Künstler

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt Künstler als kreativ tätige Menschen. Zu dem Familiennamen Künstler und zugehörigen Namensträgern siehe Künstler (Familienname).
Der deutsche Künstler Arno Breker in seinem Atelier (1939/40er Jahre)

Ein Künstler ist jemand, der auf kreative Weise Kunst schafft, also mit seinen schöpferischen Fähigkeiten, seiner speziellen Begabung und seinem Können Kunstwerke hervorbringt oder auf dem Gebiet der bildenden oder darstellenden Kunst arbeitet, hierzu gehören auch Dichter, Komponisten, teilweise zudem Fotografen, Video- und Filmemacher. Voraussetzung für einen echten Künstler ist, daß das von ihm geschaffene, in seinem Kern zeitlose[1], künstlerische Werk den (dafür empfänglichen) Rezipienten auf eigentümliche Weise erhebt, dadurch, daß dieser durch jenes gewisse Dinge objektiv, und somit mehr ihrem inneren Wesen nach, erkennen bzw. betrachten kann; was ihn von dem gewöhnlichen Alltagstreiben und -denken (wenigstens für einen Moment) erhebt. Insofern kann ein guter Schauspieler bereits ein Künstler sein; ein Schriftsteller kann sowohl ein Künstler sein (z. B. als Dichter) als auch nicht (z. B. als Journalist oder Sachbuchverfasser).

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Richard Wagner (1813-1883)
Goethe (1749–1832)

Begriffsbestimmung

Leni Riefenstahl (1902–2003)

Gelegentlich werden in übertragender Begriffsverwendung auch Personen als Künstler bezeichnet, welche dies, aus verschieden Gründen, dem eigentlichen Sinn nach nicht sind; so Kunstliebhaber, die Kunst z. B. durch Ausstellungen unterstützen; ebenso auch z. B. hervorragende Köche usw.

Den Beruf des Künstlers gab es bereits in der Antike. In früheren Zeiten war die Berufskunst allerdings eng mit dem niederen Handwerk verbunden: Ein Maler beispielsweise galt als einfacher Handwerker. Schauspieler galten als schmarotzende Überlebenskünstler und faule Versager, wenn auch – dem entgegengesetzt – die geschaffene Kunst an sich in jener Zeit einen durchaus sehr hohen Stellenwert einnahm. Erst mit dem Aufkommen des Geniebegriffs in der Renaissance wurde auch der Beruf des Künstlers aufgewertet, und dieser mit seinen außerordentlichen Begabungen auf eine höhere Stufe mit großen Denkern – etwa den Philosophen der Zeit – gestellt.

Antrieb

Antrieb des Künstlers muß die Freude am Gestalten sein, der kreative Impetus.[2] Das Bestreben nach handwerklicher Meisterschaft macht den Kunstschaffenden zum Künstler einer individuellen, hochpersönlichen Art der Formgebung. Die Kunst sollte wagemutig und für einen hinreichend großen Kreis von Rezipienten ästhetisch konsensfähig sein. Materialistischer Ehrgeiz und Ruhmbedürftigkeit sind zweitrangig, auch wenn diese Charaktereigenschaften zu Höchstleistungen führen können.

Künstlerische Berufe

  • Musiker
  • Angewandte Künste
    • Architekten
    • Designer
  • Bildende Künstler
    • Bildhauer
    • Comiczeichner
    • „Street-Art“ Künstler
    • „Performance“-Künstler
    • Fotografen
    • Grafiker
    • Maler
    • Zeichner
    • Illustratoren
  • Darstellende Künstler
  • Keramiker

Verweise

Fußnoten

  1. „Zeitlosigkeit“ des Erschaffenen ist das Ziel der meisten Künstler, nichtsdestoweniger kann Kunst auch modern, zeitgenössisch und somit vergänglich sein. Die meiste Kunst bleibt Epochenkunst, nur selten erhebt man den Anspruch auf „ewigwährende“ Kunst.
  2. Bildungssprachlich: innerer, begeisterter Antrieb einer Person; Schwung
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