Rittmeister

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Rittmeister der SS-Reiterstandarten Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, späterer Prinz der Niederlande.[1]

Rittmeister ist eine historische Dienstgradbezeichnung für Offiziere der Kavallerie im Deutschen Reich und Österreich. Der Dienstgrad entsprach dem des Hauptmanns. Im Reich erlosch dieser Dienstgrad mit dem Ende der Wehrmacht im Jahre 1945.

Auch viele Fliegerasse des Ersten Weltkrieges trugen den Rang des Rittmeisters. Da vor dem Krieg Flugunterricht immens teuer war, wurde diese „Freizeitbeschäftigung“ meist von wohlhabenden oder adligen jungen Männern ausgeführt, die standesgemäß erst zur Kavallerie gingen, wo sie dann von ihrer jeweiligen Eskadron abgeworben wurden. Die tollkühnen Ritter der Lüfte betrachteten ihren Kampf in den „fliegenden Kisten“ oft als „Duell mit geflügelten Pferden“.

Den kaiserlichen Rittmeister (ebenso den Hauptmann) erkannte man grundsätzlich an zwei Sternen auf dem jeweiligen Schulterstück.

Im Zweiten Weltkrieg konnte man viele Rittmeister bei den Panzertruppen und Panzeraufklärer finden, da diese Waffengattung aus der motorisierten Reiterei stammte. Offiziere erhielten diesen Dienstrang auch nachträglich, wenn sie ihre militärische Karriere z. B. in der Kavallerie der Reichswehr begonnen hatten.

Bekannte Rittmeister (Auswahl)

Literatur

  • Werner Bergengruen: Der letzte Rittmeister, Dtv (1992), ISBN 978-3423115056
  • Friedrich August Peter von Colomb: Aus Dem Tagebuche Des Rittmeisters V. Colomb: Streifzüge 1813 Und 1814, Nabu Press (2010), ISBN 978-1149026472

Fußnoten

  1. U.a. Mitglied der SA, NSDAP und des Nationalsozialistische Kraftfahrkorps.