Oppenheimer, Nicky

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Nicholas „Nicky“ F. Oppenheimer (* 8. Juni 1945 in Johannesburg, Republik Südafrika) ist ein jüdischer Geschäftsmann, der Vorsitzende des De Beers Diamantenminen und ihrer Tochtergesellschaft, der Diamond Trading Company (DTC). Er hat auch eine große wirtschaftliche Interesse an der diversifiziertes Bergbauunternehmen Anglo American. Er und seine Familie besitzt die Kontrolle des Tswalu Game Reserve in der Kalahari, es wurde von seinem Freund Stephen Boler gesetzt.

Werdegang

Die De Beers Dynastie: Sir Ernest Oppenheimer, Harry Frederick Oppenheimer, Sir Bernard Oppenheimer und Nicholas „Nicky“ F. Oppenheimer sind die späteren Nachfahren von Joseph Süß Oppenheimer (Jud Süß).

Nicholas „Nicky“ Frank Oppenheimer wurde am 8. Juni 1945 in Johannesburg geboren und ist ein Enkel des legendären „Diamantenkönigs“ Sir Ernest Oppenheimer (* 1880; † 1957). Sein Großvater, Sohn eines jüdischen Zigarren- und Tabakhändlers, war aus Friedberg in Hessen zunächst nach England und 1902 nach Südafrika übersiedelt, wo er 1917 Präsident der von ihm gegründeten Goldminengesellschaft „Anglo-American Corporation of South Africa“ wurde und 1929 Vorstandsvorsitzender des 1888 von Cecil John Rhodes gegründeten Diamantenkartells „De Beers Consolidated Mines“. 1930 gründete er außerdem die „Central Selling Organisation“ (CSO), ein Kartell zur weltweiten Kontrolle und Steuerung des Diamantenhandels. Zusammen mit rd. 250 anderen Gesellschaften bildeten die genannten Unternehmen die „Anglo-American Group“, zu der später in Südafrika, in den meisten anderen Ländern des südlichen Afrika, aber auch in Übersee nicht nur ein Großteil der in diesen Ländern befindlichen Gold-, Diamanten-, Uran-, Kohlen-, Kupfer- und andere Metallbergwerke gehörten, sondern auch verschiedene andere Fabrikationszweige, riesiger Grundbesitz sowie Bank- und Versicherungsgesellschaften. Das Herz des alten Oppenheimer gehörte vor allem den Diamanten, deren Weltproduktion er zeitweise bis zu 90 % kontrollierte. Ernest Oppenheimer bekämpfte jeden Außenseiter, der es wagte, unabhängig von ihm und seinem Trust Diamanten auf den Markt zu bringen. Der Einzige, der ihm sein Monopol zeitweilig streitig machte, der Kanadier Dr. John Thornburn Williamson, der im damaligen Tanganjika große Diamantenfelder gefunden und erworben hatte, wurde so lange mürbe gemacht, bis er sich wenigstens teilweise Oppenheimers Macht unterwarf und seine Diamanten dessen Verkaufsorganisation übertrug. Oppenheimers Vater Harry F. Oppenheimer (* 1908; † 2000) trat 1931 in das Unternehmen ein und wurde systematisch auf die Nachfolge von Ernest Oppenheimer vorbereitet. Nach dem Tode von Ernest Oppenheimer wurde er 1957 Chairman des Konzerns, der auch unter seiner Leitung weiter florierte.

Nicky Oppenheimer besuchte die Harrow School und das Christ Church College im englischen Oxford mit Abschluss als M.A. in Politik und Ökonomie und absolvierte anschließend eine gründliche praktische Ausbildung im väterlichen Konzern. 1968 wurde er persönlicher Assistent des Anglo-American-Chefs.

Wirken

Seit 1974 bzw. 1978 war Nicky Oppenheimer als Direktor bei Anglo American PLC und De Beers in der erweiterten Geschäftsführung vertreten. Doch lange Zeit zeigte er wenig Ambitionen auf die Konzernspitze, so dass sein Vater, als er Ende 1982 den Vorsitz des Verwaltungsrates der Anglo-American Corporation aufgab, mit Gavin Walter Hamilton Relly einen Familienfremden mit diesem Posten betraute. Ende 1984 legte Harry Oppenheimer auch das Amt des Chairmans bei De Beers in fremde Hände: Sein Nachfolger wurde Julian Ogilvie Thompson (* 1934), während sich der Vater aus der aktiven unternehmerischen Leitung des Konzerns zurückzog. Inzwischen hatte sich Nicky Oppenheimer aber doch bereit gezeigt, in zunehmendem Maße Verantwortung zu übernehmen. U. a. wurde er 1985 Chairman der Zentralen Verkaufsorganisation CSO und stellv. Chairman bei der „De Beers Consolidated Mines Ltd“. Bereits 1983 war Nicky Oppenheimer zum stellv. Chairman der „Anglo-American Corporation of South Africa Ltd.“ aufgerückt.

Nicky Oppenheimer Reinvermögen wurde 2008 auf 2800.000.000 £ geschätzt.

Auszeichnungen

Kanzler und Ehrendoktor der Universität „Technikon Witwatersrand“ Südafrika (2003).

Familie

Nikolaus Oppenheimer ist der Sohn von Bridget (geb. McCall) und Harry Oppenheimer, und Enkel von Ernest Oppenheimer. Er ist seit 1968 mit Orcillia „Strilli“ Lasch, Tochter des Industriellen Helli Lasch, verheiratet und hat einen Sohn Jonathan, der im Konzern mitarbeitet (s. o.). Oppenheimer, dreifacher Großvater, ist begeisterter Kricket- und Squashspieler und finanziert ein eigenes Kricketteam. Er lebt hauptsächlich in Johannesburg auf dem Anwesen Brenthurst Gardens. Er und seine Frau sind Mitglieder der St George's Anglican Church, Parktown, Johannesburg.