Overbeck, Friedrich

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Johann Friedrich Overbeck (Lebensrune.png 3. Juli 1789 in Lübeck; Todesrune.png 12. November 1869 in Rom) war ein deutscher Maler.

Leben

Zu seinem Wirken heißt es:[1]

Dieser tiefernste Maler der heiligen Historie war ein Sohn des Lübecker Rathsherrn und Bürgermeisters Christian Adolf Overbeck (1755-1821), der als Dichter gern gesungener Lieder wie „Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün“, „Blühe, liebes Veilchen“, „Warum sind der Thränen unter'm Mond so viel?“ noch unvergessen ist. Die erste Anregung zur Kunst soll ihm das Passionsbild von Memling im Dom zu Lübeck gegeben haben. Nach mehrjährigem Studium in Wien zog es ihn nach Rom, wo die Klosterzelle in Sant Isidoro sein Heim wurde; er hieß der „Klosterbruder“, auch der „Nazarener“, wie seine Freunde Cornelius, Schadow, Schnorr und Veit, wegen ihrer religiösen Kunstrichtung; alle waren „farblos“ und wollten nur als „Komponisten tiefer Gedanken gelten, welche die Leinewand vor der Vergessenheit schützen sollte“. Mit ihnen schmückte er die Casa Bartholdi zu Rom aus; von ihm allein sind „Der Verkauf Joseph's“ und „Die sieben mageren Jahre“. Overbeck ward Professor an der Akademie und Katholik. „Christi Einzug in Jerusalem“ zeigt des Malers Milde und Sanftmuth im schönsten Lichte, sein Meisterwerk ist „Grablegung Christi“; beide Bilder befinden sich in der Marienkirche seiner Vaterstadt.

Vom Bild „Einzug Jesu in Jerusalem“ das sich in der Lübecker Marienkirche befand, wurde Deutschland beim Luftangriff auf Lübeck durch englische Terrorbomber am Palmsonntag 1942 befreit.

Einführung in Leben und Werk

Kurze Einführung in Leben und Werk:[2]

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Bildergalerie

Werke (Auswahl)

  • Die sieben Sakramente in Bildern, Einladung zur Subskription (PDF-Datei)

Literatur

  • Margaret Howitt: „Friedrich Overbeck - Sein Leben und Schaffen“, 1886 (PDF-Dateien: Band 1: 1789-1833, Band 2: 1833-1869) Beide Bände Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Über das Bild „Der Triumph der Religion in den Künsten“ (Der Bund der Kirche mit der Kunst) in Ernst Förster: „Denkmale deutscher Baukunst, Bildnerei und Malerei“, 1864, S. 15ff. (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten

  1. Dreihundert Bildnisse und Lebensabrisse berühmter deutscher Männer“ von Ludwig Bechstein, Karl Theodor Gaedertz, Hugo Bürkner, Leipzig am Sedantage 1890, 5. Auflage (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  2. Adolf Stern, Andreas Oppermann: „Das Leben der Maler. Nach Vasari u. neueren Kunstschriftstellern f. Künstler u. Kunstfreunde bearb. Vom sechzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert“, Band 2, 1864, S. 385ff. (PDF-Datei)