Franzosenzeit

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Napoleon flieht mit den Resten seiner Grande Armee – und mit ihm die kurzlebige Französische Zeit in Europa

Die Franzosenzeit, gelegentlich auch als „Französische Zeit“ bezeichnet,[1] wird zumeist mit der blutigen Herrschaft Napoleon Bonapartes nach seiner Machtergreifung gleichgesetzt, wobei Historiker auch die von den Koalitionskriegen geprägte zeitliche Epoche von 1792 bis 1815 und enger gefaßt von 1803 bis 1813 derart bezeichnen.

Inhaltsverzeichnis

Deutschland

Mit der Kriegserklärung des revolutionären Frankreichs an das Erzherzogtum Österreich und damit auch an das mit Österreich verbündete Königreich Preußen im April 1792 wurden die deutschen Länder in ein nicht mehr aufzuhaltendes politisches Geschehen hineingezogen, das erst mit dem Wiener Kongreß 1814/1815 seinen Abschluß fand.

„Hus der Franzosenzeit“ - dekadente französische Besatzer in Deutschland, um 1800. Gemälde von G. Henseler, um 1880.

Im linksrheinischen Teil Deutschlands begann die Franzosenzeit und die Verbreitung des aufgezwungenen Franzosentums bereits mit der Besetzung durch französische Truppen im Jahre 1794,[2] ansonsten umfaßt die Epoche in etwa den Zeitraum zwischen den Jahren 1804 und 1815. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff den Abschnitt von der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 bis 1813.

Ende der Franzosenzeit

1813, nach der Völkerschlacht bei Leipzig, bzw. spätestens 1815, nach der militärischen Niederlage in der Schlacht bei Belle Alliance gegen die Siebte Koalition, endete mit der Deutschen Erhebung und der Sieg des Einigungsgedanken die Tyrannei Napoleons und mit dessen Abdankung sowie dem Zweiten Pariser Frieden die sogenannte „Franzosenzeit“.

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Eduard Rothert: Rheinland-Westfalen im Wechsel der Zeiten. Düsseldorf 1900; Online-Präsentation der Universitätsbibliothek der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, abgerufen am 21. März 2011.
  2. Das Rheinland unter den Franzosen 1794–1815. Landschaftsverband Rheinland (LVR), abgerufen am 18. März 2011.
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