Düsseldorf

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Düsseldorf

Wappen von Düsseldorf
Staat: Deutsches Reich
Gau: Düsseldorf
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Provinz: Rheinprovinz
Einwohner (2011): 589.649
Bevölkerungsdichte: 2.717 Ew. p. km²
Fläche: 217 km²
Höhe: 38 m ü. NN
Postleitzahl: 40210–40721
Telefon-Vorwahl: 0211,
0203 (Ortsnetz Duisburg),
02104 (Ortsnetz Mettmann)
Kfz-Kennzeichen: D
Koordinaten: 51° 14′ N, 6° 47′ O
Düsseldorf befindet sich entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Bürgermeister: Dirk Elbers (CDU)

Düsseldorf (ältere Formen Düsseldorpe, Düsseldorp, Duseldorp; lat. Dusseldorfium) ist die Hauptstadt des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalens und war bis 1945 Hauptstadt des gleichnamigen Gaues Düsseldorf in der Rheinprovinz. Die Stadt liegt überwiegend am rechten Ufer des Rheins an der Mündung der Düssel.

Inhaltsverzeichnis

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1780 8.000
1816 26.655
1880 95.458
1884 110.039
1939 541.410
2008 581.122

Infolge der Umvolkungsspolitik des fremdbeherrschten BRD-Regimes wurden bis zum Jahre 2005 bereits 31,1 Prozent der Düsseldorfer durch Ausländer ersetzt. Bei den unter Fünfjahrigen wurde der Anteil der Deutschen bereits auf 36,1 Prozent reduziert, d. h. 63,9 Prozent waren nicht mehr deutscher Herkunft.[1]

Geschichte

Verwaltungsgebäude Vereinigte Stahlwerke, 1926-28 erbaut

Düsseldorf wird gesichert zuerst 1159 in einer Urkunde des Papstes Hadrian IV. erwähnt. Es wurde 1288 vom Grafen Adolf von Berg nach der Schlacht bei Worringen zur Stadt erhoben und seit 1385 die Residenz der Herzöge von Berg. Die Stadt sollte insbesondere ein Gegengewicht gegen die Macht der Kölner Erzbischöfe bilden und dem bergischen Land den Zugang zum Rheinhandel öffnen und sichern.

Nach dem Aussterben des jülich-bergischen Regentenstammes 1609 besetzte der spanische General Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt. Nach der Beilegung jenes Erbfolgestreits kam sie mit Jülich-Berg an Pfalz-Neuburg und wurde Residenz der Pfalzgrafen und nach deren Aussterben des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Dieser tat viel für die Stadt, noch mehr der Kurfürst Karl Theodor, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Karlsstadt baute.

Seit 1732 befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und im Juni 1758 vom Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen. Im Jahr 1795 wurde Düsseldorf nach einem heftigen Bombardement durch Kapitulation den Franzosen übergeben und blieb bis 1801 in deren Besitz, danach kam es an Bayern zurück. 1806 wurde es Hauptstadt des Großherzogtums Berg und kam 1814 mit diesem 1815 an Preußen. Die Stadt sowie die Malerakademie blühten seitdem von neuem auf.

Im Jahre 1937 fand die Reichsausstellung Schaffendes Volk statt. Düsseldorf war während des Zweiten Weltkrieges mehrfach Ziel westalliierter Bombenangriffe. Den schwersten Angriff erlitt die Stadt am 12. Juni 1943 mit gezieltem Bombardement von Wohngebieten durch britische Bomber.

Gedichte (Auswahl)

Düsseldorf
Oh Du feine Stadt am Schicksalsstrome
Wie dreht sich mir der Magen
Wenn ich seh in unsren Tagen
Von welcher Art Du baust Dir Dome
Die Wacht am Rhein? O nein, O nein
Flitter Tüll und Perlenglanz
Mode gar und ganz
Ein Laufsteg willst Du sein
Ein Felsen voller Affen
Herbeigekarrt der Wüstensand
Im alten Hafen blüht der Tand
Viel Ding zum Schaun und Gaffen
Und am Ufer gegenüber
Kunstschnee eine Piste gibt
Den Skipokal am Rhein man liebt
Die Welt nur lacht darüber
Und so sind auch Deine Kinder
Gel und Lack im Haar
Finden sich ganz wunderbar
Mir scheinen sie wie Rinder
Geschäftsmann Banker Advokat
Und der Schönen Reichen Heer
Ihre Blicke sind so gleich und leer
Wie jene der Soldaten
Und sie feiern völlen zechen
An der Theke ihrer langen
Kaviar und Sekt verlangen
Alles Wahre muß zerbrechen!
Dr. Björn Clemens, 13. Oktober 2003

Personen

Bildergalerie

Filmbeiträge

„Kavalleristen-Tag“ (1937, Kulturfilm):

Verweise

Fußnoten

  1. Bericht zur nichtdeutschen BevölkerungMigration-Info.de
  2. Wolfram Mallebrein (Hg.): Deutsche National-Denkmale, DSZ Verlag, München 1995, S. 96
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