Klein, Josef

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Dr. Josef Klein

Josef Klein (Lebensrune.png 23. November 1890 in Köln; Todesrune.png 14. Dezember 1952 in Bremen) war ein deutscher Volkswirt, Fußballfunktionär und Politiker der NSDAP sowie Mitglied des Reichstages.

Leben

Jugend

Josef Klein wurde am 23. November 1890 in Köln geboren. Nach der Erlangung des Reifezeugnisses, studierte er Philosophie, Geschichte, Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft.

Erster Weltkrieg

Als der erste Weltkrieg ausbrach, unterbrach er sofort sein Studium und meldete sich noch am Mobilmachungstage freiwillig. Er wurde sofort angenommen und rückte mit dem Infanterie-Regiment 167 ins Feld. Für Tapferkeit vor dem Feinde wurde ihm das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen, schwer kriegsbeschädigt schied er aus dem aktiven Kriegsdienst aus, nachdem er noch beim Generalkommando des VIII. Armeekorps tätig gewesen war.

Weimarer Republik

Josef Klein nahm dann sein Studium wieder auf und promovierte 1918 in Marsburg zum Dr. phil. Seit dem 1. Januar 1921 war er als Sozialsekretär der I.G. Farbenindustrie in Ürdingen und Dormagen tätig. In dieser Eigenschaft hatte er ein Jahrzehnt lang Lohnverhandlungen zu führen. Bei dieser Gelegenheit gewann er tiefe Einblicke in die Sozialverhältnisse der Arbeiter und Angestellten; in den Schlichtungsverhandlungen, die er als Besitzer miterlebte, lernte er auch die Seite der Arbeitgeber beim Krefelder Arbeitsgericht tätig war. Außerberuflich aber beschäftigten ihn die Probleme, die er beruflich kennen gelernt hatte, in mindestens dem gleichen Maße. Schon sehr früh hatte er sich als Student gerade den sozialen Fragen zugewandt. In Verbindung mit dem tiefen Erleben des Krieges, während dessen ihm erst instinktiv und mehr gefühlsmäßig, dann aber bewußt die ungeheure Bedeutung der Volksgemeinschaft, des „Schützengrabengeistes“ aufgegangen war, kam er zu der Erkenntnis von der ganzen Verlogenheit und Hohlheit der marxistischen Irrlehre. Er durchschaute die falsche Grundlage, auf der die Theorie Karl Marx aufgebaut war, er hatte aber zu gleicher Zeit auch das mangelnde soziale Verständnis der Unternehmerkreise kennen lernen müssen. Die Lage der im Arbeitsverhältnis Stehenden – und das waren für ihn keineswegs nur die von Handarbeit Lebenden, sondern auch das gewaltige Heer der Arbeiter der Stirn -, die von oben ausgenutzt, von den angeblichen Vertretern ihrer Interessen aber betrogen wurden, dauerte ihn tief. Es lag nahe, daß Dr. Josef Klein, der von Kindesbeinen an ein begeisterter Anhänger des Sportes war, sich in der Hauptsache an die Mitglieder dieser größten nicht politisch orientierten Organisation wandte, um vor allem die Jugendbewegung dieser Millionenorganisation bewußt nationalpolitisch zu erziehen. Es gelang ihm auch mit Hilfe eines kleinen Kreises Gleichgesinnte Männer, die bis dahin in allen geistigen Relationen völlig verschwommene Jugendbewegung des westdeutschen Spielverbandes von Grund auf umzustellen und so eine nützliche Vorarbeit für die Jugenderziehung im nationalsozialistischen Sinne im Westen des Reiches zu leisten. Die Übertragung auf die ältere Generation innerhalb dieser Bewegung scheiterte, aber an der geistigen Rückständigkeit der Vereinsführer, die schon vollkommen im materialistischen Denken untergegangen waren. 1923 trat Klein dem „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten“ bei. Nach dem Krieg verfasste Klein im Rahmen seiner Position als Funktionär des Westdeutschen Spielverbands (WSV) viele Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, in denen er besonders den Bezug des Fußballs mit dessen nationalen Wurzeln herausstellte. Im April 1930 trat Klein in die NSDAP ein. Im April 1932 ziog SS-Sturmführer Dr. Josef Klein als Abgeordneter in den Landtag und Reichstag dem er bis 1936 angehörte, er wurde Gauführer des Kampfbundes für den gewerblichen Mittelstand, gründete und leitete das Institut für Ständewesen.

Drittes Reich

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Er wurde nach der Machtübernahme zum Treuhänder der Arbeit in Düsseldorf, am 1. April 1934 in Bremen für das Wirtschaftsgebiet Niedersachsen ernannt.

Auszeichnungen (Auszug)

Literatur