YouTube

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YouTube

YouTube.svg.png
Verweis www.youtube.com
Typ Filmplattform
Motto „Broadcast Yourself“
Kommerziell ja
Registrierung Google-Konto seit 2011 verpflichtend, mittlerweile ist eine Registrierung nur noch über Google+ möglich
Sprachen deutsch, 45 weitere
Eigentümer Google Inc.
Urheber Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim
Erschienen 15. Februar 2005

YouTube (deutsch etwa „Deine Röhre“ oder „Dein Kanal“) ist ein am 15. Februar 2005 von den drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründeter Videodienstanbieter mit Sitz im kalifornischen San Bruno, auf dessen Weltnetzseite die Benutzer kostenlos Kurzfilme ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt.

Seit Februar 2014 ist die Google-Marketingmanagerin Susan Wojcicki (Jüdin) CEO von YouTube.

Inhaltsverzeichnis

Technische Hintergründe

Die Videos auf YouTube waren anfänglich nur in einer reduzierten Auflösung von 320 x 240 bzw. 480 x 360 Pixeln verfügbar. Sie wurden stark komprimiert im Flash-Format gespeichert. 2006 wurde die Möglichkeit eingeführt, einen Kanal zu abonnieren. Ab 2009 konnten hochgeladene Videos auch schon in der Größe von 640 x 480 Pixeln und im Breitbildformat 16:9 hochgeladen werden, zudem konnte man im Verlaufe des Jahres auch Videos in High-Definition-Auflösung hochladen. Seit Ende 2009 unterstützt YouTube auch Videos in einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD). Das Videolimit für normale Nutzer betrug anfänglich 10 Minuten, tatsächlich waren es 10.59 Minuten. Mitte 2010 wurde die Begrenzung auf 15 Minuten (tatsächlich 15.59) angehoben. Sogenannte YouTube-Partner können Videos in unbegrenzter Länge hochladen.

Ländersperren

Sperrung von politischen Videos

Das weltgrößte Videoportal zeigt viele Kurzfilme, die nicht als politisch korrekt erachtet werden. Da viele davon auch gegen die Gesetzgebung der BRD verstoßen, sind sie auf Anfrage der Regierung für Nutzer, die von einer IP-Adresse im Gebiet der BRD auf YouTube im Weltnetz unterwegs sind, gesperrt. Auch andere Staaten machen mittlerweile von dieser Möglichkeit Gebrauch, mißliebige Videos auf Anfrage sperren zu lassen. Andere wiederum sperren den Zugang zu der Plattform vollständig, so etwa die Türkei, jedoch wurde diese Sperre zwischenzeitlich wieder aufgehoben.[1] In China wurde YouTube ebenfalls gesperrt.[2]

Sperrung von Musik

Kritisiert wird YouTube oftmals wegen der freien Verfügbarkeit von lizensierter Musik, gleichwohl das Hochladen von solchen Inhalten schon mit den Richtlinien ausgeschlossen wird, was viele Nutzer jedoch ignorieren. Seit einiger Zeit erkennt ein automatisiertes System geschützte Musik in den Videos. Mittlerweile hat die Musikindustrie YouTube jedoch als Werbeplattform entdeckt, und viele Plattenfirmen verfügen zwischenzeitlich über eigene Kanäle, auf denen sie ausgewählte Musikvideos zeigen, oft auch zur Vorstellung neuer Alben. Lädt ein Nutzer ein Video hoch, in dem er lizensierte Musik verwendet, so wird es oft nicht mehr gelöscht, da die Plattenfirma es zur Werbung nutzt und daher auf dieses Video Werbung schalten läßt. Allerdings sieht die Situation auf dem Gebiet der BRD anders aus, da es hier nicht zu einer Einigung zwischen YouTube und der GEMA kam, die Gebühren für die Verfügbarkeit der Musik im Weltnetz fordert. Daher sind die meisten Videos mit Musik, die etwa von Sony Music oder UMG stammen, für Nutzer, die von einer IP-Adresse aus dem Gebiet der BRD auf YouTube gelangen, nicht verfügbar. [3] Ende 2016 endet der Streit zwischen YouTube und der Gema. YouTube zahlt eine Abgabe an die GEMA.[4]

Umgehung der Ländersperre

Die aufgestellten Hürden lassen sich aber leicht mit einem Proxy überwinden, wie z. B. mittels des Programmes Hotspot Shield, über das man über einen Server in den VSA auf YouTube zugreift. Somit lassen sich ohne bemerkenswerte Geschwindigkeitseinbußen alle Videos betrachten. Eine weitere Möglichkeit ist ProxTube.

