Genickschußanlage

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Mädchen und Jungen der 2. Oberschule Berlin-Treptow, die im Jahre 1962 die Jugendweihe erhalten, besuchten am 12. Dezember 1961 die Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen. Erschüttert besichtigen sie die Einrichtungen des ehemaligen Konzentrationslagers, während ihnen die Propaganda der Siegermächte eingeflößt wird. UBz: Am Modell der Station „Z“ erzählt „Genosse Stanek“ (links) den jungen Menschen von den vermeintlichen Grausamkeiten im KL Sachsenhausen, die er selbst als Häftling von 1934- bis 1945 „erdulden“ mußte. Hier waren das Krematorium sowie die später errichtete Vergasungs- und Genickschußanlage, welche erst von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges erschaffen wurden.

Die sogenannte Genickschußanlage geht zurück auf eine Idee der sowjet-bolschewistischen „Befreier“ Deutschlands, die nach Kriegsende auf dem Gelände des KL Sachsenhausen zusammen mit einer Vergasungsanlage erbaut wurde, die es dort zuvor niemals gegeben hatte.

Mit dieser also erst nach 1945 durch die Sowjets errichteten „Genickschußanlage“ sollten dann vor Kriegsende in diesem Lager angeblich 15.000 sowjetische Kriegsgefangene einzeln erschossen worden sein. Eine solche Vorgehensweise muß als äußerst dumm und unlogisch angesehen werden, da damals jede Arbeitskraft im Reich wegen des totalen Krieges dringend benötigt wurde. Würde man für eine solche Aktion einen „Arbeitstag“ von 8 Stunden ansetzen und die Möglichkeit, im Zehnminutentakt zu exekutieren, inklusive Reinigung und Leichenabtransport, dann hätte diese Aktion insgesamt ein Jahr lang gedauert.

Oberstleutnant Gerhart Schirmer wurde von den Sowjet-Russen zuerst im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen gefangengehalten, im August 1945 in einer fünfminütigen Verhandlung zu dreimal 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und nach Workuta abtransportiert. Nach elf Jahren Gefangenschaft wurde er Anfang 1956 entlassen. Über seine Zeit in Sachsenhausen erklärte er in einer eidesstattlichen Versicherung, ausgestellt am 16. Dezember 1986 in Rastatt, daß er und andere nach Kriegsende gezwungen wurden, eine Gaskammer und eine Genickschußanlage einzubauen. Hier wurden bis Ende 1947 fortlaufend Führungen veranstaltet und den Besuchern erklärt, hier seien täglich 200 Menschen vergast und 25 erschossen worden.[1]

Das Krematorium mitsamt seiner „Gaskammer“ und seiner „Genickschußanlage“ sind jedoch leider für immer verschwunden, so daß auf Modelle und Nachbauten zurückgegriffen werden muß.

Die „Thälmann-Gedenkstätte“ verlegt ebenjene Anlage jedoch plötzlich in das KL Buchenwald und weiß zu berichten:

„Die ursprünglich zum Vergnügen der KZ-Kommandeuse Ilse Koch gebaute Reithalle wurde nämlich im Herbst 1941 in eine Hinrichtungsstätte für sowjetische Kriegsgefangene umgewandelt. Aufgrund des Kommissarbefehls wurden die Gefangenenlager nach vermeintlichen politischen Kommissaren der Roten Armee durchforstet. Um den Gefangenen eine medizinische Untersuchung vorzutäuschen, war der Raum mit ärztlichen Instrumenten ausstaffiert. Ein SS-Mann in weißem Kittel sah dem Opfer in den Mund, wobei sein Interesse allerdings nicht kranken, sondern goldenen Zähnen galt. Alsdann wurde der Gefangene vor eine Wand mit einer Zentimeter-Einteilung gestellt, die einen senkrechten Schlitz als Führung für den Meßstab enthielt. In Wahrheit handelte es sich bei dieser scheinbaren Meßeinrichtung um eine getarnte Genickschußanlage, hinter der sich ein Schütze mit einer Pistole verbarg. Nach dem Todesschuß traten die Leichenträger in Aktion, denn die Spuren des hinter-hältigen Mordes mußten unverzüglich beseitigt werden. Der polnische Häftling Marian Zgoda, der auch den Mord an Thälmann beobachtete, hat diesen, schauderhaften Dienst häufig versehen und in verschiedenen Prozessen die Mordschützen beim Namen genannt.“[2]

