Bundeswehr der Groß-BRD

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Pfeil 1 start metapedia.png Für die Bundeswehr vor 1990 siehe Deutsche Bundeswehr

Als Bundeswehr der Groß-BRD werden die im Jahre 1955 als Deutsche Bundeswehr ins Leben gerufenen militärischen Streitkräfte auf dem Territorium der BRD nach VS-amerikanischer Art bezeichnet. Sie dient nicht den Interessen des deutschen Volkes, sondern denjenigen der Westalliierten, ist insofern ein Instrument der Fremdherrschaft. Sie darf laut BRD-Grundgesetz auch zur Niederschlagung von Aufständen im Inland eingesetzt werden.[1] Die Bundeswehr ist seit 2011 durch „Aussetzung der Wehrpflichtde facto eine Berufsarmee geworden. Darüber hinaus ist sie die erste militärische Streitkraft in der deutschen Geschichte und einzige der modernen Staatenwelt, in der sich Soldaten mit Ursula von der Leyen und im Kriegsfalle mit Angela Merkel von zumindest militärisch weitgehend inkompetenten Frauen kommandieren lassen.

Das stilistisch dem Eisernen Kreuz resp. dem Ritterkreuz des Deutschen Ordens nachempfundene Hoheitsabzeichen der Deutschen Bundeswehr und „Bundeswehr der Groß-BRD“ auf einem Spähwagen Fennek in Afghanistan (→ Tatzenkreuz)

Inhaltsverzeichnis

Begriffsinhalt

Der Begriff „Bundeswehr“ bezeichnet die Streitkräfte des von den alliierten Siegermächten installierten und kontrollierten BesatzungskonstruktsBundesrepublik Deutschland“. Die Deutsche Bundeswehr wurde am 5. Mai 1955 im Zuge der von Konrad Adenauer auch öffentlich geforderten Wiederbewaffnung Westdeutschlands gegründet. Wie alle BRD-Organe tritt auch die Bundeswehr inzwischen nicht für Interessen des deutschen Volkes oder gar des seit 1945 handlungsunfähigen StaatesDeutsches Reich“ ein. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundeswehr werden durch BRD-Recht bzw. Bundesrecht und die Entscheidungen des BRD-Bundestages festgelegt.

Geschichte

Der Bundeswehrgründung gingen nichtöffentliche Forderungen nach Wiederbewaffnung der durch die VSA strikt dominierten NATO voraus. Dies führte zur Einsetzung des „Amtes Blank”, eines zahlenmäßig anfangs kleinen administrativen Vorläufers des späteren, heute als Verteidigungsministerium benannten, de facto Kriegsministeriums in Bonn. Das Amt Blank leitete die logistische Vorarbeit zum späteren Einziehen geeigneter ehemaliger Wehrmachtskader zum Aufbau der drei Truppengattungen Marine, Luftwaffe und Heer sowie eine propagandistische Darstellung der Bedrohungslage für die damals noch absolut wehrdienstunwillige BRD-Bevölkerung.

Am 7. Juni 1955 wurde die Wehrverwaltung gegründet und am 12. November 1955 die ersten 101 Freiwilligen vereidigt. Der Name „Bundeswehr” wurde auf Vorschlag des damaligen FDP-Bundestagsabgeordneten Hasso von Manteuffel – eines früheren Wehrmachtsgenerals – gewählt. Beim Aufbau der ursprünglichen Deutschen Bundeswehr waren ehemalige Angehörige der Deutschen Wehrmacht in allen Funktionen zu Beginn noch ausschließlich beteiligt, bis erste Nachwuchsrekrutenjahrgänge Unterführertätigkeiten übernehmen konnten und später auch junge Offiziere in das Tätigkeitsfeld hineinwuchsen, dabei die erste Generation Schritt für Schritt ersetzend.

Nach dem Anschluß der DDR an die BRD im Jahre 1990 übernahm die Bundeswehr etwa 20.000 Soldaten der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA) in ihren Personalbestand.

Truppenstärke

Die untenstehende Tabelle[2] zeigt die Entwicklung der Bundeswehr hin zu einer 100.000-Mann-Armee, wie sie einst im Versailler Friedensdiktat vorgeschrieben war und jetzt von den BRD-Politikern freiwillig verwirklicht wird, ohne daß es jemand gefordert hätte.

Jahr Truppenstärke Panzer Kampfflugzeuge Hubschrauber
1990 585.000* 13.957* 1.139* 986*
2000 282.000 2.606 492 708
2010 240.600 760 268 482
2014 181.100 542 254 164
* inkl. ehemalige NVA

Truppenausrüstung

Nachdem mit der Auflösung des Warschauer Pakts – infolge des wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruchs der Sowjetunion und ihrer osteuropäischen Satellitenstaaten – für die BRD-Vertreter und die VS-amerikanischen Besatzer der unmittelbar greifbare Feind abhanden gekommen war, sah man immer weniger die Notwendigkeit, Geld für die Bundeswehr zur Verfügung zu stellen, so daß die Ausrüstung seither von Jahr zu Jahr schlechter wird. Auch ist man auch nicht willens, die nötigen Finanzmittel bereitzustellen, um die Soldaten für gegenwärtige und zukünftige Aufgaben mit geeigneter Ausrüstung zu versorgen.[3][4]

Beispiele mangelhafter Ausrüstung

2015 mußte man endgültig eingestehen – nachdem es erste Hinweise darauf bereits 2012 gegeben hatte[5] –, daß das von der Bundeswehr bei Heckler & Koch gekaufte Sturmgewehr G 36 nicht die vorgegebenen Qualitätsanforderungen erfüllt und es in längeren Kämpfen zum Totalausfall durch Überhitzung kommen kann.[6][7] Ebenfalls ist bekannt, daß die Bundeswehr ihren Soldaten für Auslandseinsätze nicht einmal die bestmögliche Bekleidung zukommen ließ, sondern sich Soldaten auf eigene Kosten z. B. Funktionsunterwäsche bei spezialisierten Versandhändlern für Outdoor- und Militärbedarf kauften. Kampfflugzeuge und Hubschrauber sind teilweise in hoher Stückzahl nicht einsatzbereit oder aber nur unter günstigen Witterungsbedingungen. Wie 2015 von Medien vermeldet wurde, könnte die Bundeswehr mit dem verwendeten Leopard-2-Kampfpanzer den russischen T-80- sowie T-90-Kampfpanzer im Ernstfall nicht erfolgreich bekämpfen, weil die BRD nicht über Uranmunition verfügt, die notwendig ist, um die Panzerung heutiger Panzer zu durchschlagen.[8]

Beispiele gescheiterter Praxiseinsätze

Als die BRD-Verteidigungsministerin Anfang 2015 Bundeswehrsoldaten in den Irak verlegen lassen wollte, blamierte man sich, als sich die Abreise der Soldaten durch die altersschwachen Transall-Transportflugzeuge verzögerte. Kurze Zeit später blieb ein Flugzeug desselben Typs, das eigentlich für eine Ebola-Luftbrücke nach Schwarzafrika vorgesehen war, wegen eines technischen Defekts auf Gran Canaria liegen.[5]

