House of One

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Der Entwurf für das „Haus des Einen“

Als House of One wird ein religionspolitisches Projekt in Berlin bezeichnet, ein Sakralbau am Berliner Petriplatz, der zugleich als Kirche, Synagoge und Moschee fungieren soll.

Ein Projekt der Neuen Weltordnung (NWO)

Die Eröffnung war zunächst für 2016 geplant, nun gilt – unter weiter auswuchernden Kosten für den Steuerzahler – 2019 als wahrscheinlicher Eröffnungstermin. Das vorgebliche Ziel der Initiatoren[1] sei dabei der „Austausch und das Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Religionen“. In der Mitte des Hauses soll ein „Raum der Begegnung“ entstehen. Die Grundlage für das Projekt ist die am 11. Oktober 2011 verabschiedete „Charta für ein Miteinander von Judentum, Christentum und Islam“.[2] Das gesamte umgesetzte Projekt ist ein Pilotprojekt der Neuen Weltordnung.

Offizieller Schriftzug des „Hauses des Einen“

Das Vorhaben kostet insgesamt rund 43,5 Millionen Euro und soll vorgeblich durch Spenden im Weltnetz („Crowdfunding“) finanziert werden – wobei der Aufruf dazu am 3. Juni 2014 begann und bis Oktober 2017 rund 5,5 Millionen Euro gesammelt wurden. In diese Summe floß auch eine Finanzierungszusage aus dem Juli 2016 in Höhe von 2,2 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie weitere 1,2 Millionen Euro vom Land Berlin ein.

Grundriß mit „Begegnungsraum“ des „Hauses des Einen“

Das Projekt, welches die völlig gegensätzlichen Religionen in einem Haus „vereinen“ will, kann getrost als Vorstufe zur Eine-Welt-Religion im Sinne der Eine-Welt-Ideologie betrachtet werden. Wird das Haus von Linken als „das Wunder von Berlin“ gefeiert, steht es dennoch weiterhin unter massiver Kritik.[3][4][5]

„Alle Gläubigen der großen Religion glauben an einen Gott“

Papst Franz hat im Januar 2016 öffentlich erklärt – und dies in einer Kulthandlung, zusammen mit anderen Religionsvertretern, die zu dieser (ihren eigenen Lehren klar widersprechenden) Falschaussage öffentlich bereit waren, sakral manifestiert –, daß alle Gläubigen der großen Religionen an einen Gott glauben.[6]

Berlin gilt als die atheistische Hauptstadt Europas. Weder in Moskau noch in St. Petersburg war – selbst zu Zeiten der größten Machtentfaltung des Sowjetsystems – ein alltäglich-hartnäckiger, von den Einzelnen ausgehender Atheismus jemals so verbreitet wie in Berlin. Deshalb liegt die Vermutung nicht fern, daß die Betreiber dieses Projekts in Glaubensverbänden und Parteien hier einen Weg gesucht und gefunden haben, die große Zahl der atheistischen Staatsbürger pauschal an den Kosten der Errichtung eines kultisch genutzten Bauwerks zu beteiligen und insbesondere diese kirchenfreien Staatsbürger damit zu weiteren, unabsehbaren (indirekten) Zahlungen an jene Glaubensgemeinschaften zu verpflichten.

Die „Gemeinsamkeiten der Buchreligionen“

Bei der mit dem Bauwerk politisch und moralisch verknüpften These von den „Gemeinsamkeiten“ der „Buchreligionen“, handelt es sich um Schönfärberei und Geschichtsverdrehung. Denn zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte haben die drei – zutiefst verfeindeten – Glaubenssysteme von Judentum, Christentum und Islam jemals „zusammengearbeitet“. Es steht zu erwarten, daß sie dies auch zukünftig nicht tun, sondern vielmehr nebeneinander her ihr einträgliches Subventionsgeschäft (bloß eben zusätzlich von einem politisch behüteten Gebäude aus) weiterführen werden.

Eine delikate Einzelheit liegt in dem Umstand begründet, daß der vorgesehene Ort für das „House of One“, der Petriplatz, historisch als der geographische Kern des ursprünglichen Berlins gilt. Kultgruppen, von denen sich eine erdrückende Mehrheit der Berliner losgesagt und abgewandt hat, erwecken so den Eindruck, die Berliner hätten keine eigene Geschichte, wenn sie nicht das von Fremdmächten auf anderen Kontinenten und von hiesigen Subventionspolitikern installierte „House of One“ als Symbol ihrer eigenen Geschichte akzeptieren lernen würden.

