Meyer-Landrut, Andreas

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Andreas Meyer-Landrut

Andreas Meyer-Landrut (Lebensrune.png 31. Mai 1929 in Reval, Estland) ist ein ehemaliger deutscher Diplomat. Er war zuletzt Leiter des Bundespräsidialamtes und Teilnehmer der Bilderbergerkonferenz 1990.[1]

Werdegang

Herkunft

Bruno Andreas Meyer-Landrut, evangelisch, wurde am 31. Mai 1929 in Reval (heute Tallin) als Sohn des deutschbaltischen Industriellen Bruno Meyer-Landrut geboren. Russisch lernte er bereits von der Kinderfrau. Im Alter von 10 Jahren mußte die Familie Reval verlassen, als die Sowjetunion 1940 die baltischen Republiken besetzte.

Ausbildung

1950 machte Andreas Meyer-Landrut am Ratsgymnasium in Bielefeld Abitur. Anschließend studierte er Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Soziologie an der Universität Göttingen. 1953/54 war er als Gaststudent an der Universität Agram. Im Dezember 1954 promovierte er an der Universität Göttingen zum Dr. phil..

Wirken

Im Oktober 1955 trat Andreas Meyer-Landrut als Attaché in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik ein. Bereits 1957 und 1958 arbeitete er an der Deutschen Botschaft in Moskau, danach 1959-1961 an der Deutschen Botschaft in Tokio. Er kehrte 1961 in das Auswärtige Amt nach Bonn zurück.

Von 1966 bis 1969 war er wieder an der Deutschen Botschaft in Moskau tätig, dieses Mal als Presseattaché.

Von 1984 bis 1986 war er unter Hans-Dietrich Genscher beamteter Staatssekretär des Auswärtigen Amts in Bonn. Von 1989 bis 1994 war er als beamteter Staatssekretär Chef des Bundespräsidialamtes unter Richard von Weizsäcker.

Nach dem Ende seiner Beamtenkarriere leitete er bis 2002 die Moskauer Repräsentanz der DaimlerChrysler AG.

Familie

Andreas Meyer-Landrut war zweimal verheiratet. Seine erste Ehefrau stammt aus ungarischem Adel; sie sind die Großeltern der deutschen Sängerin Lena Meyer-Landrut.

Auszeichnungen

  • Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband für sein Lebenswerk zur Annäherung von Deutschen und Russen
  • Marienland-Kreuz II. Klasse (Estland)

Verweise

Fußnoten