenen Weg, gibt engagierten und auch kontroversen Beiträgen Raum, polarisiert und provoziert, um durch Zuspitzung Frontstellungen deutlich zu machen und die Dinge in Fluß zu bringen. „Rechtsradikalität“ ist für die Macher die Chiffre für das Spannungsfeld, in dem sie sich bewegen, zwischen Tradition und Revolution; ein vielschichtiger Begriff, dem sie mit ausgesuchten Inhalten ein zeitgemäßes Gesicht zu geben bestrebt sind. „Rechtsradikal sein“, heißt für die Macher ebenso, den radikalen Widerspruch des politischen Gegners, wie auch den unserer bürgerlichen Mitwelt herauszufordern, da es mit unverbindlichen Allgemeinplätzen und opportunistischer Feigheit einfach keinen Frieden geben darf.
[bearbeiten] Verbindungen
HIER & JETZT stellt sich bewußt in das politische Umfeld der Jugendorganisation der sächsischen NPD, da die Macher glauben, daß der revolutionäre Impuls, der zur Veränderung der Verhältnisse unabdingbar ist, gerade hier auch seine größte Dynamik entfaltet. Der maßgebliche Teil des politikfähigen Potentials in Sachsen ist mittlerweile bei den JN organisiert und leistet hier eine hervorragende Arbeit. Gleiches gilt für die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, die sich - allen Widerständen zum Trotz – als politischer Katalysator bewährt hat und dem Nationalismus eine parlamentarische Plattform eröffnet. Insofern ist der Standort im nationaldemokratischen Kontext nur konsequent, bietet sich ihnen damit die Möglichkeit, als Teil einer strukturierten Bewegung aktiv am politischen Leben teilzuhaben. Die Macher sehen in der NPD den gegenwärtigen Hauptträger des Nationalismus in Deutschland, den Nationaldemokraten gilt ihre Unterstützung. Gleichwohl ist das Projekt H&J kein Instrument unkritischer Hofberichterstattung und wird auch künftig um die erforderliche Eigenständigkeit bemüht sein.
[bearbeiten] Ziele
HIER & JETZT will eine Ideenwerkstatt des Nationalismus sein, in der Bestände geordnet, Fragen aufgeworfen aber auch Konzepte auf den Tisch gelegt werden. Dabei wollen wir mit staubigen Konventionen brechen und einen echten innerrechten Diskurs unterstützen, ohne den es keine zukunftsfähige Nationalbewegung geben kann. Die Emanzipation vom staatlich geförderten NS-Klischee soll dabei forciert, der Fokus unmißverständlich auf das „Hier und Jetzt“ gelenkt werden.
In den Beiträgen der Zeitschrift werden aktuelle Entwicklungen reflektiert, politische Begriffe geklärt, über Geschehnisse in unserer unmittelbaren Umgebung berichtet, an historische Abläufe oder Persönlichkeiten erinnert und kulturelle Initiativen vorgestellt. Hierbei verwenden die Autoren bewußt eine moderne Schrift- und Bildsprache, die ihr Bemühen um eigenständige und zeitgemäße Ausdrucksformen widerzuspiegeln sucht. Auch die Präsenz des Projekts im Weltnetz gewinnt zunehmend an Profil. Über die eigentliche Zeitungsarbeit hinaus beteiligt sich HIER & JETZT ambitioniert an der politischen Diskussion und unterstützt regionale Kampagnen. Wir stehen nicht abseits, wenn die nationale Opposition auf die Straße geht und der Opfer des 13. Februars 1945 in Dresden gedacht wird.
[bearbeiten] Die Mannschaft
Die Akteure der HIER & JETZT haben politische Biographien, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Neben dem Redaktionsstamm (Robert Waldstetter, Hans Gutermann, Berthold Lauterbach und Johannes Nagel) schreiben regelmäßig Dr. Angelika Willig (früher JF-Ressortleiterin), Karl Richter ([[Nation & Europa), Jürgen Schwab (Deutsche Akademie) und Arne Schimmer (Deutsche Stimme), der ebenso engagierte Arno Bogenhausen und Gerry Hofmann. In den virtuellen Redaktionsräumen der HIER & JETZT treffen also Nationalrevolutionäre auf radikalisierte Konservative, schreiben jugendliche Schwarmgeister neben desillusionierten Skeptikern, finden hochgespannte Hoffnungen neben nüchternem Pragmatismus ihren Platz. Da mag mancher Widerspruch vorprogrammiert sein, ebenso aber auch der gewollt undogmatische Charakter der Zeitschrift.
[bearbeiten] Ausgaben
[bearbeiten] Ausgabe 1 (2006)
- Andreas Molau: Die Waldorfschulen
- Dr. Oberlercher: Arbeitslose Einkommen
- R. Waldstetter: Der Sinn der Sprache
- J. Nagel: Auf die Felder - fertig - los!
[bearbeiten] Ausgabe 2 (2006)
- Bernd Rabehl: Verfassungsfragen
- Johann Nagel: Markt der Kulturen
- R. Waldstetter: Baudenkmäler der Schrift
- S. Roth: Der Prozeß im Osten
- Jürgen Schwab: Mißbrauch des Revisionismus
[bearbeiten] Ausgabe 3 (2006)
- Jürgen Schwab: Ausländerpolitik
- Im Gespräch: Hadayatullah Hübsch
- Karl Richter: Parlamentarismus am Ende?
- Dr. Angelika Willig: Zeitschriftenkritik "konkret"
- B. Lauterbacher: Manfred von Killinger
- R. Waldstetter: Antikunst gegen rechts?
[bearbeiten] Ausgabe 4 (2006)
- Karl Richter: Null Toleranz
- Berthold Lauterbach: Burg Saaleck, Rathenau und das Attentat
- Robert Waldstetter: Ein Nachruf
- Bernd Rabehl: Der VS im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
- Angelika Willig: Das System
- Esther Allman: William Joyce'
- Ingmar Burghardt: Das Handwerkliche in der Kunst
[bearbeiten] Ausgabe 5 (2007)
- Arne Schimmer: Teufelskreis der Schrumpfung
- Dr. Angelika Willig: Rechte sind Waschlappen
- Jürgen Schwab: Zionismus. Das Problem
- Im Gespräch: Michael Schäfer
[bearbeiten] Ausgabe 6 (2007)
- Jürgen Schwab: Nationaler Antikapitalismus
- Arno Bogenhausen: Nationale Oper unerwünscht
- Karl Richter: Der Krieg der Kulturen!
- Johann Nagel: Der Staat und seine Gefangenen
- B. Lauterbach: Kampf um Oberschlesien 1921
[bearbeiten] Ausgabe 7 (2007)
- Jürgen Schwab: Eurasier und Eurosibirier
- Karl Richter: Überlebensdroge Gemeinnutz
- Josef Schmitz: Bündische Jugend im 3. Reich
- Berthold Lauterbach: Oberland in Nöten
- Per Lennert Aae: Zweierlei Maß
