Oven, Burghard von

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Burghard Franz Viktor von Oven.png

Burghard Franz Viktor von Oven (Lebensrune.png 29. Juli 1861 in Ludom, Posen; Todesrune.png 3. Dezember 1935 in Hirschhorn (Neckar)) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, der Marine-Infanterie, des Deutschen Heeres und der Vorläufigen Reichswehr, zuletzt General der Infanterie. Ende April/Anfang Mai 1919 wurde unter seinem Kommando (die Freikorps waren ihm unterstellt) die Münchener Räterepublik zerschlagen.

Kurzchronologie

Burghard Franz Viktor von Oven, Zentenarmedaille.png
Südwestafrika-Denkmünze für Major Burghard von Oven.png
Burghard Franz Viktor von Oven, Patent als Oberst.png
  • 3.4.1881: Fahnenjunker im Oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91
  • 15.11.1881: Portepee-Fähnrich
  • 12.9.1882: Sekonde-Lieutenant
  • 14.11.1884: Abschied aus dem Heer um zum Seebataillon der Kaiserlichen Marine übertreten zu können
    • 1.4.1889: zum 2. Seebataillon versetzt
  • 24.3.1889: Premier-Lieutenant
  • 24.3.1890: Wiedereintritt in das Heer, Versetzung in das 2. Badische Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm I.“ Nr. 110
  • 22.5.1891-1.6.1891: zur Infanterie-Schießschule kommandiert
  • 1.9.1891-22.10.1891: Hilfsausbilder an der Infanterie-Schießschule
  • 1.2.1892-16.5.1892: erneut als Hilfsausbilder an die Infanterie-Schießschule kommandiert
  • 17.5.1892-31.3.1895: als Ausbilder an die Infanterie-Schießschule versetzt
  • 1.4.1895: Hauptmann (ohne Patent) und Ernennung zum Kompaniechef im 2. Badischen Grenadier-Regiment „Kaiser Wilhelm I.“ Nr. 110
  • 16.2.1901 zum Preußischen Kriegsministerium kommandiert
  • 7.7.1901: zum Preußischen Kriegsministerium versetzt
  • 27.1.1902: Major
    • zwischen 1905 und 1907 muß er sich freiwillig zur Schutztruppe gemeldet haben und nahm am Hottentottenkrieg teil
    • 1907 war er zeitweilig Kommandeur des II. Bataillons/7. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 142
  • 18.8.1908: Oberstleutnant
  • 1910 Abteilungschef (Abteilung B3) im Preußischen Kriegsministerium
  • 14.9.1911: Oberst
  • 18.2.1913: Kommandeur des 5. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 165

Erster Weltkrieg

  • 1914 Generalmajor
  • 8.8.1914: Kommandeur der 14. Infanterie-Brigade
  • 1915–1919 Direktor der Armeeverwaltungsabteilung im Preußischen Kriegsministerium
  • 1916 Mitglied der Kommission zur Prüfung von Verträgen über Kriegslieferungen
  • 1918 Generalleutnant

Nachkriegszeit

Familie

Burghard war der Sohn von Julius Adalbert von Oven (1829–1889), preußischer Landrat des Dillkreises, und der Sophie Augusta Friedericke von Bodelschwingh auf Haus Velmede (1833–1868), die Tochter von Ernst Albert Karl Wilhelm Ludwig von Bodelschwingh der Ältere (1794–1854; Preußischer Finanz- und Innenminister aus Weddinghofen) und der Charlotte Wilhelmine Leopoldine, geb. von Diest (1793–1869). General der Infanterie Ernst Friedrich Otto von Oven war, je nach Quelle, entweder sein Vetter oder sein Bruder. Burghard ist ein Vetter von Generalmajor Georg von Oven und der Onkel von Wilfred von Oven.

Ehen

Oberleutnant Burghard von Oven heiratete in erster Ehe am 3. Oktober 1892 in Heidelberg seine Verlobte Nadine van der Hoeven (1863–1922), nach ihrem Tod heiratete er ein zweites mal (Helene).

Auszeichnungen (Auszug)