Problematische Neuanschaffungen

Die Neubeschaffung von Transport- und Waffensystemen gestaltet sich seit Jahren sehr schwierig. So plante man z. B., 2002 den neuen Kampfhubschrauber Tiger in Dienst zu stellen, was allerdings erst 2010 gelang. Die Einführung des Transporthubschraubers NH90 verzögerte sich um neun Jahre und kam erst 2013 zustande. Der Ersatz für die gegenwärtig genutzten fehleranfälligen und veralteten Transall-Transportflugzeuge wird frühestens 2019 zur Verfügung stehen und voraussichtlich fast 20 % teurer als ursprünglich vorgesehen. Bei der Beschaffung des Schützenpanzers Puma verlangte die BRD-Führung vom Hersteller des Fahrzeugs, daß dieses auch für hochschwangere Soldatinnen geeignet sein muß.[5]

Vasallen-Armee

Knapp 18.400 sogenannte Soldatinnen dienen bei der Bundeswehr, wobei ca. 400 dieser Frauen sich im aktiven Auslandseinsatz befinden.[9]

Die nichtöffentlich geplante Hilfstätigkeit der Bundeswehr hat sich bereits 1989 schon durch vorgeschobene Einheiten des Bundesgrenzschutzes, u. a. im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, das derzeitig noch unter südafrikanischer Verwaltung stand und in dem Wahlen zur Unabhängigkeit des späteren Namibia anstanden, vorbereitet. Der BGS hatte im Rahmen von UNO-Truppenkontigenten, hier als United Nations Transition Assistance Group (UNTAG), Beobachtungsfunktion bezüglich aufgetretener Unruhen des zahlenmäßig großen Ovambo-Stammes im Norden zu leisten und den Übergang zur Unabhängigkeit von der Republik Südafrika durch Wahlen abzusichern. Später dann kamen immer mehr derartige „Missionen“ weltweit hinzu, die dann durch die Bundeswehr zunehmend, auch aufgrund realer Schußwechselgefahrenlage, übernommen wurden. Bekannte „Out-of-Area“-Zonen (außerhalb des eigenen zu schützenden Gebietes, NATO-Raumes) waren u. a. der Kunststaat Jugoslawien und Afghanistan.

Die Bundeswehr beteiligte sich z. B. im Jahre 2009 mit mehr als 7.200 Soldaten (über 11.400; 2010) an zehn Missionen auf drei Kontinenten. Der Bundestag stellt das nominelle Staatsorgan dar, das BRD-Soldaten in die jeweiligen Auslandseinsätze schickt.[10]

Eingeläutet wurde der Mißbrauch der Bundeswehr, die den Status einer sogenannten Verteidigungsarmee inne hatte, in erheblichem Maße durch den SPD-Politiker und damaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping mit dem völkerrechtswidrigen Einsatz – also ohne Auftrag der Vereinten Nationen (VN) – der Luftwaffe gegen Serbien in den 1990er Jahren.

„Als erster und bisher einziger „Grüner“ Außenminister (1998–2005) hatte auch Joschka Fischer eine Schlüsselrolle dabei gespielt, das Tabu internationaler Bundeswehreinsätze zu brechen und seine Anhänger für weltweite Kriegseinsätze zu begeistern. Es war Fischer, der die Teilnahme der Bundeswehr am Kosovokrieg mit dem zynischen Argument rechtfertigte, das Erbe des Holocaust verpflichte Deutschland, auf dem Balkan einen angeblichen Völkermord zu verhindern. Auch die Entsendung der Bundeswehr nach Afghanistan fällt in seine Amtszeit.“[11][12]

Der SPD-Verteidigungsminister (2002–2005) Peter Struck suggerierte 2004 als BMVg-Nachfolger für den entlassenen Vorgänger Rudolf Scharping (SPD) „... daß Deutschland am Hindukusch verteidigt wird!

Auch der unter der „Großen Koalition” aus CDU/SPD ins Amt gehievte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (2005–2009) folgte dem Prinzip der strikt VS-amerikanisch dominierten NATO-Doktrin. Bundespräsident Horst Köhler hatte im Mai 2010 unglücklicherweise einen Zusammenhang zwischen den Auslandseinsätzen der Bundeswehr und deutschen (transatlantischen) Wirtschaftsinteressen hergestellt.

Der Verteidigungsminister verfügte im Jahr 2009 über einen Etat in Höhe von 31 Milliarden Euro.[13] Die Wehrpflicht-Dienstzeit (sowie Zivildienst) betrug seit dem 1. Juli 2010 sechs Monate.

Über 3.100 Soldaten und Zivilbeschäftigte starben seit Bestehen der Bundeswehr im Dienst.[14][15]

Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude am 20. Juli 2011, 450 Rekruten aller Waffengattungen haben auf dem Platz der Republik ihr Gelöbnis abgelegt. Der feierliche Appell fand zum vierten Mal dort statt.

43 Bundeswehrsoldaten starben bisher (Stand: April 2010) allein in Afghanistan.

Aussetzung der Wehrpflicht

Hauptartikel: Wehrpflicht

Die CDU beschloß im November 2010 auf ihrem Bundesparteitag die Aussetzung der Wehrpflicht, sie wurde schließlich zum 1. Juli 2011 ausgesetzt.[16] Karl-Theodor zu Guttenberg plante, die Armee von 250.000 auf 180.000 Mann zu verkleinern und vor allem für weltweite Einsätze zu rüsten.[17] Er hatte die Aussetzung der Wehrpflicht mit Einsparungen begründet, später aber Kostensteigerungen eingeräumt.[18] Am 3. März 2011 wurde Thomas de Maizière als Amtsnachfolger des zurückgetretenen Guttenberg zum Bundesverteidigungsminister ernannt. De Maizère sollte bis 2014 bei der Reform der Bundeswehr 8,3 Milliarden Euro einsparen.[19]

Kitas und Karrieren

Nach Aussetzung der Wehrpflicht und weiteren Anpassungen an pazifistisch eingestellte Teile der Öffentlichkeit lassen sich z. T. groteske Entmilitarisierungserscheinungen feststellen:

„Die [Armee Angela Merkels] besteht nämlich ausschließlich aus Soldatendarstellern, die darüber lamentieren, daß sie zu wenig Kita-Plätze für ihre Kinder hätten und alle naselang umziehen müßten, anstatt, wie es sich für Spezialisten des Kriegshandwerks so gehört, 40 Jahre lang am gleichen Ort und in der gleichen Doppelhaushälfte zu wohnen und samstags die Hecke zu stutzen. Da helfen auch die paar Soldatendarstellerinnen in dieser Operettenarmee wenig, deren vordringlichste Kampfhandlung darin besteht, sich in einem ureigenen Kerleverein nonstop über sexuelle Belästigung zu beschweren und super Kohle dafür abzukassieren, daß sie eineinhalb Mal fünf Meter weit durch den Schlamm gerobbt sind. Im Falle eines Krieges laufen sie bestimmt eine halbe Stunde nach dem Ausbruch zum Feind über. Aber nicht weil sie feige sind, sondern um zu erfragen, ob die Sache mit ihrer Pension auch bei einer Kapitulation gelte.“[20]

Herkunftsregionen der Soldaten

Moderner Reichsneger des Wachbataillons

Knapp die Hälfte aller Bundeswehrsoldaten in Auslandseinsätzen (48,5 Prozent) stammt aus Mitteldeutschland. Von den 6.408 Soldaten, die sich 2009 im Auslandseinsatz befanden, stammen 3.111 aus Mitteldeutschland. Ähnlich sieht es allgemein bei den Zeit- und Berufssoldaten aus: 39 Prozent der Mannschafts- und 33 Prozent der Unteroffiziersdienstgrade stammen aus den fünf neuen Bundesländern.

