Schlusnus, Heinrich

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Heinrich Schlusnus (Lebensrune.png 6. August 1888 in Braubach; Todesrune.png 19. Juni 1952 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Kammer- und Opernsänger.

Leben

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Nach seiner Schulausbildung arbeitete er als Postbeamter und erhielt nebenbei Gesangsunterricht. Im Jahre 1912 gab er sein erstes Konzert. Im Ersten Weltkrieg wurde er bereits im August 1914 an der belgischen Front verwundet. Nach dem Zusammenbruch Deutschlands durch die Novemberrevolte war er dann als erfolgreicher Opernsänger tätig. Er begrüßte freudig den Wahlsieg der NSDAP 1933 und trat 1935 auf der Hochzeit von Hermann Göring mit Emmy Sonnemann als Sänger auf. Danach engagierte er sich weiter für die Nationalsozialistische Umgestaltung Deutschlands und wurde 1938 Reichskultursenator. Im Jahre 1943 erhielt er für sein Werk die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft. Wegen seiner künstlerisch wertvollen Tätigkeit wurde im August 1944 in die sogenannte Gottbegnadeten-Liste der wichtigsten Künstler aufgenommen.

Nach dem neuerlichen Zusammenbruch Deutschlands in Folge der bedingungslosen Kapitulation 1945 stand er zunächst auf der Schwarzen Liste der VS-amerikanischen Besatzer, wurde aber am 28. August 1947 als „nicht betroffen“ im Sinne der sogenannten Entnazifizierung eingestuft. Wenige Jahre darauf verstarb er.

Gesungene Gedichte (kleine Auswahl)

Filmbeiträger

Das Gedicht „Adelaide“ von Friedrich von Matthisson
in der Vertonung durch Ludwig van Beethoven
gesungen von Heinrich Schlusnus im Jahre 1930.
Am Klavier Franz Rupp:


„Erlkönig“, Ballade von Johann Wolfgang von Goethe
in der Vertonung durch Franz Schubert,
gesungen von Heinrich Schlusnus:


Auszeichnungen (Auszug)

Verweise