Canaris, Wilhelm

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Wilhelm Canaris (Bild: Tita Binz)

Wilhelm Franz Canaris (auch: Franz Wilhelm, nach einer vereinzelten Quelle gar Wilhelm Fritz Franz[1]; Lebensrune.png 1. Januar 1887 in Aplerbeck bei Dortmund; Todesrune.png 9. April 1945 im KL Flossenbürg) war ein deutscher Offizier der Kaiserlichen Marine, der Freikorps, der Reichsmarine und der Kriegsmarine, zuletzt Admiral, Chef der Abwehr und Oppositioneller gegen den Nationalsozialismus.

Seekadett Canaris; er sprach Englisch, Spanisch, Französisch und etwas Russisch.

Leben

Korvettenkapitän Wilhelm Canaris
Kapitäne zur See Kurt Aßmann (links) und Wilhelm Canaris im September 1932 bei der Übergabe des Linienschiffes „Schlesien“, das Canaris dann vom 1. Oktober 1932 bis 28. September 1934 kommandierte.

Canaris besuchte das Realgymnasium zu Duisburg, wo er am 16. März 1905 das Abitur ablegte. Der Halbwaise trat am 1. April 1905 als Seekadett in die Kaiserliche Marine. Seine Mutter mußte vorher den damals üblichen Verpflichtungsschein unterschreiben, in dem sie verbindlich zusagte, 4800 Mark für die ersten vier Jahre der Marinelaufbahn aufzubringen. Mit 50 anderen Seekadetten wurde er auf der Kreuzerfregatte SMS „Stein“ ausgebildet. Nach einer etwa einjährigen Ausbildung an Bord der „Stein“ folgten 18 Monate Ausbildung des am 7. April 1906 zum Fähnrich zur See ernannten Canaris an der Marineakademie.

Im Oktober 1907, nach erfolgtem Fahneneid, wurde Canaris an Bord des Kleinen Kreuzers SMS „Bremen“ versetzt. 1908 half Canaris dem Kommandanten der Bremen, ein V-Mann-System in Argentinien und Brasilien aufzubauen. Die Bremen gehörte 1909 zur internationalen Blockadeflotte, welche die Küste Venezuelas blockierte. Canaris, der am 28. September 1908 zum Leutnant zur See ernannt wurde, wurde Adjutant der Bremen und bewährte sich bei den Verhandlungen derart, daß er vom venezolanischen Präsidenten und General Juan Vicente Gómez mit dem Bolivar-Orden V. Klasse ausgezeichnet wurde. Die SMS „Bremen“ nahm im September 1909 mit drei anderen deutschen Kriegsschiffen an der rund 1000 Schiffe umfassenden Parade zur 300-Jahr-Feier von New York auf dem Hudson River teil. Im Dezember 1911 erfolgte die Versetzung von Canaris auf den Kleinen Kreuzer SMS „Dresden“.

Wegen des Zweiten Balkankrieges wurde die „Dresden“ in das östliche Mittelmeer befohlen. Vom April bis August 1913 lag das Schiff im Hafen von Konstantinopel. Canaris erhielt den Spezialauftrag, an Land die Bauarbeiten an der Bagdadbahn zu beobachten. Es war in dieser fremden, so lebhaften Stadt, daß er seine erste große Liebe kennenlernte, die wohlhabende US-amerikanische Erbin Edith Hill. Im September 1913 wurde er Adjutant von Fregattenkapitän Fritz Lüdecke, dem Kommandanten der „Dresden“.

