Patriot Peer

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Patriot Peer

Patriot-Peer.png
Verweis Offizielle Weltnetzseite
Wahlspruch „Eine App für die schweigende Mehrheit.“
Registrierung Notwendig
Urheber Identitäre Bewegung

Patriot Peer (PPeer) ist eine im Jahre 2017 von Martin Sellner erdachte und von Mitgliedern der Identitären Bewegung begonnene, mehrsprachige Android-Anwendung für Mobiltelefone zur Vernetzung von Patrioten und nationalen Aktivisten.[1]

Ziel der Anwendung mit dem Gesicht von Pepe dem Frosch soll es sein, der schweigenden Mehrheit gegen Islamisierung und Umvolkung eine Möglichkeit zu geben, sich mittels eines in die Anwendung integrierten „Patrioten-Radars“ gegenseitig in der Öffentlichkeit zu finden und über ein Punktesystem im Wettstreit mit anderen Nutzern der Anwendung eine möglichst starke Vernetzung zu erreichen.

Patriot Peer wurde ebenfalls auf Politically Incorrect (pi-news.net) vorgestellt[2] und auf der jüdischen Diffamierungsplattform Belltower News als „Mischung aus Tinder und Pokémon Go“ verunglimpft.[3] Die Anwendung sollte im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht werden; die Netzseite wurde jedoch im Sommer 2019 abgeschaltet[4] und im Herbst 2019 als offenes Entwicklungsprojekt wieder freigeschaltet.[5]

Funktionsweise

Als Kernstück von Patriot Peer ist der sogenannte Patrioten-Radar gedacht, mit welchem sich andere Nutzer der Anwendung finden und vernetzen lassen sollen. Die Idee dahinter ist, daß jeder Nutzer so herausfinden könnte, wie viele Leute in seiner Umgebung an der Schule, in der Arbeit, auf einem Musikfest oder im Zug so denken wie er. Dabei soll sich genau einstellen lassen, welche Daten andere Nutzer der Anwendung von einem selbst sehen und ob man selbst überhaupt auf dem Radar und auf der Google-Maps-Karte angezeigt werden möchte.

Jeder Benutzer der Anwendung soll zudem einen einzigartigen QR-Code erhalten. Je mehr Patrioten ein Nutzer von Patriot Peer trifft, desto häufiger soll er die QR-Codes anderer Nutzer über die Anwendung einlesen und somit Punkte sammeln können, um in einer weltweiten Rangliste aufzusteigen. Je höher der eigene Rang, desto mehr Punkte würde man anderen Nutzern einbringen und könnte wiederum selbst durch ranghöhere Nutzer aufsteigen – beiden Nutzern würde somit ein Mehrwert geboten. Mit der „Punktejagd“ soll ein möglichst hoher Vernetzungsgrad erreicht werden.

Kritik

Kritiker der Anwendung gaben vor allem zu Bedenken, daß Angehörige der Antifa Patriot Peer dazu verwenden könnten, Nutzer ausfindig zu machen und dann anzugreifen. Diesem Bedenken entgegnete Martin Sellner, daß Nutzer der Anwendung die eigene Sichtbarkeit im Patrioten-Radar und auf der Google-Maps-Karte deaktivieren könnten. Des weiteren solle der eigene Aufenthaltsort auf der Karte nur gestreut wiedergegeben werden und somit nicht einer eindeutigen Person im offenen Gelände zuzuordnen sein.

Weitere Interessenten bekundeten ihre Angst vor der Rückverfolgung der eigenen Identität durch den „Verfassungs“schutz. Diese Befürchtung konnte nicht entkräftet werden, denn laut Sellner werde Patriot Peer keine Anwendung sein, um anonym im Weltnetz unterwegs zu sein, und Geheimdienste hätten ohnehin immer die Möglichkeit, Datenbanken über politische Aktivisten anzulegen, wenn sie dies wollten – auch mit minimalen Datenspuren. Für ein höheres Maß an Eigenschutz empfiehlt sich generell die Nutzung von Orbot zur Anonymisierung des Datenverkehrs auf dem Mobiltelefon oder dem Flachrechner.

Bei politischen Aktionen wie dem Verteilen von Flugblättern und Kleben von Plakaten sollte es ohnehin vermieden werden, verräterische Daten in Form von rückverfolgbaren Funkzelldaten zu hinterlassen. Die Entfernung der SIM-Karte oder – noch besser – ein konsequenter Verzicht auf jegliche elektronische Geräte sollte, wie in den Sicherheitshinweisen für Deutsche beschrieben, ist in diesem Zusammenhang ein gewisser Schutz für politische Aktivisten.

Filmbeiträge

Martin Sellner: Patriot Peer – Eine App für die schweigende Mehrheit (Dauer: 12.52 min)
Hagen Grell: Patriot, wo bist du? – Martin Sellner über App Patriot Peer (Dauer: 21.38 min)

Siehe auch

Verweise

Fußnoten