Gorbatschow, Michail

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Michail Gorbatschow, 1987

Michail Sergejewitsch Gorbatschow (Lebensrune.png 2. März 1931 in dem Dorf Priwolnoje im Gebiet Stawropol) ist ein ehemaliger russischer Politiker. Er war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär der KPdSU und von März 1990 bis Dezember 1991 Präsident der UdSSR.

Werdegang

Herkunft

Michail Sergejewitsch Gorbatschow wurde am 2. März 1931 in dem Dorf Priwolnoje (im Gebiet Stawropol im Nordkaukasus) als Sohn eines Bauern geboren. Sein Vater arbeitete als Mähdrescherfahrer. Die Mutter war praktizierende orthodoxe Christin. Gorbatschow ist eigenen Angaben zufolge getauft.

Ausbildung

Er besuchte die Dorfschule in Priwolnoje und eine Mittelschule in der nächsten Kleinstadt. 1944-1950 arbeitete Gorbatschow, der dem Jugendverband „Komsomol“ beigetreten und für seine Mitarbeit 19-jährig mit dem Orden des „Roten Banners der Arbeit“ ausgezeichnet worden war, in einer Kolchose. An die Moskauer Universität geschickt, studierte Gorbatschow 1950-1955 Jura. Er war Komsomolzenchef seiner Studiengruppe und wurde 1952 Mitglied der KPdSU. Später besuchte Gorbatschow zur weiteren Qualifizierung bis 1967 das Agrar-Institut in Stawropol.[1]

Wirken

Den erlernten Beruf des Juristen übte Gorbatschow nicht aus. Stattdessen durchlief er nach seinem Studium eine typische Parteikarriere. 1956-1958 war er 1. Sekretär des Stadtkomitees des Komsomol in Stawropol/Ciskaukasien, anschließend 1958-1962 zunächst 2., dann 1. Sekretär. Durch seine Politik der Glasnost (wörtlich: „Offenheit“) und der Perestroika (wörtlich: „Umbau“) leitete er das Ende des Kalten Krieges ein.

Im März 1998 entlarvte Gorbatschow den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als Lügner, als er Kohls Version der Verhandlungen um die deutsche „Wiedervereinigung“ dementierte. Gorbatschow betonte ausdrücklich, daß die Sowjetunion bei den Verhandlungen keinerlei Wert auf den Fortbestand der durchgeführten Enteignungen zwischen 1945 und 1949 in der sowjetischen Besatzungszone legte.[Quellennachweis erforderlich]

Auszeichnungen

Verweise

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 10/2008