Kempka, Erich

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SS-Sturmbannführer Erich Kempka

Erich Kempka (Lebensrune.png 16. September 1910 in Oberhausen; Todesrune.png 24. Januar 1975 in Freiberg am Neckar) war ein deutscher Offizier der Schutzstaffel und von 1932 (zweiter Fahrer, ab 1936 erster Fahrer als Nachfolger von Julius Schreck) bis 1945 der ständige Fahrer von Adolf Hitler im Persönlichen Dienst, Chef des Kraftfahrzeugparks des FBK einschließlich Fahrer-Mannschaft sowie Angehöriger des Führer-Begleit-Kommandos.

Werdegang

Erich Kempka mit dem Führer.jpg

Von April 1930 bis 29. Februar 1932 war Kempka Fahrer der Gauleitung der NSDAP in Essen als persönlicher Fahrer des Gauleiters Josef Terboven.

Anfang Mai 1945 gelang es ihm, aus Berlin auszubrechen und sich nach Berchtesgaden durchzuschlagen, wo er am 20. Juni 1945 durch die VS-Armee verhaftet wurde. Bis zum 9. Oktober 1947 in verschiedenen Lagern interniert, lebte Kempka anschließend in München und später in Freiberg am Neckar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg behauptete er in seinem Buch „Ich habe Adolf Hitler verbrannt“ aus dem Jahre 1950, daß er persönlich die Leichen des Führers Adolf Hitler und dessen Gemahlin Eva Hitler vor dem Kanzleibunker zum Teil verbrannt haben will. Wie ihm dann abschließend noch die Flucht bis nach Berchtesgaden gelungen sein soll, darüber schweigt er sich jedoch aus. Das Buch erschien in den folgenden Jahren unter dem Titel „Die letzten Tage mit Adolf Hitler“, in dem Erich Kern in einem Anhang weitere umfangreiche Ergänzungen hinzufügte. Die Angaben sind völlig widersprüchlich. Erich Kempka wollte von einem Schuß in den Mund wissen, Heinz Linge berichtete beispielsweise, Hitler habe sich mit einer Pistole In die linke Schläfe geschossen. Rochus Misch hingegen gab später an, daß es gar keinen Schuß gegeben habe. Auch die sowjet-bolschewistischen Obduzenten, die angeblich die angebrannte Leiche aufgefunden hatten, berichteten von keinem Einschuß im Kopf. Zudem soll es sich dabei gar nicht um die Leiche Adolf Hitlers gehandelt haben. Die Zeitschrift „Der Spiegel“ schrieb in einer Ausgabe im Jahre 1968, daß der sowjetische Berlin-Eroberer, Marschall Georgij Schukow, im Juni 1945 Journalisten in seiner Wannsee-Villa mitteilte:

Wir haben keinen Leichnam gefunden, der als Hitler identifiziert werden konnte. Er mag im letzten Augenblick mit einem Flugzeug entkommen sein.[1]

Mitgliedschaften

  • NSDAP seit 1. April 1930 (Nr.: 225.639)
  • Schutzstaffel seit 1. April 1930 (Nr.: 2.803)
  • Lebensborn seit 1. Dezember 1937

Beförderungen

Erich Kempka mit Benito Mussolini und Adolf Hitler, 1937

Auszeichnungen (Auszug)

Werke (Auswahl)

Filmbeitrag

Soldaten erzählen – Erich Kempka:

Verweise

Fußnoten

  1. DER SPIEGEL 32/1968