Stimson, Henry Lewis

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Henry Lewis Stimson

Henry Lewis Stimson (Lebensrune.png 21. September 1867 in Neu York; Todesrune.png 20. Oktober 1950 in Huntington, Neu York) war ein VS-amerikanischer Politiker, Kriegshetzer und Mitbegründer der Stimson-Doktrin.

Leben und Wirken

Stimson stammte aus einer reichen Familie und studierte zunächst an der Phillips Academy in Andover, Massachusetts, dann in Yale und Harvard Rechtswissenschaften, wo er 1890 sein Studium beendete.

Er arbeitete als Rechtsanwalt in der Kanzlei des späteren Friedensnobelpreisträgers Elihu Root, der unter Präsident Theodore Roosevelt als Kriegs- sowie Außenminister diente. 1910 bewarb sich Stimson als Kandidat der Republikanischen Partei erfolglos um den Posten des Gouverneurs von Neu York, wurde aber 1911 durch Präsident William Howard Taft zum Kriegsminister ernannt, was er bis 1913 blieb.

Im Ersten Weltkrieg diente er in der US-Armee als Oberstleutnant bei der Artillerie und machte in Frankreich die Bekanntschaft von George S. Patton. Zwischen 1918 und 1926 war er als Diplomat in Südamerika tätig. US-Präsident Calvin Coolidge ernannte ihn 1928 zum Generalgouverneur der Philippinen, bevor er von 1929 bis 1933 Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika war. Stimson war Unterstützer des Briand-Kellogg-Paktes, startete aber nach der Regierungsübernahme der Nationalsozialisten im Dritten Reich seine antideutsche Kriegsrhetorik, „da die Situation der Welt einer großen griechischen Tragödie gleiche, wo die Iden des März sichtbar würden, man aber nicht die Macht habe, die unerbittliche Schlußfolgerung aus den Vorgängen zu verhindern“.[1]

Er unterstützte die Methoden nahe am Krieg des amerikanischen Kriegsverbrechers Franklin D. Roosevelt; das Leih- und Pachtgesetz bezeichnete er als „wirtschaftliche Kriegserklärung an Adolf Hitler“.

Um einen Krieg gegen Japan anzetteln zu können, empfahl er, „Japan in eine Lage zu versetzen, in der sie den ersten Schuß abgeben müssen“. Die Verbringung von Amerikanern mit japanischen Vorfahren in amerikanische KZs nannte er eine „militärische Notwendigkeit“ und begründete dies mit den Rassemerkmalen der Japaner.

Von 1940 bis 1945 war er erneut als Kriegsminister tätig, wobei er in dieser Funktion seine Hauptaufgabe in der Entwicklung der Atombombe sah. Stimson war Chef des Manhattan-Projektes und drang auf die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Kaum einen Monat nach dem von ihm maßgeblich vorangetriebenen größten Kriegsverbrechen der US-Amerikaner zog sich Stimson in das Privatleben zurück.[2]

Sonstiges

Stimson war Mitglied bei Skull and Bones. Zur Umerziehung wurde ihm zu „Ehren“ in Bonn die Stimson-Gedächtnis-Kapelle errichtet.[3]

Quelle

  • Der Zweite Weltkrieg, Band 3, Das-Beste-Verlag, Stuttgart 1979

Fußnoten