Ende 1913 wurde die „Dresden“ an die Ostküste Mexikos kommandiert. Es galt, deutsche Bürger während des dortigen Bürgerkriegs zu schützen, aber auch Ausländer bei ihrer Flucht zu unterstützen. Zeitweise waren unter anderem 2000 US-amerikanische Bürger auf der Dresden einquartiert. Am Ende des Bürgerkrieges im Juli 1914 brachte die „Dresden“ den gestürzten Präsidenten und General Victoriano Huerta nach Jamaika. Canaris bewährte sich während dieser Zeit als Dolmetscher. Am 28. Juli 1914, vier Tage vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, erhielt die im Hafen von Port-au-Prince auf Haiti liegende Dresden den Befehl, einen Heimathafen anzulaufen. Drei Tage später kam der Befehl, einen Kreuzerkrieg im Atlantik zu führen.

Erster Weltkrieg

Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges diente er immer noch als Leutnant zur See auf dem Kreuzer „Dresden“ beim Kreuzerkrieg in den südamerikanischen Gewässern unter Admiral Graf Spee. Obwohl sie sich in neutralen Gewässern befanden, wurden sie von britischen Kriegsschiffen beschossen.

Der Kreuzer entkam der Vernichtung des Geschwaders in der Schlacht bei den Falklandinseln. Durch Verhandlungen konnte Zeit gewonnen werden und die Selbstversenkung (des Kreuzers 1915) vorbereitet werden, damit das Schiff nicht den Briten in die Hände fiel.

Zusammen mit dem Rest der Mannschaft wurde Canaris in Chile auf den Galapagos-Inseln interniert, jedoch gelang ihm mit einigen anderen bald die Flucht nach Deutschland. Danach war er im Geheimdienst der Marine in Spanien tätig und kommandierte die U-Boote SM U 38, UC 27, SM U 47 und SM U 34.

Am 19. Januar 1918 lief U 34 in Richtung westliches Mittelmeer aus. Die erste Versenkung eines feindlichen Schiffes erfolgte am 30. Januar. Er versenkte den 7293-BRT-Frachter „Maizar“ und überstand einen Wasserbombenangriff britischer Kriegsschiffe. Bis zur Rückkehr am 16. Februar nach Cattaro konnte U 34 zwei weitere Schiffe versenken. Sein Vorgesetzter, Korvettenkapitän Rudolf Ackermann, meldete:

„Die Unternehmung ist sachgemäß und mit gutem Erfolg durchgeführt worden. Die Leistungen sind unter Berücksichtigung dessen, daß der Kommandant zum erstenmal ein großes Boot führt, besonders anzuerkennen.“

In den letzten Monaten des Krieges führte Canaris das U-Boot UB 128.

Zwischenkriegszeit

Nach der Revolte von 1918 unterstütze Canaris die Marine-Brigade „Ehrhardt“ und war zeitweise Adjutant des Reichswehrministers Noske, zu dessen Verbindungsoffizier er von der Marine ernannt wurde. Am 3. Februar 1919 erreichte Canaris bei Noske die Genehmigung zur Aufstellung der 3. Marine-Brigade in Kiel. Canaris sorgte dafür, daß Wilfried von Loewenfeld deren Kommandeur wurde.

Am 24. Juni 1920 wurde Canaris erst Zweiter und wenig später Erster Admiralstabsoffizier beim Kommando der Marinestation der Ostsee. Canaris beschaffte Material und Waffen aus versteckten Lagern für die Ausstattung der neuen Marine. Um Geld zu beschaffen, fädelte er den Verkauf überzähliger Waffen und Geräte über Dänemark ein. Canaris war Verbindungsmann zur Organisation Consul (O.C.), die vom untergetauchten Hermann Ehrhardt geführt wurde.

Nach Normalisierung der Verhältnisse durchlief er die übliche Laufbahn eines Seeoffiziers.

Im Juni 1923 wurde Canaris Erster Offizier auf dem Kleinen Kreuzer „Berlin“ unter dem Kommando von Wilfried von Loewenfeld. Dort lernte er den Seekadetten Reinhard Heydrich kennen, welcher von Juli 1923 bis März 1924 ebenfalls an Bord war.

Canaris bei einer Inspektion der Eliteeinheit „Brandenburg“, er wird von Major Dr. Theodor von Hippel und Major Kewisch flankiert.

