Rose, Olaf

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Dr. phil. Olaf Rose 2017

Olaf Volker Bernhard Rose (Lebensrune.png 1958 in Arnsberg, im Sauerland, NRW) ist ein deutscher Autor, Historiker und Politiker. Er kandidierte 2012 nach seiner Nominierung durch die NPD für das Amt des Bundespräsidenten.

Werdegang

Wahlaufruf von Dr. Olaf Rose 2014

Rose studierte Geschichte und Germanistik. Er wurde 1992 an der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr ›summa cum laude‹ mit einer militärgeschichtlichen Arbeit über Carl von Clausewitz und die Wirkungsgeschichte seines Werkes in Rußland und der Sowjetunion zum Dr. phil. promoviert.

Seine Dissertation erschien als Band 49 der Schriftenreihe des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der Bundeswehr. 1994 wurde Rose mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet. Bis 2003 war er sechs Jahre lang Stadtarchivar in Herdecke und verfaßte fünf Bücher zur Stadtgeschichte.

Für die Stadt Herne schrieb er eine zunächst allseits belobigte Dokumentation zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegsgefangene in Herne und Wanne-Eickel zwischen 1940 und 1945“, in der er, der russischen Sprache mächtig, die Betroffenen selbst zu Wort kommen ließ. Sein bekanntestes Werk ist jedoch der Große Wendig, den er zusammen mit anderen Historikern verfaßte und in dem einige Geschichtsverfälschungen zu Ungunsten Deutschlands analysiert werden.

Dr. Rose ist Träger des Werner-Hahlweg-Preises für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften, arbeitete seit 1986 als Archivar, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Instituten und Archiven und wurde 2003 wegen unerwünschter Forschungsergebnisse zum Thema „Zwangsarbeiter im Dritten Reich“ aus dem öffentlichen Dienst entfernt. Seit Anfang 2007 ist er als Parlamentarischer Berater der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag tätig und hier primär zuständig für die Bereiche Innenpolitik sowie Wissenschaft, Hochschule, Kultur und Medien. Daneben hält der bekannte Historiker zahlreiche Vorträge in ganz Deutschland und im Ausland. Dr. Rose spricht fließend Englisch, Russisch und Französisch. Der im nationalen Lager allseits geschätzte Geschichtsforscher ist bekannt als Autor und Übersetzer zahlreicher Bücher und Filme, so der 2004 auf „ntv“ ausgestrahlten Fernsehdokumentation „Churchills Friedensfalle“, die später in erweiterter Form als DVD unter dem Titel „Geheimakte Heß“ veröffentlicht wurde. Zuletzt erschien von Dr. Rose im vergangenen Jahr beim Grazer Ares-Verlag die Clausewitz-Anthologie „Politische und militärische Schriften“.[1]

Vorträge

In seinen Vorträgen – einige davon stehen weiter unten zum anhören und herunterladen zur Verfügung – beschäftigte sich Rose u. a mit dem Buch „Hitler Begründer Israels“ von Hennecke Kardel. Er verurteilt darin die Behandlung Kardels durch die BRD, hält dessen Buch aber ansonsten nicht für überzeugend. Ob er berücksichtigt hat, daß es sich dabei um einen Roman handelt, ist nicht bekannt. Er geht auch auf die Behandlung der Historiker David Irving und Martin Allen ein. Irving riet er davon ab, sich auf einen Prozeß gegen Deborah Lipstadt einzulassen, weil ein solcher in der gesamten westlichen Welt schlicht nicht zu gewinnen sei.

Er berichtet darüber, wie Martin Allen, weil er ebenfalls gegen die Politische Korrektheit verstoßen hatte, einen bereits abgeschlossenen Vertrag für ein Buch doch noch verlor. Der Verleger soll zu ihm gesagt haben, daß er dagegen zwar klagen könne, wenn er dies jedoch tun würde, würde er kein Buch mehr bei einem namhaften Verlag in der englischsprachigen Welt veröffentlichen können. Schließlich berichtete Rose noch über seinen eigenen Fall. Ihm wurde als Mitarbeiter eines Stadtarchives gekündigt. Auch in seinem Fall wurde gesagt, er könne zwar dagegen klagen, es wäre aber besser für ihn, dies nicht zu tun, weil die Stadt auf Kosten des Steuerzahlers bis in die letzte Instanz gehen könne, ihm aber wahrscheinlich vorher schon „die Luft ausgehen würde“. Rose sollte demnach „mundtot“ gemacht werden, dies habe ihn aber erst recht dazu veranlaßt, nicht nachzulassen und seinen Weg weiter zu gehen.

Rose zitiert auch aus einem Text, in dem festgestellt wird, daß es in der westlichen Welt im Schulunterricht allenfalls noch möglich ist, die Kriegsschuld Deutschlands in Frage zu stellen, aber keinesfalls den Holocaust zu bestreiten, täte jemand dies doch, so könnte er nur noch „eine Baumschule in Saskatchewan besuchen“. Er berichtete auch darüber, daß er als Universitätsmitarbeiter die sogenannte „verbotene Literatur“ selbst lesen wollte, um sich ein eigenes Bild davon machen zu können, u. a. auch Mein Kampf, dazu mußte er sich mit seinem Namen registrieren lassen. Außerdem wird diese Literatur getrennt von der übrigen aufbewahrt. Als er dieses Prozedere mit Studenten diskutierte, stellte er erstaunt fest, daß dieselben das nicht für fragwürdig, sondern für richtig hielten, daß diese Literatur nahezu unzugänglich ist.

