Winzer, Wilhelm

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Wilhelm Winzer (Willy/Willi) (Lebensrune.png 10. August 1894 in Teveren, Aachen; Todesrune.png gefallen 17. Oktober 1942 in Stalingrad)[1] war ein deutscher Offizier der Polizei und Wehrmacht sowie Träger des Ritterkreuzes.

Leben

Wilhelm Winzer wurde am 10. August 1894 in Teveren (Geilenkirchen) geboren.

Nach den Besuchen der Unteroffiziersschulen Bartenstein und Potsdam trat er 1913 in das Fuß-Artillerie-Regiment Nr. 3 Mainz ein. Im Ersten Weltkrieg erhielt Winzer 1914 das E.K. II, wurde 1915 Kriegsfeuerwerker und 1916 Feldwebel. Seit März 1920 Oberwachtmeister der Schutzpolizei, im gleichen Jahr Leutnant, wurde er 1921 Oberleutnant und 1932 Hauptmann. Seine Aufgabengebiete waren das Kraftfahr- und Verkehrswesen und die Leitung von Fahrbereitschaften. Über die Landespolizei gelangte Winzer wieder zum Heer. Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurde ihm für die Leitung des Sturms auf die Traktorenfabrik in Stalingrad vom 15. Oktober postum am 3. November 1942 verliehen. Als Oberst und Regimentskommandeur vom nahezu offizierslosen 578er fiel er in den Reihen seiner Grenadiere am 17. Oktober in der Geschützfabrik.

Auszeichnungen

Literatur

  • Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939-1945, Podzun-Pallas, Friedberg 2000, ISBN 3-7909-0284-5

Fußnoten