Preußischer Bund

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Der Preußische Bund war eine seit dem Jahre 1440 bestehende Vereinigung der preußischen Stände zur Wahrung politischer Mitwirkungsrechte preußischer Vertreter aus Stadt und Landadel gegen eine Alleinregierung des Deutschen Ordens. Der Preußische Bund fand in Polen 1453 einen Verbündeten. Infolgedessen kam es zu dem für den Orden sehr verlustreichen Dreizehnjährigen Krieg von 1454 bis 1466.

Einem Landfriedensbündnis ähnelnd, jedoch den Normen der Landesherrschaft des Deutschen Ordens nach kanononischem Recht widersprechend, suchte Hochmeister Konrad von Erlichshausen einen Ausgleich mit den Ständen. Sein Nachfolger, Ludwig von Erlichshausen, versuchte dem Bund mit Papst und Kaiser durch den Erweis der Illegalität beizukommen. Das entsprechende schiedsgerichtliche Urteil durch Kaiser Friedrich III. wurde im Verfahren von 1452/53 erbracht und durch ein päpstliches Urteil untermauert. Der Bund kündigte daraufhin den Gehorsam auf und unterwarf sich dem König von Polen.[1][2]

Verweis

Fußnoten

  1. Preußischer Bund. In: Lexikon des Mittelalters. Verlag J. B. Metzler, Vol. 7, cols 197-198.
  2. Deutscher Orden > IV. Der Deutsche Orden in Preußen und Livland > 7. Ständekämpfe und Territorialverluste. In: Lexikon des Mittelalters. Verlag J. B. Metzler, Vol. 3, col. 775.