Klonovsky, Michael

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Michael Klonovsky

Michael Klonovsky (Lebensrune.png 19. August 1962 in Schlema, Sachsen) ist ein Journalist in der BRD, der sowohl für BRD-System- als auch für alternative Medien schreibt. Außerdem trat er in der Vergangenheit als Schriftsteller hervor. Ende April 2016 gab der langjährige Focus-Journalist bekannt, zum 1. Juni 2016 Medienberater der AfD-Kovorsitzenden Frauke Petry zu werden.[1]

Leben

Klonovsky wuchs in Ost-Berlin auf und hat – nach eigener Angabe – polnische Vorfahren. Er schloß eine Maurerlehre ab, erwarb dann das Abitur. Bis zur Teilvereinigung 1990 arbeitete er als Betriebshandwerker, Gabelstaplerfahrer und Sportplatzwart. 1988 wurde er Korrektor bei der LDPD-Tageszeitung „Der Morgen“. Nach dem Verkauf von „Der Morgen“ an den Axel-Springer-Verlag wurde er dort Redakteur. Nach der Einstellung von „Der Morgen“ 1991 war Klonovsky freiberuflich tätig, u. a. für „Die Zeit“.

1992 wechselte Klonovsky nach München zu der Zeitschrift „Focus“. Er arbeitete dort zunächst als Redakteur, wurde später Chef vom Dienst; 2010 übernahm er das „Debattenressort“.[2] Seit 2008 ist Klonovsky auch regelmäßiger Autor der libertär-kapitalistischen Zeitschrift „eigentümlich frei“.

Familie

Klonovsky, der sich im Jahr 2011 im „Focus“ zum Katholizismus bekannte, ist seit 2008 in zweiter Ehe mit der Jüdin Elena Gurevich verheiratet und hat aus zwei Ehen vier Kinder (→ Rassenschande).[3]

Auszeichnung

Klonovsky wurde 1990 gemeinsam mit zwei Kollegen von der Stiftung „Freiheit der Presse“ mit dem Wächterpreis der Tagespresse für couragierte Berichte zur „Aufdeckung und Behandlung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz“ ausgezeichnet.

Zitate

von Klonovsky
  • „Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.“
  • „Wenn sich ein Deutscher und ein Immigrant prügeln und der Immigrant gewinnt, handelt es sich um ein Integrationsproblem; gewinnt der Deutsche, ist es Rechtsextremismus.“[4]
  • „Meine Frau kommt aus Israel, meine Schwiegereltern stammen aus Rußland, einer meiner Söhne ist Halbjapaner, meine Tante Ungarin, meine Schwägerin Vietnamesin. Meine Altvordern stammen aus Polen.“[5]
  • Weltoffen ist derjenige, in dessen Haus illustre und begabte und gern auch pittoreske internationale Gäste verkehren oder leben, der aber an seiner Tür für den Zweifelsfall geschultes Wachpersonal aufgestellt hat. Wer Abertausende zum Teil hochaggressive Analphabeten in sein Land lässt, ist nicht ‚weltoffen‘, sondern geistesgestört. Wer seine Wohnungstür aushängt, ist keineswegs ‚offen‘, sondern bloß leidlich bekloppt.“[6] — Zum Lkw-Terrorattentat in Berlin am 19. Dezember 2016
über Klonovsky
  • „Gäbe es in Deutschland noch eine nennenswerte konservative Publizistik, wäre Klonovsky ihr Star.“ — Christian Rabhansl / Florian Felix Weyh[7]

Filmbeiträge

Politsatire – Michael Klonovsky spricht bei der AfD in Bad Muskau, 21. September 2017
Michael Klonovsky: „Die Hexe soll in einem südamerikanischen Land ein kleines Exil finden.“ – 1. September 2018

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gemeinsam mit Jan von Flocken: Stalins Lager in Deutschland 1945—1950, dtv, München 1993
  • Gemeinsam mit Uli Martin: Welcher Wein zu welcher Frau? Ein politisch unkorrekter Ratgeber. Mit Illustrationen von Stefanie Harjes, Hallwag, München / Bern 2001, ISBN 3-77420-044-0
  • Der Held. Ein Nachruf, Diederichs Verlag, München 2011, ISBN 978-3-424-35058-6
  • Der Ramses-Code, Aufbau-Verlag, Berlin 2001
  • Land der Wunder, Zürich 2003
  • Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen, dtv, München 2006
  • Der Schmerz der Schönheit. Über Giacomo Puccini, Berlin Verlag, Berlin 2008

Verweise

Fußnoten

  1. 33-cabinet.png Abgerufen am 8. Mai 2016. Bei WebCite® archivieren.Michael Klonovsky wird Medienberater von AfD-Chefin PetryJunge Freiheit, 28. April 2016
  2. Das gemeinsame Impressum von Focus und Focus online führte ihn im Dezember 2013 nicht mehr auf.
  3. Sogenannter Werdegang
  4. Michael Klonovsky: Lügenpresse: Das Wort des Jahres, eigentümlich frei, 16. Januar 2015
  5. Michael Klonovsky: Integrationsgipfel: Macht der Feigheit, eigentümlich frei, 7. Juni 2013
  6. Der Anschlag. Die Kommentare Teil 2, Journalistenwatch, 21. Dezember 2016
  7. Christian Rabhansl / Florian Felix Weyh: Lesart: Kurz und kritisch, Deutschlandradio Kultur, 3. Oktober 2012