Massenpsychologie

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Die Massenpsychologie geht auf die These zurück, daß jede Menschen-Masse sich immer nach einem vorhersehbaren psychologischen Grundmuster ausrichtet. Beschrieben wurde der damit zusammenhängende Phänomenkreis erstmals von dem Franzosen Gustave Le Bon im Jahre 1895 und fand seine Fortsetzung in der Theorie der Schweigespirale und des Schwarmverhaltens.

Die Grundthese von Le Bon lautet, daß die Masse als ein Dementi der rationalen menschlichen Existenz zu verstehen sei und somit vorrangig emotionalen Bindungen unterliege. Diese Masse ist jedoch immer noch an die Rasse oder zumindest an eine völkische Grunddefinition gebunden. Fehlen diese Bindungen jedoch, dann kommt es zwangsläufig auch zur Auflösung der sittlichen Bindungen, die Masse reagiert dann barbarisch, willenlos und ohne jede Verantwortung.

In einer jüngeren Studie hat John Carey den Ekel linker Intellektueller vor den Massen als eigentlichen Beweggrund für avantgardistische Kunstprämissen (für gewollte Unverständlichkeit und für die herbeigeführte Kommentarabhängigkeit des modernistischen Kunstwerks) beschrieben.

Zitate

  • „Die Psyche der breiten Masse ist nicht empfänglich für alles Halbe und Schwache.“Adolf Hitler: „Mein Kampf

Siehe auch

Literatur

  • Gustave Le Bon: Psychologie der Massen, 1922 (PDF-Datei)
  • John Carey: Hass auf die Massen. Intellektuelle 1880-1939. Aus dem Englischen von Siegfried Kohlhammer. Steidl Verlag, Göttingen 1996 [Englische Originalausgabe: Faber & Faber, London 1992], ISBN 3-88243-407-4