Dabei macht der Anteil der Mitteldeutschen an der Gesamtbevölkerung Deutschlands gerade einmal knapp 20 Prozent aus. Lediglich bei den Offizieren der Bundeswehr, von denen 23,5 Prozent aus den neuen Bundesländern stammen, entspricht dieser Anteil auch dem der Mitteldeutschen an der Gesamtbevölkerung.

Kritik

Der mittlerweile parteilose ehemalige Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche sieht in diesem überproportional hohen Anteil einen Beweis für die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, unter der die neuen Bundesländer leiden:

„Während in Westdeutschland immer mehr junge Männer den Dienst an der Waffe verweigern, stellt die Bundeswehr für ihre mitteldeutschen Altersgenossen oftmals die einzige Möglichkeit für eine Berufsausbildung dar.“ Diese seien dann häufig wegen „mangelnder beruflicher Alternativen dazu gezwungen, ihr Leben in sinnlosen Auslandseinsätzen wie in Afghanistan zu riskieren“. Es sei bitter, daß gerade diejenigen Deutschlands „angebliche Sicherheit am Hindukusch verteidigen, die von diesem Staat weitgehend im Stich gelassen werden.“[21]

Übertriebene Verweiblichung und Homosexualisierung

Die Bundeswehr soll auch für Schwule und Lesben attraktiv sein.
Besuch der beiden „Travestiekünstler“ Lee Jackson und Barbie Stupid bei der Bundeswehr in Baden-Württemberg.[22] Während Bundeswehrsoldaten verboten wird, in Uniform an Beisetzungen von Ritterkreuzträgern teilzunehmen, ist es wohl in der Bundeswehr der Groß-BRD angemessen, sich Arm in Arm mit schwulen Männern in Frauenfummel ablichten zu lassen. Nicht nur André Poggenburg (AfD) empörte sich über den entwürdigenden Auftritt: „Dieser Zustand ist eine Schande für unser Land und zugleich Landesverrat, da es jeden Gegner förmlich in Versuchung führt unser Land zu überfallen!“[23]
Die Bundeswehr auf der Ostbayernschau 2018.

Am 17. Dezember 2013 erreichte die künstlich übertriebene Femininisierung und feministische Durchtränkung des Politbetriebs und der Verwaltung der BRD auch die Spitze der Bundeswehr. Seitdem hat die CDU-Blockparteifunktionärin Ursula von der Leyen als Bundesminister der Verteidigung die Befehlsgewalt.

Von der Leyen machte sich Anfang 2017 auch dafür stark, daß sich schwule, lesbisch, bi- und transsexuelle Soldaten offen zu ihrer „sexuellen“ Orientierung bekennen können sollen. Sexuell abartiges Verhalten wird von der Ministerin offiziell als Vielfalt dargestellt. Weiterhin geht man nach Regierungsangaben aus, daß die Aufnahme von bekennenden Homosexuellen dazu geeignet sei, die Bundeswehr „wettbewerbsfähiger, flexibler und moderner“ zu machen. Gegenwärtig sollen Schätzungen zu folge rund 17.000 Schwule, Bisexuelle, Transgender und „andere Geschlechter“ Angehörige der Bundeswehr sein.[24]

Ende Juli 2017 wurde ein Transgenderperson durch ein Interview mit der FAZ bekannt. Es handelt sich dabei um Oberstleutnant im Generalstab Anastasia Biefang. Sie trat als männliche Person in den Dienst der Bundeswehr ein und läßt sich gegenwärtig auf Kosten der Bundeswehr – also der Allgemeinheit – in eine Frau „umwandeln“. Geht man davon aus, daß der Anteil der Transgenderpersonen bei Angehörigen der Bundeswehr genauso hoch ist wie bei der BRD-Durchschnittsbevökerung, dann müßten statistisch betrachtet 1.300 Transgenderpersonen in der Bundeswehr zu finden sein.[25]

Verausländerung

Der negride Bundeswehr-Offizier Ntagahoraho Burihabwa

Obwohl bereits zahlreiche Nichtdeutsche in die Bundeswehr „integriert“ wurden,[26] forderte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag Anfang 2013, daß sich die Bundeswehr weiter für multikulturelle Einflüsse – zum Beispiel mohammedanische Militärgeistliche (Imame) – öffnen sollte. Auf die Art könne man ein Zeichen setzen, daß der Mohammedanismus zur Bundesrepublik Deutschland gehört, und jegliche Form des Nationalismus im Keim ersticken. Denn laut der Grünen dürfte es in den Streitkräften kein Nationalgefühl geben und „Anpassungen [seien] nötig, um den heterogenen individuellen Identitäten der Soldatinnen und Soldaten gerecht zu werden“ und „die interkulturelle Kompetenz einer multikulturellen Truppe zu nutzen.“

Dasselbe Ziel verfolgt auch der Verein „Deutscher.Soldat. e. V.“, dessen Vorstand ausschließlich aus Soldaten nichtdeutscher oder halbdeutscher Herkunft besteht und der vom Verteidigungspolitischen Sprecher von Bündnis 90 / Die Grünen, dem Iraner Omid Nouripour, als „der Höhepunkt von Integration“ beweihräuchert wird.[27]

Wie viele Bundeswehrsoldaten mit „ausländischen Wurzeln“ es in den Streitkräften tatsächlich gibt, ist nicht erfaßt. Eine aktuelle Umfrage unter Wehrdienstleistenden deutet aber darauf hin, daß zumindest in den jungen Altersklassen die „Gesamtbevölkerung“ bereits abgebildet wird. 26 Prozent gaben an, „ausländischer Abstammung“ zu sein, in der Gesamtbevölkerung sind es in diesem Alter 27 Prozent.[28] Ein türkischer Offizier der Bundeswehr, der den Verteidigungsminister 2012 in die Türkei begleitete, stellte trotz des BRD-Multikulti-Diktates fest: „Dem türkischen Volk zu zeigen, daß wir integriert sind, bedeutet nicht, daß wir unsere türkischen Wurzeln ablegen.“

Ausbildungsinstitution für Dschihadisten

Im Mai 2015 vermeldeten verschiedene Medien, daß 25 ehemalige Bundeswehrsoldaten im Irak und Syrien für dschihadistische Organisationen wie z. B. den Islamischen Staat (IS) aktiv sind. Die bei der Bundeswehr ausgebildeten Soldaten sind dort aufgrund ihres militärischen Wissens hochgeschätzt.[29]

Bundeswehr im Auftrag der Globalisierung

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Die BRD-Truppe nach den Vorstellungen der Grünen und Deutscher Soldat e. V.

Die Wirtschaft fordert den Einsatz der Bundeswehr zur Wahrung der Interessen heimischer Unternehmen. Für Exportvizeweltmeister Deutschland wäre es katastrophal, wenn die Handelswege, „insbesondere nach Südostasien dauerhaft eingeschränkt oder bedroht wären [...] die dürfen wir nicht Piraten überlassen“, äußerte Hans Driftmann vom DIHK im August 2010.[30] Der frühere Bundespräsident Horst Köhler war nach der Empörung über ähnliche Äußerungen zur Rolle der Bundeswehr überraschend zurückgetreten.[31]

Die Bundeswehr kämpft „gegen Rechts“.

