Latein

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Latein ist eine indogermanische Sprache, die als tote Sprache bezeichnet wird, weil sie niemandem mehr als Muttersprache beigebracht wird. Allerdings wird sie im Vatikan als Amtssprache verwendet. Sie ist die Ursprache der romanischen Sprachen, wird aber nicht zu den romanischen Sprachen gezählt, sondern zu den italischen. In Deutschland fungierte die lateinische Sprache lange Zeit als die Sprache der Wissenschaft. Im westlichen Europa war sie bis in die Neuzeit eine lingua franca, die grenzübergreifend von den Gebildeten verstanden wurde. Auch in den Kirchen der römisch-katholischen Kirche wurden die Messen lange Zeit rein in lateinischer Sprache gehalten. Die Fähigkeit, Latein zu verstehen, nimmt derzeit stark ab, da an den Schulen nur noch lateinische Texte übersetzt werden müssen, womit keine wirkliche Beherrschung der Sprache möglich ist.

Mythologie

In der römischen Mythologie gilt die Göttin Carmenta als Erfinderin der lateinischen Schrift.

Lateinische Nachrichtensendung

Yle, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Finnlands, sendet seit 1989 wöchentlich Weltnachrichten auf Latein. Die Sendung kann außer als Rundfunkübertragung und als Podcast auch im Weltnetz unter der Adresse yle.fi/nuntii angehört werden.

Zitate

  • „Die Ungeeignetheit der lateinischen Sprache und ihrer Vulgärdialekte für den Ausdruck tieferer Gedanken erklärt die vernachlässigbare Rolle Frankreichs in der Entwicklung des Systems der abendländischen Philosophie.“Reinhold Oberlercher[1]
  • „Man soll nicht vergeßen, daß jeder Mensch, der kein Latein versteht, zum Volke gehört, [...]“Arthur Schopenhauer[2]

Siehe auch

Literatur

  • Ernst G. Jaekel: Der germanische Ursprung der lateinischen Sprache und des römischen Volkes. 1830 (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten

  1. ABC der politischen, ideologischen und sozialen Begriffe, Kyffhäuser-Faksimile-Verlag, Mengerskirchen, 2. Aufl. 2015, ISBN 9783941348844; Stichwort Französische Revolution, S. 18
  2. Senilia, S. 146, Verlag C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-59645-2