Berghof (Obersalzberg)

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Das Hitlerhaus vor und nach 1945

Der Berghof war der repräsentative Landsitz Adolf Hitlers am Obersalzberg.

Geschichte

Adolf Hitler begrüßt eine Besuchergruppe aus Kindern auf dem Berghof
Reinhard Suhren, Elke Bormann und Erich Topp
Adolf Hitler mit Offizieren in der Großen Halle des Berghofs nach einer Ordensverleihung (Eichenlaub bzw. Schwerter zum RK); v. l. n. r.: Streib, Barkhorn, Walther, Bühligen, Jabs, Jope, Seiler, Hartmann bzw. Bätcher (von Hitler verdeckt), Ademeit, Wiese, Petersen (Flak-Artillerie), Dr. Otte und Krupinski, 4. April 1944.

Vom Haus Wachenfeld zum Berghof

Seit 1928 war das Haus Wachenfeld Hitlers gemietetes Feriendomizil. Das kleine Landhaus gehörte der Witwe eines Industriellen aus Buxtehude. Nach der Machtübernahme 1933 kaufte er es, nannte es „Berghof“ und ließ es nach und nach zu seiner privaten Sommerresidenz umbauen. Mit dem Bau der „Kleinen Reichskanzlei“ 1937 entwickelte sich das Gebiet als zweiter Regierungssitz zu einem zentralen Ort der Macht im nationalsozialistischen Deutschen Reich.

Bedeutung

Internationale Diplomaten und Politiker kamen zu Verhandlungen auf den Berghof. Als Führerhauptquartier diente es in der ersten Hälfte des Jahres 1944.

Zerstörung

Das Gebäude wurde kurz vor dem Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, den die in den VSA tonangebenden Kreise durch Kriegseintritt des Landes zum Weltkrieg machten, durch Bombenterror der Alliierten schwer beschädigt. Am 25. April 1945, gegen 11 Uhr wurde der Berghof mit Nebengebäuden durch Bomberangriffe in einem Großangriff in zwei Wellen der RAF schwer getroffen. Schaub, aus Berlin gekommen, verbrannte die noch vorhandenen, persönlichen Unterlagen des Hausherrn.

1952

1952 ließ der Freistaat Bayern das Gebäude in einem Akt schandhafter Zerstörung sprengen. Ein wertvolles Geschichtsdenkmal wurde so ausgelöscht. VSA-Offiziere der 101. Airborne Division, einer der ersten Divisionen, die den Obersalzberg erreichten, bedienten sich in den Trümmern reichlich mit „Andenken“, die nach 50 Jahren bei Versteigerungen wieder auftauchten.

Nachkriegsansicht

Heute sind bloß noch vereinzelte Reste der hinteren Stützmauer sichtbar, die einst prächtige Aussicht ins Tal ist zugewachsen.

Zitate

  • Von Frankfurt flogen wir nach Salzburg und reisten weiter nach Berchtesgaden, wunderschöne Stadt, wunderschöne alpine Landschaft [...] Hinauf zu Hitlers legendärem Adlerhorst. Der Anblick ist wunderschön, vom Wohnsalon aus in jeder Richtung. Nach dem Besuch kann man sich leicht vorstellen, wie sich Hitler in ein paar Jahren von einer verhaßten Figur zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten, die je gelebt haben, wandeln wird. Er hatte grenzenlose Ambitionen für sein Land, die ihn zu einer Gefahr für den Frieden in der Welt machten, aber er war von einer Mystik umgeben, die nach seinem Tod noch wachsen wird. Er war aus jenem Holz geschnitzt, aus dem Legenden gemacht werden.“ — John F. Kennedy[1]

Filmbeiträge

Die Deutsche Wochenschau – 10. Juni 1941, Empfang von Staatsführer Ante Pavelić am Obersalzberg (ab 1.35 min):

Filmimpressionen in Farbe

Bildergalerie

Innenansichten

Außenansichten

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. in: Prelude To Leadership – Tagebuch J. F. Kennedys, Sommer 1945, Regnery Publishing, Washington DC, S. 74