Duden

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Duden, einem Wörterbuch der deutschen Sprache. Für weitere Bedeutungen siehe Duden (Auswahlseite).
Die blindgläubige Dudenhörigkeit schreitet voran, wie auch die allgemeine und inzwischen widerstandlose Akzeptanz der Rechtschreibreform von 1996 aufzeigt.

Der Duden ist ein Wörterbuch der deutschen Sprache, das erstmals am 7. Juli 1880 von Konrad Duden veröffentlicht wurde und ursprünglich nur ein Wörterbuch der Rechtschreibung war.

Inhaltsverzeichnis

Kritik

Der Duden ist das Projekt eines privatwirtschaftlichen Verlages, die deutsche Sprache ist nunmehr in letzter Konsequenz in den Einflußbereich von Goldman Sachs übergegangen. Der notwendige Schutz der einst heiligen deutschen Sprache ist nicht mehr kategorischer Imperativ[1] des Verlages. Anglizismen, neudeutscher Jargon, politisch korrekter geschlechtsneutralisierender Wortschatz[2] und „Kanak Sprak“ erhalten immer mehr Raum für Entfaltung, während Begriffe der Bildungssprache des Volkes der Dichter und Denker zunehmend den Hinweis „veraltet“ aufgedrückt bekommen.

Medien und Politik suggerieren, Englisch sei die Herrschaftssprache der Moderne – das Idiom der Erfolgreichen, Arrivierten, der Lenker und Manager. Der Duden-Verlag hat sich diesem antigermanistischen Diktat beinahe vollständig unterworfen – welche Mächte von außen involviert sind, läßt sich nur erahnen.

„Unsere Kultur war nichtig geworden, weil wir unsere Sprache verachtet hatten; diese Sprache war nichtig geworden, weil wir aufgehört hatten, ein Volk zu sein. Das ist ein Zirkel, der sich nirgends öffnet, sosehr sind Sprache und Kultur mit dem Volk innerlich eins.“Ernst Moritz Arndt und seiner Kritik am fehlenden Sprachschutz.

„Sprachpanscher des Jahres 2013“

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) kritisierte wiederholt die verstärkte Aufnahme von in der deutschen Sprache nicht hinreichend etablierten Anglizismen in den Duden. Deren Verwendung würde dann durch diesen Eintrag gerechtfertigt. Der Duden wurde vor diesem Hintergrund vom VDS als Sprachpanscher des Jahres 2013 gewählt.[3] Der Titel „Sprachpanscher des Jahres“ steht für das unnötige Verdrängen deutscher Begriffe durch Importe aus dem angelsächsischen Ausland sowie für die Demontage des Deutschen als Sprache von Kultur und Wissenschaft ganz allgemein.

Ideologische Verrenkungen

Deutschfeindlichkeit als Begriff unterliegt einer weitgehenden Tabuisierung. Obwohl auch prominentere Deutsche wie etwa der Sänger Udo Jürgens darauf aufmerksam gemacht haben, ist das Bewußtsein dieser Tendenzen sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch der Republik Österreich äußerst schwach ausgeprägt. Gustav Sichelschmidt etwa stellte fest, „daß Begriffe wie Deutschenhaß, Deutschenhetze, Germanophobie, Teutophobie, Antigermanismus oder Antiteutonismus in unseren gängigen Wörterbüchern überhaupt nicht auftauchen“.[4] Inzwischen sind aber im Duden die Begriffe „Deutschenhaß“ und „Deutschenfeind“ zu finden [5], in den bekannten Lexika sucht man aber nach wie vor vergeblich danach. Die Tatsache, daß der Begriff Germanophobie auch in traditionsreichen Lexika steht, spielt für die öffentliche Betrachtung dabei keine Rolle.

Siehe auch

Literatur

  • Dr. Konrad Duden: Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Bibliographisches Institut, dritte Auflage (1898) (PDF-Datei)
  • Theodor Ickler: Die sogenannte Rechtschreibreform. Ein Schildbürgerstreich, Reichl (1997), ISBN 978-3931155094

Verweise

Fußnoten

  1. Imperativ: Forderung, Gebot, Moralgesetz, Pflichtgebot, Sittengesetz; (bildungssprachlich) Postulat
  2. Im Oktober 2017 und im März 2018 veröffentlichte der Dudenverlag zwei sogenannte Streitschriften mit den Titeln „Richtig gendern: Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“ sowie „Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“.
  3. „Duden ist Sprachpanscher 2013“ Pressemitteilung des Vereins Deutsche Sprache [undatiert], abgerufen am 3. September 2013
  4. Gustav Sichelschmidt, Der ewige Deutschenhaß. Hintermänner und Nutznießer des Antigermanismus, S. 7
  5. Duden. Die deutsche Rechtschreibung, 21. Auflage, 1996, S. 211
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