100. Katholikentag in Leipzig, 25.–29. Mai 2016

Die Globalismus-Religion und das katholische Kirchenoberhaupt Franz als ihr religiöser Hauptpropagandist (Grafik: David Dees)

Ein geschichtlichtlicher Brennpunkt der Verschmelzung christlicher und islamischer Religionsinteressen (auf Funktionärsebene) war unzweifelhaft der 100. Katholikentag im Mai 2016 in Leipzig. Zu diesem Katholikentag wurden Vertreter etlicher Islamverbände eingeladen, die AfD jedoch von allen Veranstaltungen ausgesperrt. Auch die Chefin der „Bundesvereinigung Christen in der AfD“, Anette Schultner, konnte keinen offiziellen Gesprächstermin auf dem Katholikentag absolvieren wegen des strikten Beteiligungsverbots für AfD-Politiker an Podien des Katholikentags.[7]

Bei den eingeladenen Islamverbänden handelt es sich um den mit wenigen zehntausend Mitgliedern eher kleinen (und nicht repräsentativen, jedoch politisch höchst umtriebigen) „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD). Aber auch Moscheeführungen gehörten zum Programm: DITIB-Gemeinde Leipzig. Islamisches Leben in der Eyüp-Sultan-Moschee unter der Kolumne „Christlich-islamischer Dialog“, kulinarsche und meditative Unterweisungen sowie viele, viele Podiumsgespräche mit islamischen Hochschullehrern deutscher Universitäten.[8]

Es ist sicher so, daß viele der unzähligen deutschen Katholiken, die die besagten Einzelveranstaltungen vorbereitet und organisiert haben, selber an befruchtenden kulturellen Austausch glauben und auch denken, daß er auf diese Weise am besten zu bewirken sei. Das ist nicht alles nur Naivität und Selbstaufgabe. Der schroffe Kontrast besteht jedoch zwischen der nicht zu leugnenden existenziellen Aufladung der christlichen Botschaft und dem bieder-bürgerlichen Bedürfnis der Katholikentagsorganisatoren, mögliche echte Diffenzen in Anschauung und Haltung nach Möglichkeit unsichtbar zu machen. Das Abdämpfen, Vertuschen, Beschweigen und Umgehen von weltanschaulichen Konflikten (das der Katholikentag vorführte), mündete eben doch ein in ein aggressives Ausleben des politischen Konflikts, eine islamkritische Partei vom Katholikentag zu verbannen.

Verlogener Pazifismus ist – hier wie sonst – immer nur zu haben unter heftigen Zornesausbrüchen an unvermutetem Ort. Katholische Christen (zum Beispiel solche aus der AfD) mundtot zu machen und zugleich islamische Interessenvertreter aufzuwerten und sogar zu hofieren (immerhin aus Organisationen, die von Verfassungsschützern beobachtet werden) – das ist der phraseologische Ungeist des Berliner „House of One“, der Heimlichkeiten, Lügen, Redeverbote, Kontaktverbote und Berge von Floskeln ganz aus sich selbst heraus erzeugt. Christen, die es kategorisch ablehnen, zu missionieren, sind erwiesenermaßen keine Christen (sondern vielmehr Vermögensverwalter und Subventionsakquisiteure auf christlichem Ticket).

Filmbeiträge

Das „House of One“ in Berlin
„Young House of One“ – Thesen für die Zukunft!
Die Idee des „House of One“ in Berlin
Rabbiner Tovia BenChorin über das „House of One“

Siehe auch

Verweise

Literatur

  • Gregor Hohberg / Roland Stolte: Das Haus der drei Religionen. Bet- und Lehrhaus Berlin. Entwürfe für einen Sakralbau von morgen. DOM Publishers, 2013, ISBN 978-3-86922-260-8 [Dokumentation des Architekturwettbewerbs]

Fußnoten

  1. Die Initiatoren, House of One
  2. Charta für ein Miteinander von Judentum, Christentum und Islam, House of One
  3. HOUSE OF ONE – Das Haus des Einen?, AG WELT e.V, 3. Februar 2015
  4. Das Berliner „Haus des Einen“ sorgt für eine Kontroverse, Evangelische Nachrichtenagentur idea e.V., 9. Mai 2015
  5. Wer sind die Muslime im „House of One“?, evangelisch.de, 18. Januar 2015
  6. Michael Snyder: Eine-Welt-Religion: Papst Franziskus erklärt, alle größeren Religionen »begegnen Gott auf unterschiedliche Weise«, Kopp Online, 17. Januar 2016
  7. Nichteinladung zum Katholikentag. AfD-Chef Meuthen kritisiert Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Junge Freiheit, 25. Mai 2016
  8. Siehe: Katholikentag. Programm 2016. Dort erscheint zu den Suchworten „Islam“, „Koran“ und sogar „Dialog“ der Vermerk: kein Eintrag. Man muß zur Recherche also gleich auf das pdf.Programm ausweichen und alle fast 500 Druckseiten durchsuchen. Ein Abschnitt „Christlich-islamischer Dialog“ findet sich auf den Seiten 131ff., besondere Funde jedoch auch im inoffiziellen Programm im langem Schlußabschnitt des pdf.Programms.