Loeper, Friedrich-Wilhelm von

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Friedrich-Wilhelm von Loeper

Friedrich-Wilhelm Alexis von Loeper (Lebensrune.png 3. August 1888 in Prieborn bei Strehlen, Niederschlesien; Todesrune.png 7. Oktober 1983 in Bückeburg, Niedersachsen) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg. Trotz seiner Verabschiedung am 28. Februar 1945 soll er manchen Quellen zur Folge doch noch im März die neu aufgestellte RAD-Division z. b. V. kommandiert haben, fiel Anfang April 1945 aus und soll aber Ende April 1945 bis zur Kapitulation der Wehrmacht erneut die Infanterie-Division „Friedrich Ludwig Jahn“, wie sie nun hieß, befehligt haben.[1][2] Diese Angaben lassen sich jedoch nicht belegen.

Werdegang

Friedrich-Wilhelm von Loeper (links) und Hans Traut (Mitte)
„Friedrich-Wilhelm von Loeper trat am 22. März 1906 als Leutnant in das 1. Ostpreußisches Grenadier-Regiment Kronprinz Nr. 1 ein. Mit diesem Regiment zog er dann bei Ausbruch des 1. Weltkrieges an die Front. Dort wurde er am 8. November 1914 zum Oberleutnant befördert. Bereits am 18. Dezember 1915 wurde er zum Hauptmann befördert. Bis 1917 wurde er auf den verschiedensten Positionen im Regiment eingesetzt. Im Frühjahr 1917 wurde er dann zum Kriegsministerium versetzt. Dort blieb er auch über das Kriegsende hinaus. Im Frühjahr 1921 wurde er dann in den Stab des 13. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Am 1. Dezember 1922 wurde er zum Chef der 1. Eskadron des 13. (Preuß.) Reiter-Regiment ernannt. 1927/28 wurde er dann zum Chef der 3. Eskadron des 13. (Preuß.) Reiter-Regiment ernannt. Am 1. Februar 1929 wurde er dort zum Major befördert. Diese Position behielt er bis zum Herbst 1931 inne. Am 1. Oktober 1931 wurde er dann zum Stab des 15. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Am 1. April 1933 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 1. Juni 1933 wurde er als solcher zum Kommandant des Truppenübungsplatz Sennelager ernannt. Dort wurde er am 1. April 1935 zum Oberst befördert. Als solcher wurde er am 15. Oktober 1935 zum Kommandeur des Infanterie-Regiment 64 ernannt. Am 1. Oktober 1937 gab er dieses Kommando ab und übernahm dafür das Kavallerie-Schützen-Regiment 4 als Kommandeur. Als solcher wurde er am 1. August 1938 zum Generalmajor befördert. Am 24. November 1938 übernahm er als Kommandeur die 1. leichte Division. Diese Division führte er dann bei Ausbruch des 2. Weltkrieges in den Polenfeldzug. Als die Division zur 6. Panzer-Division umgegliedert wurde, gab von Loeper das Kommando ab. Er wurde jetzt in die Führerreserve versetzt. Noch im Herbst 1939 wurde er dann zum Kommandeur der 81. Infanterie-Division ernannt. Diese Division führte er dann während des Westfeldzuges. Am 1. September 1940 wurde er zum Generalleutnant befördert. Anfang Oktober 1940 gab er das Kommando über die 81. Infanterie-Division ab. Er übernahm dafür die in der Umrüstung befindliche 10. Infanterie-Division, welche zur 10. Infanterie-Division (motorisiert) umgegliedert wurde. Diese Division führte er dann zu Beginn des Ostfeldzuges beim Angriff auf Mittelrussland. Dabei wurde ihm am 29. September 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 15. April 1942 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Am 1. Mai 1942 übernahm er dann die Division Nr. 178. Auch bei deren Umbenennung zur Panzer-Division Nr. 178 blieb er weiter der Divisionskommandeur. Am 1. Oktober 1944 gab er dann dieses Kommando ab und wurde erneut in die Führerreserve versetzt. Noch im Oktober 1944 wurde er dann zum Kommandeur der Panzer-Division Tatra[3] ernannt. Auch nach der Umbenennung der Division zur Panzer-Feldausbildungs-Division Tatra blieb er weiter der Divisionskommandeur. Am 1. Januar 1945 gab er dieses Kommando ab und wurde erneut in die Führerreserve versetzt. Noch im Januar 1945 wurde er zum Führer einer Divisionsgruppe ernannt. Diese wurde dann Anfang Februar 1945 beim LVII. Panzerkorps eingesetzt. Ende Februar 1945 wurde er aus der Armee verabschiedet. Trotzdem wurde er im Sommer 1945 in alliierte Kriegsgefangenschaft gesteckt. Aus dieser wurde er dann im Sommer 1947 wieder entlassen.“[4]

Familie

Loeper, Friedrich-Wilhelm II.jpg
Loeper, Friedrich-Wilhelm III.jpg

Friedrich-Wilhelm war der Sohn des aus Klein Rambin stammenden Gutsbesitzers Johann Karl Arthur Georg von Loeper auf Jauschwitz/Kreis Lüben/Schlesien (1854–1930), Königlich preußischer Oberleutnant a. D. und dessen am 5. Januar 1882 in Großburg geehelichten Gemahlin Caroline „Carola“, geb. von Schoenermarck (1861–1933). Seine Großeltern mütterlicherseits waren Heinrich Carl Ludwig Georg von Schoenermarck, Erbherr auf Haltgroßburg, Vorwerk Jelline und Schweinebraten, Ehrenritter des Johanniter-Ordens, Königlich preußischer Leutnant a. D. (1831–1878) und der (∞ 22. September 1858 auf Schloß Mon-Choix bei Harnekop) Anna Luise Henriette Albertine Alexandrine, geb. Gräfin von Haeseler.

Ehe

Hauptmann von Loeper heiratete am 17. Dezember 1918 in Wanzleben seine Verlobte Irene Sophie Auguste Marta Kühne[5] (Lebensrune.png 11. März 1891 in Wanzleben; Todesrune.png 16. November 1984 in Bückeburg), Tochter des Domänenpächters, Rittergutsbesitzers, Pferdezüchter und letzter Amtsrat in Wanzleben Erich Kühne auf Wanzleben und Kloxin (1858–1946) und der Isabella Maria Katharina, geb. von Jacobs (1871–1949). Am 8. September 1945 wurde der Besitz der Familie Kühne von den Kommunisten enteignet und der Bodenreform zugeführt. Aus der Ehe ist Sohn Johann Georg-Eberhardt von Loeper (1921–1984) entsprossen, Oberleutnant der Wehrmacht, späterer Verlagsbuchhändler und dreifacher Familienvater (∞ 11. November 1944 in Wendrin Sibylle Marianna Karoline von Busse).

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Fußnoten

  1. Infanterie-Division Friedrich Ludwig Jahn
  2. LOEPER, Friedrich-Wilhelm von
  3. Im Februar 1945 wurde die Panzer-Division Tatra umbenannt und wurde zur 232. Panzer-Division. Als solche kämpfte sie gegen die Rote Armee, bis sie an der Raab in Österreich zerschlagen wurde.
  4. von Loeper, Friedrich-Wilhelm, Lexikon der Wehrmacht
  5. Irene Sophie Auguste Marta Kühne