Stronach, Frank

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Frank Stronach (geb. 6. Scheiding 1932 in Kleinsemmering bei Weiz, Steiermark als Franz Strohsack) ist ein deutsch-kanadischer Großunternehmer und Milliardär aus Österreich.

Werdegang

Stronach lernte den Beruf des Werkzeugmachers. Im Jahre 1954 wanderte er mit, wie er erzählt, 200 Dollar nach Kanada aus.

Im Jahre 2012 nährte er zusehends Gerüchte, er überlege sich einen Einstieg in Deutschösterreichs Innenpolitik. Behauptete er zuerst, er wolle keine eigene Bewegung gründen, sondern sich bloß im Rahmen bestehender Parteien einbringen, kündigte er im Sommer des Jahres die Gründung einer eigenen Partei an. Zuvor war erfolglos mit dem LIF sowie dem BZÖ verhandelt worden. Nachdem mehrere Politiker verschiedener Lager im Laufe des Herbstes ihren Übertritt zu Stronach bekanntgegeben hatten, wurde im Scheiding 2012 das Team Stronach gegründet. Der Milliardär strebe bis zu 30 v.H. der Stimmen und den ersten Platz in der Wählergunst an, hieß es. Das Amt des Bundeskanzlers beanspruche er jedoch nicht für sich, da er zu wenig Zeit dafür habe.

Bei der Nationalratswahl am 29. September 2013 erzielte das Team Stronach 5,7 Prozent der Stimmen und zog mit elf Mandaten in den Nationalrat ein.

Unterstützer des Judentums

Die in Österreich erscheinende Zeitung Die Jüdische berichtete über einen Besuch Stronachs im Wiener Stadttempel der Israelischen Kultusgemeinde Wien (IKG) zu einem Zeitpunkt vor der Nationalratswahl am 29. September 2013. Stronachs Verbundenheit zur jüdischen Gemeinde Österreichs sei gewürdigt worden:

„Der 80-Jährige wurde von IKG-Präsident Oskar Deutsch begrüßt, der davor dem Autor gegenüber die Verbundenheit Frank Stronachs mit der jüdischen Gemeinde Österreichs unterstrich. 900.000 Euro Spenden für die jüdische Schule und andere Institutionen der IKG zeigen diese Verbundenheit.“[1]

Für sein Wirken zugunsten jüdischer Anliegen erhielt Stronach den B'nai B`rith Canada Award of Merit der Logenorganisation B’nai B’rith.

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Samuel Laster: „Frank, fromm, frei“, Die Jüdische online, undatiert; abgerufen am 2. Oktober 2013