Inlandseinsätze

Inlandseinsätze, insbesondere zur Absicherung der Grenzen gegen eine weitgehend ungeregelte Masseneinwanderung (→ Asylantenflut 2015 in Europa), sind bislang offenbar ausgeblieben, was nur Ausdruck der hierzulande waltenden Fremdherrschaft (→ Rechtslage der BRD) sein kann. Der BRD-Bundestag scheint eine ethnische Säuberung des einheimischen Volkes mit dem Wagnis eines Bürgerkrieges zu unterstützen; denn das Politbeschlußorgan – welches gerne vorgibt, die auserwählte Vertretung des deutschen Volkes zu sein – hat die Bundeswehr bislang nicht zum wirksamen Grenzschutz veranlaßt. Möglicherweise beschließt der Bundestag erst dann derartige Inlandseinsätze, wenn die eskalierende Einwanderungsflut auch mit einem massiven Bundeswehrinlandseinsatz ganz sicher nicht mehr unter Kontrolle zu bringen ist. Unterdessen hält die Bundeswehr an ihren zweifelhaften Auslandseinsätzen unter Oberbefehl der NATO in diversen „Krisengebieten“ der Welt fest.

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– Nur ein Staat[32] in Selbstauflösung schützt sein Territorium nicht vor Eindringlingen. Die übrige Welt achtet peinlich genau auf sichere Grenzen. Je nach Gefahrenlage auch mit höchstem Aufwand. , Preußische Allgemeine Zeitung, Staat in Selbstauflösung – Die Behauptung, dass sich Grenzen nicht wirksam schließen ließen, ist eine Lüge[33]


Im September 2016 waren laut Medienberichten etwa 900 Soldaten und zivile Bundeswehr-Mitarbeiter dafür abgestellt, illegal eingereiste Asylforderer zu betreuen. Zu Spitzenzeiten der seit 2015 andauernden Asylantenflut waren es sogar 9.000 Soldaten. 350 Soldaten waren zeitweise damit beschäftigt, für das BRD-Amt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Asylforderer nachträglich zu registrieren. Die seit dem Sommer 2015 von Bund, Ländern und Kommunen gestellten Hilfegesuche wurden von der Bundeswehr 855 Mal übernommen. Soldaten bauten etwa Unterkünfte auf, lieferten Speisen aus oder beförderten Asylforderer. Insgesamt entstanden auf diesem Weg Kosten von 430 Mio. Euro.[34]

Ukraine-Krise

Als Unterstützungsprogramm für die Ukraine (→ Ukraine-Krise) werden in den Bundeswehrkrankenhäusern seit Mitte 2014 schwerverwundete ukrainische Soldaten behandelt – bis Dezember 2015 insgesamt 69, viele werden mehrmals operiert und verbleiben über viele Monate in Behandlung der Bundeswehr. Die FAZ berichtete Ende 2015 von einem Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde, der 26mal operiert wurde.[35]

Auslandseinsätze

Die Bundeswehr bietet etwa 7.000 Soldaten für Auslandseinsätze auf. Die Bundeswehr wird auch außerhalb der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland auch im Ausland, im sogenannten „out-of-aerea-Einsatz“ zu von Politikern sogenannten „friedenserhaltenden und -sichernden Maßnahmen“ eingesetzt. Die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt den weltweiten Einsatz der Streitkräfte außerhalb der Europäischen Union ab.

Die Zulässigkeit der Einsätze der Bundeswehr nach Maßgabe des Art. 24 Abs. 2 GG (Einsatz innerhalb von NATO- oder UN-Mandaten) hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 geklärt.

Bei Auslandseinsätzen wurden seit 1990 insgesamt etwa 100 Soldaten getötet (Stand: September 2012).

Die größten Auslandseinsätze der Bundeswehr:

  • ISAF (Afghanistan) [36] mit 5.350 bundesdeutschen Soldaten.[37] – Am 26. Februar 2010 hatte der Bundestag mit „großer Mehrheit“ beschlossen, daß die Zahl der in Afghanistan eingesetzten bundesdeutschen Soldaten um 850 auf 5.350 erhöht werden kann.
  • KFOR (Kosovo): 3.500[38] – Die Bundeswehr stellt das größte Kontingent der NATO-geführten internationalen Truppe. Die KFOR hat 2009 eine Stärke von ca. 14.000 Soldaten.[39]
  • EU NAVFOR (Somalia) – Operation Atalanta, Anti-Piraten-Mission vor Somalia: 845
  • UNIFIL (Libanon) – „Für die Sicherung des Existenzrechts Israels: 1200 [40]
  • EUFOR (Balkan): 120
  • EUTM (Mali): Zunächst waren von Februar 2013 an 350 BRD-Soldaten im Einsatz.[41] Der Bundestag beschloß am 28. Januar 2016, die Zahl auf 650 Soldaten zu erhöhen.[42] Später wurde eine Erweiterung auf 1.100 Soldaten festgelegt.[43]
  • Active Fence (Türkei): 250 Soldaten einer Flugabwehreinheit („Patriot“-Raketenabwehrsystem); Dauer: Anfang 2013 bis Januar 2016[44]
  • Irak: Ausbildung von Angehörigen der kurdischen Peschmerga-Miliz in Erbil durch zunächst 47, dann 100 BRD-Soldaten. Am 28. Januar 2016 stimmte der Bundestag für eine Ausweitung des Einsatzes im Irak, womit sich die Zahl der Soldaten auf 150 erhöht.[42]
  • Marine-Mission im Mittelmeer: Illegale Einwanderer – die schiffbrüchig wurden oder kurz davor waren – sicher zum europäischen Festland bringen, damit sie anschließend nach Mittel- und Nordeuropa weitereisen können, zwecks dauerhafter Ansiedlung[45]
  • Türkei/Syrien: BRD-Soldaten sollen jedes Dritte Besatzungsmitglied auf einem Awacs-Luftraumüberwachungsflugzeug stellen; ferner sollen mehrere Tornados zu Aufklärungszwecken im syrischen Luftraum Aufklärungseinsätze fliegen.

ISAF-Einsatz in Afghanistan

Marder-Schützenpanzer
Gepanzerter Geländewagen Typ „Eagle IV“

In Afghanistan sind 5.350 bundesdeutsche Soldaten stationiert sowie 300 weitere für den Einsatz auf Awacs-Aufklärungsflugzeugen. Die Steuerzahler der BRD zahlen für Afghanistan 200 Millionen Euro im Jahr – seit 2002 sind es schon 1,2 Milliarden Euro.[46] Der Afghanistan-Einsatz kostete bis 2011[47] etwa 17 Milliarden Euro (offiziell angegeben nur 5,5 Milliarden Euro).

