1. FC Magdeburg

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Das Emblem des 1. FC Magdeburgs

Der 1. FC Magdeburg (auch: 1. FCM, FCM oder Club) ist ein deutscher Fußballverein aus Magdeburg, welcher derzeitig in der 3. Fußball-Bundesliga spielt.

Geschichte

Der 1. FC Magdeburg wurde am 22. Dezember 1965 gegründet und war einer der erfolgreichsten Fußballvereine der DDR. Die Magdeburger holten insgesamt dreimal die Meisterschaft der DDR-Oberliga, siebenmal den FDGB-Pokal und im Jahre 1974 – als einziger DDR-Verein – den Europapokal der Pokalsieger (heute vergleichbar mit der Champions League).

Nach der Teilwiedervereinigung 1990 konnte sich der FCM nicht im deutschen Profifußball etablieren und spielte 25 Jahre lang im Amateurbereich. Mit dem Aufstieg im Mai 2015 aus der Regionalliga Nordost in die 3. Fußball-Bundesliga schafften die Magdeburger erstmals den Sprung in den bezahlten Profifußball. Im Mai 2018 folgte durch den Gewinn der Drittliga-Meisterschaft der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga, aus welcher der FCM nach einem Jahr direkt wieder abstieg.

Anhängerschaft

Block U – Die Kurve der Magdeburger Ultras
Gemeinsame Auswärtsfahrt zwischen Hooligans des BFC Dynamo und Hools des FCM (hier beim Auswärtsspiel des FCM in Duisburg 2017).

Ultra-Gruppen

Um die Jahrtausendwende gründeten sich mit der Blue Generation und dem Commando East Side zwei Gruppen, die sich der Ultra-Bewegung zugehörig fühlten und erste Ansätze einer Ultra-Kultur in Magdeburg entwickelten. Die Blue Generation entwickelte sich über die Jahre zur führenden Gruppe. Auswärtige Ultra-Gruppen sind in Fanclubs strukturiert, die den Namen der Region oder Stadt tragen. Die Ultras versammeln sich in der Nordkurve der MDCC-Arena, dem sogenannten Block U. Als Zusammenschluß aller Ultra-Gruppen steht Block U zudem stellvertretend für die gesamte Ultra-Szene des 1. FC Magdeburg.

Im Gegensatz zu anderen Vereinen sind die Mitglieder der Ultra-Gruppierungen unpolitisch, auch wenn Teilen der Anhängerschaft des 1. FC Magdeburg (insbesondere den Hooligans) – von neobolschewistischen Gruppen – „rechtes Gedankengut“ vorgeworfen wird und wurde.[1]

Freundschaften & Rivalitäten

Die Magdeburger Ultras pflegen enge freundschaftliche Kontakte zum polnischen Drittliga-Verein Hutnik Krakow, außerdem gilt mit Chemie Leipzig aufgrund einer früheren, jedoch nicht lange bestehenden Freundschaft ein „Nichtangriffspakt“. Die Hooligans des FCM pflegen enge Kontakte zum BFC Dynamo, die allerdings in anderen Teilen der aktiven Fanszene kritisch gesehen, aber respektiert wird. Zudem bestehen freundschaftliche Kontakte sowohl von FCM-Hooligans als auch von nicht organisierten FCM-Anhängern zu Eintracht Braunschweig.[2] Zudem bestand auf Hooligan-Ebene ein Bündnis mit Waldhof Mannheim.

Der größte Rivale des 1. FC Magdeburgs ist Dynamo Dresden. Beim sogenannten Elbklassiker kam es in der Vergangenheit häufig zu Ausschreitungen, Platzstürmen und Gewaltexzessen, andererseits organisieren beide Fanszenen zu den Spielen riesige Choreografien und große Pyro-Aktionen mit lautstarker Stimmung. Zu den weiteren Magdeburger Hauptfeinden zählen Union Berlin und Hansa Rostock. Aufgrund des Todes eines FCM-Ultras 2016 stellt das Sachsen-Anhalt-Duell gegen den Halleschen FC für die meisten FCM-Anhänger kein Derby mehr dar.[3] Weiterhin stehen die Magdeburger den Fanszenen des 1. FC Lokomotive Leipzig, des FC Rot-Weiß Erfurt, des FC Carl Zeiss Jena und des FSV Zwickau feindlich gegenüber

Vereinserfolge

Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Bundesrepublik Deutschland (BRD)
International

Verweise

zur Historie des 1. FC Magdeburgs

Siehe auch

Fußnoten