Richthofen, Lothar von

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Lothar und Manfred von Richthofen.

Lothar-Siegfried Freiherr von Richthofen (Lebensrune.png 27. September 1894 in Breslau; Todesrune.png 4. Juli 1922 in Hamburg-Fuhlsbüttel) war ein deutscher Offizier des Deutschen Heeres, zuletzt Oberleutnant und Jagdflieger der Fliegertruppe im Ersten Weltkrieg. Der Ritter des Ordens „Pour le Mérite“ errang 40 bestätigte Luftsiege.

Leben

Die fünf erfolgreichsten Flieger der Jagdstaffel Richthofen
Von links nach rechts: Sebastian Festner (gefallen im April 1917), Karl-Emil Schäfer (gefallen im Juni 1917), Manfred von Richthofen (gefallen im April 1918), Lothar von Richthofen (abgestürzt 1922) und Kurt Wolff (gefallen im September 1917).

Lothar von Richthofen war der jüngere Bruder des erfolgreichsten Jagdfliegers des Ersten Weltkrieges Manfred von Richthofen, des „Roten Barons“ und Vetter von Wolfram Freiherr von Richthofen.

Bei Kriegsbeginn war Lothar von Richthofen in Danzig auf der Kriegsschule. Er zog mit dem Dragoner-Regiment „von Bredow“ (1. Schlesisches) Nr. 4 ins Feld. Auf Vorschlag seines Bruders wechselte von Richthofen 1915 zur Fliegertruppe und wurde zum Flugzeugführer ausgebildet. Im Kagohl 4 flog er mit Carl Bolle als Beobachter. Im März 1917 kam er zur Jagdstaffel 11 seines Bruders.

Flieger-As

Bis Kriegsende wurden ihm 40 Luftsiege zuerkannt. Er gilt als einer der effizientesten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges, denn im Verhältnis zur Zahl der Feindflüge erzielte er sogar mehr Abschüsse als sein berühmter Bruder Manfred von Richthofen.

Ehe

Am 5. Juni 1919 heiratete er Doris Katharina Margarete Magdalene Gräfin von Keyserlingk in Cammerau.

Tod

Lothar von Richthofen starb 1922 beim Absturz eines Postflugzeuges, das er von Berlin nach Hamburg steuerte. Auf dem Garnison-Friedhof in Schweidnitz fand er seine letzte Ruhestätte. Das Grab befindet sich heute unter einer öffentlichen Grünanlage.

Auszeichnungen (Auszug)

Siehe auch

Verweise