Nach vielfältigen Berichten in den BRD-Massenmedien beträgt die monatliche Zulage für den Afghanistaneinsatz für einen Bundeswehrsoldaten 6.000 Euro. Die Bundesregierung fügte sich 2010 erwartungsgemäß dem Verlangen der VSA und der NATO-Partner und stockte die bundesdeutschen Streitkräfte um bis zu 2.000 Mann auf. Die Bundeswehr wird unter anderem eine Infanteriekompanie mit Marder-Schützenpanzern zum Einsatz bringen. Damit stelle sich die militärische Führung auf eine Verschärfung der Kampfhandlungen im Einsatzgebiet der Bundeswehr ein.[48]

Verwundete und getötete Bundeswehr-Soldaten

Bei Selbstopferangriffen und anderen Anschlägen gegen die fremdländischen Besatzer sind in Afghanistan zwölf Soldaten der Bundeswehr getötet worden, 16 durch Fahrzeugunfälle (!) oder andere Ursachen. Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2002 sind insgesamt 43 Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen, 26 von ihnen bei Anschlägen oder Gefechten.

Liste der für die Bundeswehr tödlichen Widerstandshandlungen:[49]

  • 6. März 2002: Zwei bundesdeutsche und drei dänische Soldaten starben in Kabul beim Entschärfen einer Flugabwehrrakete.
  • 21. Dezember 2002: Sieben bundesdeutsche Soldaten kamen bei einem Hubschrauberabsturz in der afghanischen Hauptstadt ums Leben.
  • 29. Mai 2003: 29. Mai 2003: Ein Soldat starb, als ein Fahrzeug in Kabul während einer Erkundungsfahrt auf eine Mine stieß. Ein weiterer wurde verletzt.
  • 7. Juni 2003: Ein bundesdeutscher ungepanzerter Truppen-Konvoi, auf dem Weg mit einem Bus mit Heimkehrern zum Flughafen in Kabul, wurde von einem Selbstopferkommando angegriffen. Vier Bundeswehrsoldaten wurden getötet, 29 verletzt.
  • 25. Juni 2005: Zwei Bundeswehrsoldaten wurden bei einer Munitionsexplosion in Rustaq, etwa 120 Kilometer von Kundus entfernt, getötet. Drei weitere wurden verletzt.
  • 14. November 2005: Bei einem Selbstopferangriff mit einer Autobombe wurde ein Bundeswehrsoldat in Kabul mit in den Tod gerissen. Ein zweiter bundesdeutscher Soldat wurde schwer, ein dritter leicht verletzt.
  • 19. Mai 2007: Bei einem Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt in Kundus wurden drei Bundeswehrsoldaten getötet und fünf weitere zum Teil schwer verletzt.
  • 6. August 2008: Bei einem Selbstmordattentat bei Kundus wurden insgesamt drei Soldaten verletzt, zwei davon schwer. Ein 24jähriger Fallschirmjäger verstarb am 10. September 2009 an den Spätfolgen.
  • 27. August 2008: Bei einer Attacke auf eine Bundeswehrpatrouille südlich von Kundus kam ein Hauptfeldwebel ums Leben. Drei weitere Soldaten wurden verletzt.
  • 20. Oktober 2008: Bei einem Angriff im Bezirk Tschahar Dara im Norden Afghanistans wurden zwei Bundeswehrsoldaten getötet. Die beiden 22 und 25 Jahre alten Soldaten waren bei einem Fallschirmjägerbataillon in der Pfalz stationiert, einer der beiden Getöteten stammte aus Brandenburg.[50]
  • 29. April 2009: Bei einem „Überraschungsbesuch” von BRD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Afghanistan kam bei zwei mohammedanischen Anschlägen auf die Bundeswehr ein bundesdeutscher Soldat (21 Jahre) bei einer Patrouille ums Leben. Neun weitere bundesdeutsche Soldaten wurden verwundet. Sie waren mit Handfeuerwaffen und Granaten beschossen worden.[51] Erstmals kam ein bundesdeutscher Soldat bei einem direkten Feuergefecht mit den Taliban ums Leben.
  • 23. Juni 2009: Bei einer Patrouille der Bundeswehr in der Nähe von Kundus sind Soldaten mit Handfeuer- und Panzerabwehrwaffen angegriffen worden. Drei bundesdeutsche Soldaten wurden dabei getötet, nachdem sie mit ihrem Fahrzeug vom Typ „Fuchs” bei einem Ausweichmanöver verunglückt waren.[52][53][54]
  • 2. April 2010, Karfreitag: Drei bundesdeutsche Soldaten sind bei einem Gefecht mit etwa 200 Taliban-Kämpfern[55] in der nordafghanischen Region Kundus getötet worden. Weitere acht Bundeswehrangehörige wurden bei dem mehrstündigen Gefecht zum Teil schwer verwundet.[56][57] Die Soldaten bereiteten gerade den Bau einer Brücke und eine Minenräumung vor, als aus den umliegenden Häusern das Feuer eröffnet wurde. Die Bundeswehr konnte sich bei ihrer „Friedensmission“ nur mit leichten Waffen verteidigen, weil sich die Taliban-Schützen in Häusern von Zivilpersonen verschanzt hatten.[58]
  • 15. April 2010: Bei einer Patrouillenfahrt nahe der Stadt Baghlan (18 Kilometer von Kunduz entfernt) kam es zu einem Beschuß eines Fahrzeuges vom Typ „Eagle IV“. Dabei wurden das Fahrzeug sowie die sich in der Nähe befindlichen bundesdeutschen Soldaten getroffen. Ein zu Hilfe eilender Arzt wurde durch einen weiteren Beschuß (Raketenangriff) tödlich verletzt. Insgesamt starben vier Bundeswehrsoldaten, fünf wurden schwer verletzt. Eine Taliban-Gruppierung bekannte sich zu dem Angriff.[59][60]
  • 13. Juni 2010: Bei einem Anschlag auf einen Bundeswehr-Konvoi westlich von Kundus wurden zwei bundesdeutsche Soldaten verletzt, einer davon schwer. Es wurde das gepanzerte Bundeswehrfahrzeug im Unruhedistrikt Char Darah von einem am Straßenrand versteckten Sprengsatz getroffen.[61] Im Juli gab es mehrere Anschläge auf Bundeswehreinheiten.
  • 7. Oktober 2010: Ein Oberfeldwebel wurde bei einem Anschlag in Nordafghanistan getötet. Ein Selbstmordattentäter hatte sich den Soldaten als Hilfesuchender genähert und sich dann in die Luft gesprengt. Danach gerieten die Soldaten noch in einen Hinterhalt. Dabei und bei der Explosion wurden weitere 14 bundesdeutsche Soldaten zum Teil schwer verletzt.
  • 25. Mai 2011: Hauptmann Markus Matthes (Todesrune.png 33) war in Kundus mit seinem Transportpanzer Fuchs in eine Sprengfalle gefahren. Matthes war 2011 Angehöriger des Stabes der DSO (Division Spezielle Operationen) aus der 2014 die Division Schnelle Kräfte hervorging.

Nachschub von Kriegstechnik

Für den Kriegseinsatz sollen vorläufig 198 neue geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge – für einen Gesamtpreis von 105,7 Millionen Euro – beschafft und „umgehend für den Einsatz in Afghanistan verfügbar gemacht” werden.

Hierfür wird der gepanzerte Geländewagen Typ „Eagle IV” angeschafft. Der „Eagle IV” der Schweizer Firma MOWAG GmbH – einer europäischen Tochter des VS-Waffentechnologie-Konzerns General Dynamics – ist ein 8,5 Tonnen schweres luftverlast(lad)bares Fahrzeug, das vor Handwaffen, Granatsplittern und Sprengfallen schützen soll.