Bundespräsidentschaftskandidat 2012

Dr. Olaf Rose selbst erklärte zu seiner Kandidatur:

„Während meines Studiums und auch noch danach gehörte ich zunächst dem Lager der politischen Linken an, erkannte aber recht bald, daß Anspruch und Wirklichkeit gerade in diesen Kreisen weit auseinandergehen. Zudem habe ich die extreme Deutschlandfeindlichkeit von Teilen der Linken nie geteilt. Indem ich mich intensiver mit der eigenen Geschichte auseinandergesetzt habe, erkannte ich schließlich, daß mein Platz eher im rechten, nationalen Spektrum liegt. Als konservativer, aber nicht engstirniger Patriot möchte ich mich für Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit für unser deutsches Vaterland einsetzen. Gerade in Zeiten zunehmender Auflösungserscheinungen und dem erklärten Willen der herrschenden politischen Klasse, Deutschland über ‚Rettungsschirme’ und die EU-Fiskalunion abzuschaffen und in einem ‚europäischen Bundesstaat’ aufzulösen, ist eine starke Stimme, die sich für nationale Identität, nationale Solidarität und nationale Souveränität einsetzt, wichtiger denn je. Hierzu möchte ich meinen Teil beitragen und den Menschen im Land vor Augen halten, daß es eine klare Alternative zur Katastrophenpolitik des herrschenden Parteienkartells gibt. Diese Alternative kann nur die Idee der Nationaldemokratie sein, für die ich mich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich engagiere.“

Zitate

  • „Als mir 1982 am Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte eine studentische Hilfskraftstelle angeboten wurde, entsagte ich der ungeliebten Medizin und beschloß, Historiker zu werden‘.“[2]

Veröffentlichungen

Bücher

  • Rolf Kosiek, Olaf Rose, Heinrich Wendig: Der Große Wendig – Richtigstellungen zur Zeitgeschichte (= Veröffentlichungen des Institutes für Deutsche Nachkriegsgeschichte 36, 37, 41, 49, 52). 5 Bde., Grabert-Verlag, Tübingen 2006–2010, ISBN 3-87847-217-X (Bd. 1), ISBN 3-87847-230-7 (Bd. 2), ISBN 978-3-87847-235-3 (Bd. 3), ISBN 978-3-87847-253-7 (Bd. 4), ISBN 978-3-87847-260-5 (Bd. 5).
  • Olaf Rose: U 751. Triumph und Tragödie eines deutschen U-Bootes. Ein Gedenkbuch. Kurt Vowinckel Verlag, Inning am Ammersee 2002, ISBN 3-934531-14-8.
  • John David Bee, Olaf Rose: Im Schatten des Kilimandjaro. Eine Geschichte aus dem alten Ostafrika. Druffel & Vowinckel Verlag, Inning am Ammersee 2001, ISBN 3-86118-101-0.
  • Else Thiele, Fritz Thiele: Ortschronik Herdecke. 1938–1940. Herausgegeben und eingeleitet von Olaf Rose. Edition Märkische Raute, Bochum 2000.
  • Olaf Rose, Tanja Schmidt: Zeitfunken. Historische Miniaturen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Mit einem Vorwort von Wolfgang Clement. Edition Märkische Raute, Gevelsberg 1998.
  • Olaf Rose: 20 Jahre IG für Umwelt-, Landschafts- und Heimatschutz Herdecke (Ruhr) e.V. – Eine Chronik 1972–1992. Eigenverlag, 1992.
  • Rheinisch-Westfälische Aktiengesellschaft; Gerhard Duda, Olaf Rose (Hrsg.): Sie waren nicht nur Gegner. Deutsche und Russen in zwei Jahrhunderten. Ein Gedenkbuch. Vorwort von Hans-Dietrich Genscher. Katalog einer Ausstellung. Wissenschaftliche Leitung und Einführung von B. Bonwetsch. Straube Verlag, Erlangen [u. a.] 1990, ISBN 3-927491-31-4.
  • Alexander Swetschin: Clausewitz. Eine klassische Biographie aus Rußland (= Dümmlerbuch 8215). Übersetzt, eingeleitet und herausgegeben von Olaf Rose und Hans-Ulrich Seidt. Mit einem Geleitwort von Vizeadmiral Ulrich Weisser (Leiter des Planungsstabes des Bundesministers der Verteidigung). Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn 1997, ISBN 3-427-82151-X (Bildungsverlag Eins, 1999).

Übersetzungen

  • Martin Allen: Das Himmler-Komplott. Die geheimen Friedensverhandlungen des Reichsführers SS mit den Briten und die mysteriösen Umstände seines Todes 1945. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Stegen am Ammersee 2005, ISBN 3-8061-1175-8.
  • Martin Allen: Churchills Friedensfalle. Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Stegen am Ammersee 2003, ISBN 3-8061-1153-7.
  • Martin Allen: „Lieber Herr Hitler …“ 1939/1940. So wollte der Herzog von Windsor den Frieden retten. Übersetzt von Olaf Rose. Druffel & Vowinckel, Inning am Ammersee 2001, ISBN 3-8061-1143-X (Originaltitel: Hidden Agenda. How the Duke of Windsor Betrayed the Allies.).
Dr. Olaf Rose.png

Filmbeiträge

Tonträger

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Dr. Olaf Rose – Nationaler Bundespräsidentenkandidat, 7. März 2012
  2. zur Person, Heimseite von Dr. Olaf Rose