Anläßlich einer Studienreiste von Mai bis Oktober 1924 weilte Canaris in Japan. Seine Hauptaufgabe war die Anbahnung von engeren Beziehungen mit der japanischen Marine. So baute beispielweise die Kawasaki-Werft dann U-Boote nach deutschem Muster.

Im Herbst 1924 übernahm er ein Referat im Stab der Marineleitung im Reichswehrministerium Berlin, Am Tirpitzufer, spätere Zentrale der militärischen Abwehr. Schon hier ging es gewissermaßen um Geheimtätigkeit, denn er mußte unter Umgehung der Rüstungsbeschränkungen den Ausbau der deutschen Marine, besonders der U-Boot Flotte beaufsichtigen.

Im Juni 1928, nach vierjähriger Tätigkeit dort bekam Canaris ein Bordkomanndo als Erster Offizier auf dem Linienschiff „Schlesien“, wurde am 1. Juli 1929 zum Fregattenkapitän befördert und erhielt am 1. Oktober 1932 als Kapitän zur See das Kommando des Schiffs.

Nationalsozialismus

Ungarns Wehrminister in Berlin: Exellenz Bartha im Gespräch mit Generalmajor von Glaise-Horstenau und Admiral Canaris, gelegentlich eines ihm zu Ehren im Hotel Adlon gegebenen Empfanges, 23. Januar 1941
Admiral Canaris (links) und Divisionsführer Oberst von Pfuhlstein (rechts) in der Generalfeldzeugmeister-Kaserne, Hauptquartier der Division „Brandenburg“ (in Brandenburg an der Havel), im Hintergrund Oberstleutnant Friedrich Wilhelm Heinz, April 1943.
O. E. Hasse spielte den Admiral in dem Spielfilm „Canaris“ (1954)

Im Jahr 1934 wurde ihm als "Ruhestands-Stelle" der Dienst als Festungskommandant von Swinemünde zugeteilt. Zur allgemeinen Überraschung wurde Canaris mit Jahresbeginn 1935 in die Reichshauptstadt berufen und als Konteradmiral als Nachfolger von Kapitän zur See Conrad Patzig „als begeisterter Nationalsozialist“ (Patzig) neuer Leiter der Abteilung Abwehr im Reichswehrministerium. Das Amt war nicht nur für Spionageabwehr sondern auch für geheime Nachrichtenbeschaffung im Ausland zuständig. Canaris verfügt über langjährige Kontakte zu einflußreichen Persönlichkeiten im Ausland was ihm nun zugute kam, da er nicht ausschließlich auf Informationen seiner Agenten im Ausland angewiesen war. Für diese ließ er z. B. Geräte wie Sender und Peilgeräte entwickeln die alle gegnerischen übertrafen. Am 1. April erfolgt seine Ernennung zum Vizeadmiral und zwei Monate danach wurde seine Behörde in Ausland/Abwehr (Geheimdienst) im Oberkommando der Wehrmacht umbenannt.

Ohne sich selbst konspirativ zu betätigen, duldet Canaris Widerstandsbestrebungen in den Reihen der Abwehr und unterstützt bereits im Herbst 1938 durch geheime Informationen den geplanten Staatsstreich der Generale Beck und Halder.

Wilhelm Canaris soll auch in einen Verräterkreis zur Erledigung des Hitlertreuen Marschall von Blomberg involviert gewesen sein, schreibt Johann von Leers in seiner Artikelserie „Vom Reichstagsbrand zum Untergang des Reiches“:[2]

Um nun die starke Kommandogewalt des Kriegsministers für einen den Verschwörern nahestehenden General zu usurpieren, beschloß man, ihn auszuschalten. Im Zusammenwirken mit der ,Zentralabteilung' der Abwehr — also Osters geheimem Nachrichtendienst, — legte Graf Helldorf, der schon mindestens seit 1933 in die Hände der Verschwörer geratene korrupte Polizeipräsident von Berlin, gefälschte Sittenkarte der Eva Gruhn vor. Der Erfolg entsprach zunächst den Erwartungen.