Neben dem Fahrer bietet es Platz für bis zu vier Soldaten.[62]

Alkoholkonsum

Im Jahr 2007 seien in den Bundeswehrlagern in Afghanistan mehr als eine Million Liter alkoholische Getränke (Bier und hochprozentige Spirituosen) an die Soldaten ausgeschenkt worden. Allerdings nicht nur für die derzeit rund 3.600 bundesdeutschen Armeeangehörigen, sondern auch für verbündeten Soldaten, die ebenfalls in den Bundeswehrlagern wohnen.[63][64]

Selbsttötungen

Jeder fünfte im Ausland gestorbene Bundeswehrsoldat nahm sich selbst das Leben. Seit Beginn der Auslandseinsätze (vor fast 20 Jahren) kamen 99 Soldaten ums Leben. 19 von ihnen hätten Suizid begangen. Elf Soldaten seien eines natürlichen Todes gestorben. Nach Angaben der Bundeswehr haben bis 2011 mehr als 300.000 bundesdeutsche Soldaten im Ausland gedient.[65]

Versicherung

Versicherungen haben in mehreren Fällen Hinterbliebenen von gefallenen Bundeswehrsoldaten die Auszahlung der Lebensversicherung verweigert. Dabei beriefen sie sich auf die sogenannte „Kriegsklausel“. So seien in 21 Fällen (2009) die Leistungen nicht ausgezahlt worden. Hier sei der Bund eingesprungen und habe die Ansprüche erstattet. Anders als „Verteidigungsminister“ Franz Josef Jung werten die Versicherer den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr als Kriegseinsatz.

Todesrune.png Patrick Behlke
Stabsunteroffizier
Todesrune.png Roman Schmidt
Stabsgefreiter
Todesrune.png Christian Schlotterhose
Oberfeldwebel
Todesrune.png Mischa Maier
Hauptfeldwebel
Todesrune.png Markus Matthes
Hauptmann

Auflistung von in Afghanistan für den BRD-Bundestag gefallenen Soldaten

  1. Oberfeldwebel Thomas Kochert (Todesrune.png 29), 6. März 2002, Kabul, Afghanistan
  2. Oberfeldwebel Mike Rubel (Todesrune.png 27), 6. März 2002, Kabul, Afghanistan
  3. Hauptmann Friedrich Deininger, (Todesrune.png 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  4. Stabsunteroffizier Frank Ehrlich, (Todesrune.png 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  5. Hauptfeldwebel Heinz Ullrich Hewußt (Todesrune.png 41), 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  6. Hauptfeldwebel Thomas Schiebel, (Todesrune.png 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  7. Hauptfeldwebel Bernhard Kaiser, (Todesrune.png 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  8. Oberleutnant Uwe Vierling (Todesrune.png 31), 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  9. Hauptgefreiter Enrico Schmidt, (Todesrune.png 21. Dezember 2002, Kabul, Afghanistan
  10. Hauptmann Holger Nippus, (Todesrune.png 20. März 2003, Kabul, Afghanistan
  11. Major Alexander Julius Hofert, (Todesrune.png 17. Mai 2003
  12. Stabsgefreiter Stefan Kamins, (Todesrune.png 29. Mai 2003, Kabul, Afghanistan
  13. Stabsunteroffizier Jörg Baasch, (Todesrune.png 7. Juni 2003, Kabul, Afghanistan
  14. Oberfähnrich Andreas Beljo (Todesrune.png 28), 7. Juni 2003, Kabul, Afghanistan
  15. Feldwebel Helmi Jimeniz-Paradis, (Todesrune.png 7. Juni 2003, Kabul, Afghanistan
  16. Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen (Todesrune.png 32), 7. Juni 2003, Kabul, Afghanistan
  17. Hauptgefreiter Silvio Schattmann, (Todesrune.png 17. Oktober 2004
  18. Hauptfeldwebel Andreas Heine (Todesrune.png 37), 26. Juni 2005, Rustaq, Afghanistan
  19. Oberfeldwebel Christian Schlotterhose (Todesrune.png 26), 26. Juni 2005, Rustaq, Afghanistan
  20. Hauptgefreiter Boris Nowitzki, (Todesrune.png 7. August 2005, Kabul, Afghanistan
  21. Oberstleutnant d. R. Armin Franz (Todesrune.png 44), 14. November 2005, Kabul, Afghanistan
  22. Oberfeldwebel Christian Kopp, (Todesrune.png 17. Dezember 2006, Kabul, Afghanistan
  23. Oberfeldwebel d. R. Michael Diebel, (Todesrune.png 19. Mai 2007, Kundus, Afghanistan
  24. Oberfeldwebel d. R. Michael Neumann, (Todesrune.png 19. Mai 2007, Kundus, Afghanistan
  25. Hauptmann d. R. Matthias Standfuß, (Todesrune.png 19. Mai 2007, Kundus, Afghanistan
  26. Hauptfeldwebel Christian Cermz, (Todesrune.png 25. August 2008, Termes
  27. Hauptfeldwebel Mischa Maier (Todesrune.png 29), 27. August 2008, Char Dara, Afghanistan
  28. Stabsunteroffizier Patrick Behlke (Todesrune.png 25), 20. Oktober 2008, Char Dara, Afghanistan
  29. Stabsgefreiter Roman Schmidt (Todesrune.png 22), 20. Oktober 2008, Char Dara, Afghanistan
  30. Leutnant Alexander Janelt, (Todesrune.png 11. Februar 2009
  31. Hauptgefreiter Conrad Hötzel (Todesrune.png 21), 14. März 2009, Feisabad, Afghanistan
  32. Hauptgefreiter Sergej Motz (Todesrune.png 21), 29. April 2009, Kunduz, Afghanistan
  33. Hauptgefreiter Oleg Meiling (Todesrune.png 21), 23. Juni 2009, Kunduz, Afghanistan
  34. Hauptgefreiter Alexander Schleiernick (Todesrune.png 23), 23. Juni 2009, Kunduz, Afghanistan
  35. Obergefreiter Martin Brunn (Todesrune.png 23), 23. Juni 2009, Kunduz, Afghanistan
  36. Stabsgefreiter Patric Sauer (Todesrune.png 24), 4. Oktober 2009 (Anschlag v. 6. August 2008)[66][67]
  37. Hauptfeldwebel Niels Bruns (Todesrune.png 35), 2. April 2010, Chahar Darreh, Afghanistan
  38. Stabsgefreiter Robert Hartert (Todesrune.png 25), 2. April 2010, Chahar Darreh, Afghanistan
  39. Hauptgefreiter Martin Kadir Augustyiniak (Todesrune.png 28), 2. April 2010, Chahar Darreh, Afghanistan[68]
  40. Major Jörn Radloff (Todesrune.png 38), 15. April 2010, Baghlan, Afghanistan[69]
  41. Hauptfeldwebel Marius Dubnicki (Todesrune.png 32), 15. April 2010, Baghlan, Afghanistan
  42. Stabsunteroffizier Josef Kronawitter (Todesrune.png 24), 15. April 2010, Baghlan, Afghanistan
  43. Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer (Todesrune.png 33), 15. April 2010, Baghlan, Afghanistan[70]
  44. Oberfeldwebel Florian Pauli (Todesrune.png 26), 7. Oktober 2010, Baghlan, Afghanistan[71]
  45. Hauptgefreiter (Todesrune.png 21), 18. Dezember 2010, Baghlan, Afghanistan[72]
  46. Hauptgefreiter (Todesrune.png 21), 18. Februar 2011, Baghlan, Afghanistan[73]
  47. Stabsgefreiter (Todesrune.png 22), 18. Februar 2011, Baghlan, Afghanistan
  48. Hauptfeldwebel (Todesrune.png 30), 18. Februar 2011, Baghlan, Afghanistan
  49. Hauptmann Markus Matthes (Todesrune.png 33), 25. Mai 2011, Kundus, Afghanistan[74]
  50. Todesrune.png 28. Mai 2011, Talokan, Tachar[75]
  51. Todesrune.png 28. Mai 2011, Talokan, Tachar[76]
  52. Todesrune.png 2. Juni 2011, Provinz Baghlan, Afghanistan[77]
  53. KSK-Soldat, Todesrune.png 4. Mai 2013, Provinz Baghlan, Afghanistan[78]
  54. Panzergrenadier, Todesrune.png 6. Juni 2013, im Feldlager von Masar-i-Scharif, Afghanistan[79]


