Baku

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Baku ist die Hauptstadt Aserbaidschans. Mit ungefähr zwei Millionen Einwohnern ist sie nicht nur die größte Stadt des Landes, sondern auch des gesamten Kaukasusses. In der Altstadt, die seit dem Jahr 2000 den Status eines UNESCO-Welterbes hat, sind zahlreiche Paläste, Moscheen und Festungsbauten erhalten geblieben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zwischen dem 12. und 20. Januar 1990 kam es in der Stadt zu schweren Pogromen bei denen mindestens 100 Menschen den Tod fanden. Zuerst trafen diese vorwiegend Armenier, später auch Angehörige anderer Ethnien sowie nichtmohammedanische Einwohner. Neben den Morden kam es massenhaft zu Raubzügen, Vergewaltigungen und Folterungen. Ebenfalls wurde die Armenisch Apostolische Kirche in der Stadt niedergebrannt ohne das Polizei und Feuerwehr etwas dagegen unternahmen, was insbesondere den antichristlichen Charakter der Vorgänge zeigt. Am 19. Januar wurde der Ausnahmezustand über die Stadt verkündet und der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow verfügte die Verlegung von 26.000 Soldaten in die Stadt um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Innerhalb weniger Tage wurden alle 24.000 in der Stadt lebenden Armenier evakuiert, ebenfalls alle in Baku lebenden Russen.[1]

Bekannte, in Baku geborene Personen

  • Alexander Preinfalk (1920–1944), deutscher Oberfeldwebel und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges

Literatur

Fußnoten

  1. Junge Freiheit, 4/15, S. 20
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