Mit „savefrom.net“ muß ss vor youtube.com hinzugefügt werden. Nach Drücken der Enter-Taste wird man umgeleitet, und der Film ist abrufbar. Wie man mit „savefrom.net“ die Ländersperre umgeht, wird aus dem folgenden kurzen Filmbeitrag ersichtlich:

YouTube startet Schülerwettbewerb „gegen Rechts“

Im August 2009 startete YouTube einen Schülerwettbewerb zum „Kampf gegen Rechts“. Unter dem Titel „361 Grad Toleranz“ werden Jugendliche aufgefordert, Videos „für mehr Toleranz und ein respektvolles Miteinander“ zu drehen. Unterstützung erhält YouTube dabei von der Amadeu Antonio Stiftung, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Aktion „Schule ohne Rassismus“ und der Kampagne „Laut gegen Nazis“. Die Schirmherrschaft übernahm Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Wir wollen mit der Aktion ein klares Zeichen gegen Rassismus und jegliche Art der Ausgrenzung auf Youtube setzen.“ sagte der Deutschlandchef des YouTube-Mutterkonzerns Google, Stefan Tweraser, zum Start der Aktion.

„Nicht nur verschiedene Studien zeigen, daß Ressentiments und Vorurteile gegenüber bestimmten Mitmenschen wieder steigen, sondern auch unsere Erfahrungen bei der tagtäglichen Arbeit mit Jugendlichen.“ heißt es zur Begründung für die Beteiligung an der Aktion vom Leiter der Kampagne „Laut gegen Nazis“, Jörn Menge. Es gelte jetzt mehr denn je, Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit entgegenzuwirken, ob im Netz oder offline.

Als Preis lockt ein Besuch im Kanzleramt. Auch die jüdische Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, ist von der Notwendigkeit der neuen Aktion im „Kampf gegen Rechts“ überzeugt: „Menschenfeindliche Einstellungen nehmen in Deutschland zu, insbesondere gegen Minderheiten und schwache Gruppen.“ 361 Grad Toleranz richte sich an junge Menschen, die sich in einem Lebensabschnitt befänden, in dem sich menschenfeindliche Einstellungen verfestigen könnten.

Von den Teilnehmern erhoffen sich die Macher des Schülerwettbewerbs bis zum 16. Oktober Musikvideos oder Kurzfilme etwa „mit selbstgedrehten Reportagen über Minderheiten“. Als Preis erwartet die Sieger des Wettbewerbs unter anderem ein Empfang im Kanzleramt und der Besuch „zentraler Orte, die im Zeichen eines toleranten Miteinanders stehen“.[5]

Geheimdienst

YouTube, Facebook, Twitter, MySpace und Flickr werden vom VS-Heimatschutzministerium (DHS) überwacht.[6]

2013 wurde bekannt, daß VS-Geheimdienst NSA und Bundespolizei FBI (auch BND, Briten)[7] durch ein Programm mit dem Tarnnamen „PRISM“ Zugriff auf die Server von Weltnetzkonzernen wie Microsoft, Yahoo, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube, Google und Apple haben.[8]

Siehe auch

Literatur

  • Glenn Greenwald (Jude): Die globale Überwachung. Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen. [Amerikanische Originalausgabe: No Place To Hide, Metropolitan Books, Neuyork] Verlagsgruppe Droemer/Knaur, München 2015, ISBN 978-3-426-78691-8 (erweiterte Taschenbuchausgabe)

Verweise

Fußnoten

  1. Zensur Türkei hebt YouTube-Sperre auf, Der Spiegel, 31. Oktober 2010
  2. Internetzensur – China sperrt YouTube, Focus, 25. März 2009
  3. GEMA-Streit: YouTube sperrt Musikvideos in Deutschland, Der Spiegel, 31. März 2009
  4. YouTube und Gema einigen sich nach jahrelangem Streit, Der Spiegel, 1. November 2016
  5. Youtube startet Schülerwettbewerb im „Kampf gegen Rechts“, Junge Freiheit, 27. August 2009
  6. US-Behörden überwachen Facebook und Twitter – man setzt auf „Social Media Monitoring“. Das National Operation Center (NOC) überwacht Website und Social-Media-Dienste., Futurezone.at, 13. Januar 2012
  7. Tempora, das britische Spähprogramm des Government Communications Headquarters (GCHQ).
  8. „Ich werde unsere Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden mit den nötigen Mitteln ausstatten, um Terroristen aufzuspüren und auszuschalten, ohne dass dabei unsere Verfassung oder unsere Freiheit verletzt wird. Es werden also keine US-Amerikaner mehr illegal abgehört und bespitzelt, die nicht eines Verbrechens verdächtigt werden. So etwas gehört nicht zu uns.“ sagte Barack Obama im Jahr 2007. Im Mai 2011 verlängerte der VS-Präsident den „Patriot Act“ für vier Jahre – dieser war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 geschmiedet worden. Das geheime Programm mit dem Code-Namen PRISM wurde 2007 ins Leben gerufen und im Laufe der Zeit massiv ausgeweitet. Die ursprünglich als Terrorabwehr verkauften Maßnahmen seien längst außer Kontrolle geraten, die Praxis der National Security Agency (NSA) und die Bundespolizei FBI, sie können auf [private] E-Briefe, Fotos, Dokumenten, Kontaktdaten und Videos zugreifen.
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