Canaris gilt als Erfinder des Judensterns in der Ausführung, wie er ab September 1939 in Polen und ab 1. September 1941 im Deutschen Reich und Teilen Europas von Juden zu tragen war.

Zweiter Weltkrieg

In Verkennung der alliierten Kriegsabsichten und im naiven Glauben, der Krieg ginge alleine von der Person Hitler aus, versuchte Canaris dessen Vertraute im In- und Ausland vor einem Krieg zu warnen. Auf seinen Einfluß ist es wahrscheinlich zurückzuführen, daß der italienische Duce Benito Mussolini zunächst seine „nonbelligerenza“ erklärt und der spanische Caudillo Francisco Franco deutschen Truppen den Durchmarsch zur Eroberung Gibraltars verweigert, was den Krieg aller Voraussicht nach noch im Jahr 1941 beendet haben würde.

Canaris wurde zu einer Schlüsselfigur für die Verlängerung des Krieges, seine Ausweitung von einem europäischen zu einem globalen Konflikt, die Zerstörung des Deutschen Reiches, die Entmachtung Europas und den weltweiten Aufstieg des Kommunismus.

Als Leiter des militärischen Nachrichtendienstes Fremde Heere West rettete er zahlreiche Gegner des Nationalsozialismus wie Oberst Hans Oster, der die Termine für den Angriff gegen Niedelande, Belgien und Frankreich verraten hatte aus tödlicher Gefahr. Ebenso protegierte er Dietrich Bonhoeffer, Klaus Bonhoeffer, Hans von Dohnanyi und Erwin von Lahousen. Weiterhin soll er Juden geholfen haben den NS-Häschern zu entkommen, indem er sie als Abwehragenten ins Ausland beorderte.

Wegen Auseinandersetzungen mit der SS und dem RSHA wird die Abwehr am 12. Februar 1944 dem Reichsführer SS unterstellt.

Im April 1943 wurden die Diensträume durchsucht und Canaris abgesetzt. Der Admiral wurde der Marine unterstellt und stand zwischen Februar und Juni 1944 als Ehrenhäftling unter Hausarrest auf der abgelegenen Burg Lauenstein. Der Führer ernannte ihn am 1. Juli 1944 noch zum Chef des OKW-Sonderstabs für den Handelskrieg und wirtschaftliche Kampfmaßnahmen (HWK) in Eiche bei Potsdam.

Verhaftung, Verurteilung und Tod

Nach dem mißglücken Attentat auf Hitler im Juni 1944 war der innerlich gespaltene Canaris einer der ersten, die dem Führer ein Ergebenheitstelegramm mit seinen Glückwünschen sandte und wurde drei Tage danach als einer der Mitwisser des Putsches von SS-Brigadegeneral Walter Schellenberg festgenommen. Der Admiral wurde nach Fürstenberg gebracht und dort mit anderen hohen Offizieren, die man alle mit dem Anschlag in Verbindung bringt, unter Hausarrest gestellt; später werden sie in das Gefängnis der RSHA nach Berlin überführt.

Nachdem am 22. September 1944 in Zossen und im April des Folgejahres seine sorgfältig im Panzerschrank aufbewahrten privaten Tagebücher und weitere Dokumente entdeckt worden waren, wurde Canaris im KL Flossenbürg interniert.

Am 9. April 1945 wurde er dort, nach Verurteilung als Staatsfeind, im Morgengrauen hingerichtet. Der Nachlaß von Canaris wurde im Jahr 2004 an das Bundesarchiv zurückgegeben.

