Reichsverräter
Titel: | Reichsverräter |
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Autor: | Johann von Leers |
Verleger: | Dürer-Verlag |
Verlagsort: | Buenos Aires |
Erscheinungsjahr: | 1954 |
Reichsverräter ist der Titel einer drei Folgen umfassenden Nachkriegspublikation von Prof. Dr. Johann von Leers, die in den Jahren 1954–1956 im argentinischen Exil veröffentlicht wurde. Johann von Leers geht in der Reihe den zahlreichen Verratshandlungen und den Ursachen für den Untergang des Dritten Reiches auf den Grund (→ Widerstand gegen den Nationalsozialismus). Die drei Folgen erschienen als Sonderhefte der Zeitschrift „Der Weg“ im Dürer-Verlag in Buenos Aires.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Reichsverräter I
- Vorwort
- Ein Brief des südafrikanischen Ministers Oswald Pirow
- I. Der stets verschwiegene Mann im Hintergrund
- II. Opposition, Revolution und Reichsverrat
- III. Cahéns Saat ging auf: Verrat seit der ersten Stunde
- IV. Die Rote Kapelle
- V. Der Fall Richard Sorge
Reichsverräter II
- I. Verrat im Generalstab und im Auswärtigen Amt
- II. Feindlicher Nachrichtendienst und deutsche „Abwehr“
Reichsverräter III
- I. Opfer von Canaris? – Die Tragödie des deutschen Sabotage-Trupps in den USA
- II. Der amerikanische Geheimdienst packt aus
- III. Die Fortsetzung der Roten Kapelle und die Widerstandsbewegung Wollweber
- IV. War die Widerstands-Clique schuld am Ausbruch und Verlust des Krieges?
- V. Die Kirchen als Wegbereiter der jüdischen Macht
- VI. Ergebnis und Forderung
Zitate
- „Deutschland unterlag nicht, weil es nicht siegen konnte – es unterlag, weil es nach dem Willen dunkler Mächte und volksfeindlicher Dunkelmänner nicht siegen durfte. Die Dunkelmänner hatten verschiedene Ziele: die einen wollten die ‚Demokratie‘ zurückführen, d. h. sie wollten als Strohmänner des internationalen Judentums Deutschlands Konkursmasse verwalten. Die anderen wollten, daß ein seelisch völlig gebrochenes Volk, ohne noch nachzudenken, in ihren Kirchen vor herrschsüchtigen Pastoren und Priestern zu Kreuze kriechen sollte. Wieder andere handelten aus schlechter Art und hohlem Dünkel gegen ihr lebendiges Volk. Alle aber verrieten das kämpfende Volk, den Soldaten an der Front, den Arbeiter am Schraubstock, die Mutter bei den Kindern. Und heute versichern sie sich unablässig selber, wie hochmoralisch sie gehandelt hätten .... Ob sie es wirklich glauben?“ — Reichsverräter II, S. 126