Aber auch die über jeden Zweifel erhabene linksextreme Zeitung „Die Zeit“ gibt im Jahre 1986 über den später freigesprochenen Angeklagten Wolfgang Otto und dessen angeblichem Mord an dem Kommunisten Ernst Thälmann an:

„Wolfgang Otto gehörte nach den Erkenntnissen des Staatsanwalts zum ‚Kommando 99‘, das in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1944 einen der prominentesten Häftlinge des NS-Regimes in der ‚Genickschußanlage‘ mit vier Schüssen umgebracht hat. Er selbst bestreitet, mit dem Mord etwas zu tun gehabt zu haben.“[3]

Wobei nicht ganz eindeutig ist, weshalb zur Tötung durch eine Genickschußanlage vier Schüsse benötigt werden und wie die drei weiteren dann nach dem ersten noch praktisch ausgeführt wurden. Aber das mag ein bislang noch ungeklärtes Geheimnis der Zeitung „Die Zeit“ und des mit den damaligen Ermittlungen beauftragten BRD-„Staats“-Anwalts sein.

Die BRD-Lizenzzeitung „Der Tagesspiegel“ berichtete 1998 über die nun wieder ins KL Sachsenhausen zurückverlegte Anlage:

„Der für die Erschießung von Kriegsgefangenen genutzte Holzschuppen wich einem einstöckigem Steinbau mit Auskleideraum, einer Gaskammer und Genickschußanlage. Zwischen dem 3. September 1941 und dem 16. November 1941 waren auf dem Gelände etwa 12.000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen worden. Die erste Mordaktion in der neuen Genickschußanlage der Station ‚Z‘ fand am 28. Mai 1942 statt. 96 jüdische Häftlinge, die direkt aus Berlin zum Industriehof transportiert worden waren, kamen ums Leben. Vermutlich ab 1943, eventuell schon 1942, bestand die Gaskammer, die durch installierte Duschköpfe als Bad getarnt war.“[4]

Im Jahre 1990 berichtete „Der Spiegel“ über die neuesten Erkenntnisse eines bis dahin und auch noch derzeit (2012) völlig unbekannten BRD-Historikers, von dem man aber sicher noch hören wird:

„Die Todgeweihten seien in einem ‚Sonderpferch‘ zusammengefaßt und dann in das KZ Sachsenhausen transportiert worden. In der dortigen ‚Genickschußanlage‘ seien allein im Herbst 1941 ‚mindestens 1.500‘ Kriegsgefangene aus der Heide ermordet worden. Insgesamt fielen der Selektion, wie der Heidelberger Historiker Christian Streit, 47, herausgefunden hat, ‚vermutlich bis zu 450.000 (sic!) Gefangene zum Opfer‘.“[5]

Die ebenfalls linksextreme „Berliner Zeitung“ richtete im Juni 2012 einen Appell an die BRD-Abgeordneten über das KL Sachsenhausen zu dessen Erhaltung:

„Besonders betroffen sind die Revierbaracken und die ‚Station Z‘, mit den Fundamenten der Gaskammern und der Genickschußanlage, in Sachsenhausen.“[6]

Wobei jedoch darauf hingewiesen werden muß, daß es laut dem BRD-Historiker Martin Broszat im gesamten Deutschen Reich gar keine Gaskammer gegeben hat:

„Weder in Dachau noch in Bergen Belsen noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden. Die Gaskammer in Dachau wurde nie ganz fertiggestellt und „in Betrieb“ genommen. Hunderttausende von Häftlingen, die in Dachau oder anderen Konzentrationslagern im Altreich umkamen, waren Opfer vor allem der katastrophalen hygienischen und Versorgungszustände.”[7]

Es muß somit davon ausgegangen werden, daß die „Berliner Zeitung“ über brandneue und bislang noch geheime Quellen verfügt, die der deutschen Geschichte nochmals ein sehr viel schrecklicheres Bild geben werden.

Laut Kugel-Erlaß soll auch im Konzentrationslager Mauthausen eine solche Anlage existiert haben. Diese wurde jedoch nach dem Ende des Nürnberger Tribunals plötzlich nicht mehr thematisiert.

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

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