Familie

Abstammung

Wilhelm Canaris wurde am 1. Januar 1887 als Sohn des in Aplerbeck bei Dortmund wohnenden Ingenieurs Carl Canaris, Technischer Leiter der Aplerbecker Hütte, und dessen Frau Auguste, geborene Popp geboren. Seine Vorfahren waren im 17. Jahrhundert aus Sala am Comer See (die Lombardei war ein Teil Reichsitaliens und somit Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation) in den Norden übergesiedelt. Sein Bruder Carl August Canaris (1881–1934) wurde Führungskraft in der Stahlindustrie. Vater Carl verstarb im September 1904 im Alter von 52 Jahren an einem Schlaganfall.

Verlobungen und Ehen

Edith Hill

Oberleutnant zur See Canaris traf im Sommer 1913 in Konstantinopel die US-Amerikanerin Edith Hill. Sie war die Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmannes, der auch eine Residenz in München besaß. Die Verlobung der beiden wurde im Dezember 1913 offiziell angezeigt. Schon im September 1913 mußten sich die beiden verabschieden, Canaris führte seine Pflicht nach Mexiko, Edith reiste mit ihrem Vater nach München. Mit einem regen Briefverkehr versuchten die beide, ihre Beziehung zu vertiefen, aber dies war ob der Entfernung sehr schwierig. Im Frühling 1914 hatte auch die Familie Hill unter die zunehmenden Vorkriegswirren zu leiden. Auch die antideutsche Propaganda in Großbritannien und den USA setzte den Hills zu. Erst waren es nur die Eltern, dann aber zweifelte auch Edith an einer Ehe mit einem Deutschen, der sicherlich bald in den Krieg ziehen mußte. Ende Juli sollte die „Dresden“ die Heimreise nach Deutschland antreten.

Die „Dresden“ führte schließlich Kreuzerkrieg in den Gewässern vor Südamerika, nahm an den Seeschlachten vor Coronel und den Falklandinseln teil und wurde schließlich als letztes Kriegsschiff des deutschen Verbandes vor der chilenischen Küste gestellt und am 14. März 1915 von den Briten versenkt. Die überlebende Besatzung wurde auf der chilenischen Insel Quiriquina interniert, Canaris gelang noch 1915 unter abenteuerlichen Umständen die Flucht nach Deutschland.[3]

Erika Waag

Kapitänleutnant Canaris verlobte sich im Mai 1919 mit der Industriellentochter Erika Waag, die er kurz darauf heiratete. Das Ehepaar hatte zwei Töchter, Eva (Lebensrune.png 1923) und Brigitte (Lebensrune.png 1926). Eva mußte wegen einer Behinderung die Volksschule verlassen und lebte dann in den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bei Bielefeld. Seine Tochter Brigitte wurde später ins Internat geschickt. Mit seiner kunstsinnigen und musischen Frau soll Canaris keine Gemeinsamkeiten gehabt haben.

Auszeichnungen (Auszug)

Beförderungen

Literatur

Verweise

Filmbeiträge

Fußnoten

  1. Qualifikationsbericht zum 1. Dezember 1917, unterschrieben von Hermann Oskar Rudolf Ackermann, Korvettenkapitän im Admiralstab der Marine und Vertreter des Führers der Unterseeboóte im Mittelmeer.
  2. Heinz Roth druckte die Artikelserie in seinem Buch „Widerstand im Dritten Reich“ (1976) nach.
  3. Seemannslos, in: „Erdbeeren – Selbst gepflückt. Autographen und Widmungen“, Juni 2011, S. 3 f.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Reichswehrministerium (Hg.): Rangliste der Deutschen Reichsmarine, Mittler & Sohn, Berlin 1929, S. 42
  5. Juha E. Tetri: Kunniamerkkikirja. Ajatus, Helsinki 1994, ISBN 951-9440-23-2
  6. Wiljo E. Tuompo: Päiväkirjani päämajasta 1941–1944. WSOY, Porvoo/Helsinki 1968, ohne ISBN