Bundespolizei

  1. Mario Keller, Polizeiobermeister des Bundeskriminalamtes, Todesrune.png 15. August 2007, Afghanistan
  2. Alexander Stoffels, Polizeiobermeister der GSG 9 BPOL, Todesrune.png 15. August 2007, Afghanistan
  3. Jörg Ringel, Oberkommissar des Bundeskriminalamtes, Todesrune.png 15. August 2007, Afghanistan[81]
  4. Mirko K., Bundespolizist (Todesrune.png 39), 6. Oktober 2013, Jemen, Hauptstadt Sanaa erschossen

Weitere Kräfte

  1. Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma, Todesrune.png 2. Juli 2010, Afghanistan[82]
  2. Ärztin Karen Woo, von der christlichen Hilfsorganisation IAM, ca. Todesrune.png 7. August 2010[83][84]
  3. Soldat, Todesrune.png 25. Mai 2013, Colbitz-Letzlinger Heide[85]

Kritik am Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Einzelgrab des verdienten Deutschen Dr. med. Manfred Oberdörffer auf dem Friedhof (Christ Cemetery) im Stadtteil Schar-e Nau nördlich des Regierungsviertels von Kabul, Afghanistan, das seit 2000 von der Bundeswehr dort wieder gepflegt wird

Die Beteiligung der Deutschen Bundeswehr am Krieg gegen Afghanistan wurde den Bundesbürgern von den Politikern als „Stabilisierungseinsatz“ schmackhaft gemacht. Von Krieg, der dazu diente, auch in diesem Land die VSA-Marionettenregierung mit einem Exil-Afghanen an der Spitze zu stützen, wurde jahrelang absichtlich nicht gesprochen. Die VSA, auch dort sich Befreier nennend, und ihre Militärpartner versuchen seit zehn Jahren eine dort ungewünschte und vermutlich nicht funktionierende Demokratie einzuhämmern.

„Afghanistan gehört den Afghanen, die müssen zurecht kommen. Und wenn sie dann erst einmal einen Stammeskrieg auslösen, dann ist es deren Angelegenheit, da können wir uns nicht einmischen, aber zu glauben, daß nun Afghanistan die Plattform des internationalen Terrorismus würde, ist völlig abwegig. Al-Qaida ist in Afghanistan selbst so gut wie nicht mehr vertreten.”
„Hier in Deutschland liegen seit spätestens 2003 die Berichte der Kommandeure der Bundeswehr, die Berichte des Bundesnachrichtendienstes vor und neuerdings auch die Berichte der deutschen Botschaft in Kabul, die sagen: Die Situation ist aussichtslos, die Gefährdung für die Truppe wächst. Im Irak diskutieren die Amerikaner inzwischen offen darüber, wie lange sie dort noch bleiben wollen, und wenn die da rausgehen, und der Bürgerkrieg sich auch auf die umliegenden Länder ausweitet, ist das natürlich unendlich gefährlicher. Viel, viel gefährlicher, als wenn man Afghanistan räumen würde. Aber, nein, hier in Berlin beschließt man, daß Deutschland am Hindukusch verteidigt wird.”[86] (siehe Filmbeitrag)
  • Der Politiker Paul Schäfer meint:
„Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wird nicht die Folge eines erfolgreichen Friedens- und Versöhnungsprozesses sein, er ist dessen Voraussetzung. [...] Die Bundeswehr bringt Afghanistan keinen Frieden, sie intensiviert den Krieg. Nach Anfrage mußte die Bundesregierung zugeben, daß deutsche Soldaten allein seit März 2009 fast dreimal so häufig Kampfunterstützung aus der Luft angefordert haben wie im ganzen Jahr 2008. Die Truppenzahlen sind stetig erhöht worden, und es ist davon auszugehen, daß für die Zeit nach der Bundestagswahl 2009 schon neue Aufstockungsanforderungen in den NATO-Schubladen liegen. Das Ergebnis: Die Zahl der Sicherheitsvorfälle hat sich seit 2006 nahezu verdreifacht, die Taliban haben regen Zulauf, der Wiederaufbau liegt danieder und die von der NATO geschützten Wahlen werden von der EU als unglaubwürdig betrachtet.“[87]
„Wir sollten uns nicht einbilden, daß alle Probleme irgendwo auf der Welt unsere Aufgabe sind. Wenn andere Leute sich gegenseitig umbringen wollen, dann ist das nicht notwendigerweise unsere Sache, das zu verhindern. Es ist auch nicht unsere Sache, dafür das Leben der eigenen Soldaten aufs Spiel zu setzen.“[88]

Deutsche zahlen jetzt alle angerichteten Schäden

Die Bundeswehr zahlte an Afghanen mehr als eine Million Dollar für Kriegsschäden: Aus einer Aufstellung des Verteidigungsministeriums mit den von Anfang 2002 bis August 2014 gezahlten Entschädigungssummen geht hervor, daß das BRD-Regime für die von der in ihrem Auftrag ins Land gesandten Bundeswehr in Afghanistan verursachten Kriegsschäden mehr als eine Million VS-Dollar ausbezahlt hat: als Entschädigung für verletzte oder getötete Personen, Tiere und Sachschäden – von der zerstörten Brücke bis zum abgebrannten Feld.

BRD-Referenzen

Tapferkeitsmedaille

Die Bundeswehr verlieh am 6. Juli 2009 erstmals die im Oktober 2008 neugestiftete Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit. Mit dieser Tapferkeitsdekoration sollen Soldaten für Taten geehrt werden, die insbesondere bei Auslandseinsätzen „weit über das normale Maß der Pflichterfüllung hinausgehen“.

Verwundetenabzeichen

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff befürworten (April 2010) die Einführung eines Verwundetenabzeichens bei der Bundeswehr.[89]

Bundeswehr-Ehrenmale

Ehrenmale der Teilstreitkräfte

Die drei Teilstreitkräfte besitzen eigene Ehrenmale:

Während das Ehrenmal der Marine bereits zwischen 1926 und 1936 entstanden war, wurden das Ehrenmal der Luftwaffe 1962 und die Erinnerungsstätte des Heeres 1972 errichtet.

