Nationalismus
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Nationalismus bezeichnet politische Vorstellungen und ist die entschiedene Betonung des nationalen Gedankens, die den Vorrang des Nationalen vor allem anderen Belangen stellt. Der Nationalismus gehört zu den im 19. Jahrhundert entstandenen Grundbewegungen.
[bearbeiten] Völkischer Nationalismus
Wenn das eigene Volk wichtiger als die Fremdvölker ist und ihm hiermit echte Liebe zuteil wird und die objektive Liebe alle Völker als gesellschaftlich gleichbedeutend und unaustauschbar anerkennt, liegt Nationalismus vor.
Der Nationalismus ist die liebevolle Beendigung des Chauvinismus, der andere Völker abwertet und des Multikulturalismus, der keine Liebe zu seinem Volk entwickelt. Darüber hinaus sind imperiale Chauvinisten stets auch die Herrscher über mehrere Fremdvölker, welchen die multikulturelle Ideologie eingeimpft werden muß. Dies hat in erster Linie die Wehrlosmachung der unterworfenen Völker zum Ziel, zum anderen dient es der Schmähung der Minderwertigen und Bekräftigung der Hochwertigkeit des chauvinistischen Volkes. Als Subjekt – Objekt Identität ist die eigene Kultur die wichtigste Kultur überhaupt, aber alle anderen Kulturen sind von gleicher Bedeutungsgröße. Diejenigen, welche durch eine bedeutungsschwerere Kultur assimiliert werden sollten, sind somit ganz bewußt mit multikultureller Ideologie konfrontiert worden, damit sie ihre Kultur stetig weniger schätzen und sich der scheinbaren Hochkultur annehmen.
[bearbeiten] Staatlicher Nationalismus
Wie man nun leicht erkennt, versuchen Imperialisten den Unterworfenen eine internationalistische Ideologie zu lehren, um ihren Kampfeswillen zu schwächen und sie gefügig zu machen.
Um zur Schaffung eines Nationalstaates die multikulturellen Zonen abzuschaffen bedarf es einer ethnischen Säuberung. Dies kann einmal durch Verschiebung von Staatsgrenzen, einschließlich Gründung von Staaten ablaufen, oder durch möglichst friedliche Umsiedlung. Da solche Säuberungen auch mit maßloser Gewalt begleitet werden ist in der ganzen Weltgeschichte traurigerweise oftmals an der Tagesordnung, und gerade die Deutschen mußten dies im 20. Jahrhundert erbarmungslos erleiden. Dagegen hatten in einen Abkommen das Deutsche Reich und Italien die friedliche Säuberung und Entmischung von Südtirol und des Kärntner Kanaltals beschlossen. Auf diese Idee griffen in den 90er Jahren die Staatschefs von Serbien und Kroatien zurück, um ihre Siedlungsgebiete friedvoll zu reinigen. Warum nun der Westen dies verhinderte und im ehemaligen Jugoslawien soviel multiethnische Gebiete wie möglich erhalten wollte, liegt wohl daran, daß sie ihre Pulverfässer pflegen und den nächsten Konflikt zu ihren Gunsten anzusteuern gedenken. Hätten die durch das Frankenreich unterworfenen deutschen Stämme nach der Teilung nicht ihre Unabhängigkeit erlangen, und sich wieder zu souveränen Stammesstaaten aufteilen können?
Separatismus, als viele Staaten in einem Volk, und Internationalismus, als viele Völker in einem Staat, sind gegeneinander austauschbare, treu- und ehrlose Verbindungen, welche ohne Geld keine Mitstreiter jemals für sich gewinnen können. Erst in einem Nationalstaat ist die Kultur zum Gesetz erhoben, und hat das Volk ein Handlungsmittel bereit um in der Weltpolitik agieren zu können. Das Volk hat Stimme, Wille und Geltung.
Haben die Imperialisten andere unterworfene Völker durch Wegnahme ihrer staatlichen Handlungsfähigkeit abgewertet und die Internationalisten die Liebe zu ihren Völkern aufgeben, so bestimmt der Nationalstaat das Staatsvolk zum wichtigsten Faktor seiner Zuneigung. Dieser aber erkennt durch seine eigene Begrenzung auf das eigene Volk die Staaten aller anderen Völker an. So ist weder das eigene Volk subjektiv austauschbar, noch andere Staaten objektiv zu ersetzen, die Wahrheit der Liebe ist verwirklicht.
