1. FC Union Berlin

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Das Emblem von Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin (vollständiger Name 1. Fußballclub Union Berlin e. V., kurz FCU oder Union) ist ein deutscher Fußballverein aus Berlin, welcher derzeitig in der 1. Fußball-Bundesliga spielt.

Geschichte

Der 1. FC Union im Zeichen der politischen Korrektheit
Hauptartikel: Geschichte von Union Berlin

Anhängerschaft

Ausschreitungen zwischen BFC und Union am 13. Mai 2006
Hertha-Anhänger bei Union gegen Hertha am 17. September 2010 - 1:1
Bettina Schausten (ZDF) und Gregor Gysi im Stadion an der Alten Försterei am 28. Juli 2013

Ultra-Gruppen

Die führende Ultra-Gruppe ist das Wuhlesyndikat, das 2002 gegründet wurde. Der Ultra-Nachwuchs organisiert sich im Teen Spirit Köpenick (TSK). Eine weitere bedeutende ultra-orientierte Gruppe, in der sich jedoch auch Hooligans organisieren, ist HammerHearts 04.

Freundschaften & Rivalitäten

Die Unioner Ultras pflegen seit 2018 freundschaftliche Kontakte zu der Mönchengladbacher Ultra-Gruppe Sottocultura.[1] Diese Freundschaft wird in anderen Teilen der Anhängerschaft kritisch gesehen, da es vor allem die Kutten eher mit dem FC St. Pauli oder dem FC Schalke 04 halten. Früher bestanden Freundschaften zu Sparta Prag und zum FC Saarbrücken sowie einzelne Kontakte zum FC Augsburg, die aber alle verlaufen sind.

Zu den Unioner Hauptfeinden zählen die beiden Berliner Vereine BFC Dynamo und Hertha BSC sowie die drei großen mitteldeutschen Vereine 1. FC Magdeburg, Dynamo Dresden und Hansa Rostock.

„Kampf um Berlin“

BFC Dynamo

Das Schattendasein hinter Vorwärts führte zu einer Konkurrenzsituation zwischen Union und dem BFC um Platz zwei. Als sich am 22. Spieltag der Saison 1966/67 (Mi. 26. April 1967 um 17.00 Uhr) der BFC sich in einer Abstiegssituation befand, entrollten die Union-Anhänger ein Transparent worauf die Worte „Wir grüßen den Absteiger BFC Dynamo“ standen. Die Mehrheit der 10.000 Zuschauer im Stadion Alten Försterei freuten sich darüber und das Union 3:0 gewann und der BFC zum Schluß auch abstieg. Die Sticheleien gegenüber dem BFC sollten nicht abreißen. Am 11. Spieltag der Saison 1970/71 dem 28. Oktober 1970 gab es ein erneutes Ortsderby zwischen dem BFC und Union welches 1:1 endete. Der Union-Spieler Klaus Korn gefiel sich fortwährend darin die BFC-Spieler als „Stasi-Schweine“ zu beschimpfen. Drei BFC-Spieler meldeten dies dem Schiedsrichter wonach eine Rechtsverhandlung beim DFV der DDR stattfand. Korn konnte seine Unschuld nicht bezeugen und bezeugen lassen und wurde zeitlebens für den Leistungsfußball in der DDR gesperrt. Andere Union-Spieler und –Funktionäre erhielten Verwarnungen. Union sonst immer groß beim Austeilen hatte nun endlich auch noch einen falschen Märtyrer gefunden. Seitdem ist die Atmosphäre zwischen dem BFC und Union feindlich. Der BFC übernahm spielerisch die Macht in der Stadt. Die Union-Anhänger konnten sich bis Ende der siebziger Jahre noch durch ihre Gewaltpräsenz über Wasser halten, aber verloren dann diese auch völlig. In den letzten drei Jahrzehnten gab es zwei Massenübertritte von Unionern zum BFC. Im Hooligan-Sektor gab es mal eine Akzeptanz zwischen beiden.

Hertha BSC

Ende der sechziger Jahre entwickelte sich eine grenzüberschreitende Freundschaft zwischen Union und Hertha BSC. Das hieß Herthaner besuchten Spiele von Union und Unioner besuchten Gastspiele von Hertha im sozialistischen Lager. Dies ging bis zur Wende gut. In jener Zeit wurde Hertha von einer Gruppe kalter Krieger um den früheren BRD-Nationaltorwart Horst Wolter als Hertha-Präsidenten beherrscht. Wolter vermied es nach der Wende ausdrücklich Spieler aus der DDR zu verpflichten. Die wenigen DDR-Spieler bei Hertha nutzten unkonventionelle Wege um bei Hertha zu spielen. In späteren Aussagen bedauerte Wolter sein Verhalten. Dessen Verhalten wirkte sich auch auf die Anhängerfreundschaft beider Vereine aus. So spielte Union recht schnell nach dem Mauerfall im Januar 1990 vor 51.270 Zuschauern im Olympiastadion und brachte etwa 30.000 eigene Anhänger und Sympathisanten mit. Aber Hertha schob den Gegenbesuch immer wieder bis zum August 1990 hinaus. 3.500 Zuschauer verloren sich in der Alten Försterei, wobei Hertha nur etwa 800 Anhänger mitbrachte. Der Verrat an Union war nun offenbar geworden. Dies führte zu einer gemäßigten aber doch eindeutigen Ablehnung beider Anhängerlager. Die Jugend beider Vereine sieht das etwas krasser während wenige Ältere der Mittelgeneration noch an den alten Zeiten hängen.

BRD-Prominente

Mitglieder

Ehrengäste

Sympathisanten

Vereinserfolge

Deutsche Demokratischer Republik (DDR)
Bundesrepublik Deutschland (BRD)

Literatur

  • Jörn Luther / Frank Willmann: Und niemals vergessen – Eisern Union! Die Geschichte des Berliner Fußballclubs, 2000

Verweise

Fußnoten

  1. Union Berlin-Ultras verkünden Freundschaft mit Sottocultura, faszination-fankurve.de, 7. September 2018