Goldhagen, Daniel
Daniel Jonah Goldhagen (
30. Juni 1959 in Boston, Massachusetts) ist ein Jude in den Vereinigten Staaten. Er hat Beschuldigungsliteratur gegen die Deutschen verfasst („Hitlers willige Vollstrecker“) und wurde hierfür von den BRD-Institutionen und -Medien gefeiert.
Inhaltsverzeichnis
Werdegang
Ausbildung
Daniel Goldhagen studierte Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft, er schrieb sein Examen für den Bachelor-Abschluss nach einem BRD-Aufenthalt über den 1951 hingerichteten SS-Gruppenführer Otto Ohlendorf. Goldhagen hielt sich schon als Student in der BRD auf und schrieb hier seine Examensarbeit. Nach dem Mastertitel suchte Goldhagen für seine Dissertation erneut Material in der BRD und nutzte die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen in Ludwigsburg.
Wirken
Auf 728 Seiten walzt Daniel Goldhagen Kollektivanklagen gegen das deutsche Volk aus. Die voluminöse Anschmierung in Buchform fand in den USA nur mäßiges Interesse, wurde aber in der Bundesrepublik mit Hilfe des einflussreichen Meinungsmachers Bertelsmann, der das Pamphlet verlegte, mit aller Kraft ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt und hymnisch gefeiert. Geld erhielt Goldhagen für sein Verleumdungsprojekt u. a. von der Krupp-Stiftung, vom mit deutschen Steuergeldern bezuschussten „Minda-de-Gunzberg-Zentrum“ (benannt nach der Schwester des Chefs des Jüdischen Weltkongresses, Edgar M. Bronfman, und von zahlreichen öffentlichen bundesdeutschen Institutionen.[1]
In einem weiteren Buch aus dem Jahr 2002, das die katholische Kirche historisch zu dämonisieren suchte, unterstellt er dem Christentum, in seinem Innersten voller Judenhass zu sein; hunderte Stellen im Neuen Testament zeugten von „Antisemitismus“. (→ Jüdische Bücherverbrennungen).
Eine seltene kritische Reaktion im Ausland
- In ihrem 1998 in Neu York erschienenen Werk „A Nation on Trial. The Goldhagen Thesis and Historical Truth“ (deutscher Titel: „Eine Nation auf dem Prüfstand. Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit“) unterziehen Ruth Bettina Birn (Chefhistorikerin des kanadischen Justizministeriums) und Norman G. Finkelstein (Jude, damals „Politikwissenschaftler“ an der New York University) das Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ und dessen Verfasser einer vernichtenden Kritik. Sie werfen Goldhagen unsauberes historisches Arbeiten im Dienst einer unsinnigen pauschalen Dämonisierung der Deutschen vor.
Literatur
- Hartmut Stern: KZ-Lügen. Antwort auf Goldhagen
Verweise
- Zeitgeschichte auf Discount-Niveau, Junge Freiheit, 7. Juli 2006; (archiviert)