Zentrales Ehrenmal

Ein zentrales „Ehrenmal der Bundeswehr” wurde am 8. September 2009 in Berlin eingeweiht.[90]

Kritik

Der Direktor des Instituts für Politikwissenschaften an der Universität St. Gallen, James W. Davis, kritisierte, das Ehrenmal erfülle seinen Zweck nur mangelhaft, ein Nationalfriedhof wäre besser geeignet, getötete Soldaten zu ehren. Das Denkmal sei zu abstrakt, um Angehörigen einen Ort zum Trauern zu bieten.[91]

Wald der Erinnerung

In der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow wurde am 15. November 2014 im Waldgebiet der Liegenschaft der Wald der Erinnerung eingeweiht als Wiedererrichtung verschiedener provisorischer Ehrenhaine aus Einsatzländern, insbesondere Afghanistan, und Ort der privaten Erinnerung Hinterbliebener. Der Wald der Erinnerung bietet somit gezielt eine Alternative zu formellen Ehrenmälern und staatlichem Erinnern. Hier soll es für die Angehörigen zum einen eine Möglichkeit geben, auf eigenen Wunsch Bäume zu pflanzen, oder zum anderen vorhandene Bäume in geeigneter Art und Weise zu kennzeichnen.

Für die Errichtung der Erinnerungsstätte wurden Kernelemente von Ehrenhainen aus Einsatzländern nach Geltow überführt und die Gesamtanlagen möglichst im Originalumfang, anderenfalls verkleinert, aber maßstabsgetreu rekonstruiert, um einen möglichst hohen Wiedererkennungswert zu erzielen. Vor dem Transport in die BRD wurden die Ehrenhaine im Detail erfaßt, Stück für Stück und Stein für Stein zurückgebaut, numeriert und dokumentiert. Die Ziegel für die landestypischen Ziegelsteinmauern wurden beim Originalhersteller in Afghanistan neu gebrannt. Die tonnenschweren Findlinge oder Obelisken wurden in Transportkisten verpackt und befördert. Vor dem Wiederaufbau erfolgte für die wesentlichen Elemente eine fachgerechte Aufarbeitung mit entsprechendem Witterungsschutz.

Die Anlage besteht derzeit aus den Ehrenhainen OP-North, Feyzabad, Kabul, Kunduz, Mazar-e-Sharif, Prizren und Sarajewo.

Anschläge auf Einrichtungen der Bundeswehr in der BRD

Man nimmt jeden. (Startseite FAZ vom 1.12.2016)

Nach einem angeblich linksradikalen Anschlag auf eine Bundeswehrkaserne wollen Systempolitiker die Einrichtungen der Bundeswehr besser schützen. Der Anschlag wird auch gegen die Linkspartei ausgespielt. Es ist die Rede davon, daß die Bundeswehr vor „wirren Geistern“ geschützt werden muß. Zuliefererfirmen der Bundeswehr seien ebenfalls potentielle Ziele von Anschlägen. Den mutmaßlichen linksradikalen Tätern wird aufgrund ihrer angeblichen pazifistischen Grundeinstellung Heuchelei vorgeworfen. Kritiker der Bundeswehr verwahren sich allerdings dagegen kriminalisiert und in Zusammenhang damit gebracht zu werden.[92] Inwieweit der „tiefe Staat“ [93] auch hierbei involviert ist, bleibt dahingestellt.

Nachwuchs

Ein linkes Bündnis, an dem sich auch die Nachwuchsorganisation der SPD, die Jusos, beteiligt, will die Bundeswehr von Schulen und Universitäten „verbannen“. Damit wolle sich das Bündnis gegen die Militarisierung derselben wenden.

Zitate

  • „Die Bundeswehr, immerhin die Nachfolgerin der unbestritten besten Armee, die die Welt je gesehen hat, ist heute eine besonders exemplarische Kasperltruppe, in Narrenkleider gehüllt, miserabel bewaffnet, kaputtgespart, geführt von feigen Generälen und einer Ministerin, der man vielleicht besser die Chefredaktion der ‚Brigitte‘ anvertrauen sollte. Die Neu- und Restdeutschen wollen bekanntlich alles zu hundert Prozent anders machen als die Nazis, was speziell beim Militär auf das Paradox einer pazifizierten, friedfertigen, handzahmen Truppe hinauslaufen musste, die offiziell keine Feinde mehr kennt, und so sieht der Laden denn auch aus: Die Soldaten sind gehalten, sogar unter Feuer brav ihren Müll zu trennen, die Panzer werden schwangerentauglich, die Kasernen kindergerecht ausgestattet, die Artillerie wird demnächst nur noch biologisch abbaubare Munition verschießen, nicht einmal beim Häuserkampf darf die Wehrmacht mehr das Vorbild sein, sondern vielleicht besser die Berliner Antifa, und wer eine Soldatin in allen Ehren anmacht, wird in Unehren entlassen. Deutschlands ‚schimmernde Wehr‘ hat keinen Schimmer, wie sie ihr Land im Ernstfall verteidigen sollte. Dass da und dort noch ein paar Kampfflieger, Afghanistan-Infanteristen und KSK-Männer einen guten Job machen, ist unbenommen, aber Arnold Gehlens Vorschlag, die Bundeswehr möge sich ‚Leben und leben lassen‘ aufs Koppelschloss schreiben, darf praktisch als durchgesetzt gelten.“Michael Klonovsky[94]
  • „Das Rohr an der Waffenanlage des GTK Boxer wurde mit einem schwarz angestrichenen Besenstiel simuliert.“[95] — Bundeswehrbericht zum Zustand der Gefechtsfahrzeuge bei einer NATO-Übung in Norwegen

Siehe auch

Literatur

  • Dieter E. Kilian: Führungseliten. Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–2015. Politische und militärische Führung. Osning Verlag, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-9814963-2-1

Verweise

Allgemeines

Chronologie des Einsatzes in Afghanistan (ISAF) auf bundeswehr.de

Karikaturen

Filmbeiträge

Nach Protesten von Rot-Grün gelöschter Werbefilm (2011)


Filmverweise

Fußnoten

  1. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 87a
  2. Die Daten der Tabelle gemäß der Jungen Freiheit, 44/14, S. 7
  3. Ex-Generalinspekteur kritisiert Zustand der Bundeswehr, Junge Freiheit, 22. September 2014
  4. Bundeswehr kaum noch einsatzfähig, Junge Freiheit, 25. September 2014
  5. 5,0 5,1 5,2 Junge Freiheit, 16/15, S. 7
  6. Einsatz-Soldaten über das G36: „Wir haben nie rechts gezielt und links getroffen“, FAZ, 22. April 2015
  7. Breit gestreute Warnschüsse, FAZ, 22. April 2015
  8. SPD: Keine Uranmunition für die Bundeswehr, Junge Freiheit, 27. April 2015
  9. Stand: April 2013
  10. Merkels neues Faible fürs Militärische – Ehrenkreuz-Verleihung, Gelöbnis-Rede – im Wahlkampf nähert sich die Kanzlerin den Soldaten an, Berliner Zeitung, 10. Juli 2009
  11. Peter Schwarz: Joschka Fischer wirbt für den Afghanistankrieg, wsws.org, 9. Dezember 2009
  12. vgl: Neue Kriegspartei: Der Weg der Grünen in die NATO, 16. Mai 2009; tlaxcala.es, 16. Mai 2009
  13. Wer ist die Bundeswehr?, Tagesspiegel, 28. Juni 2009
  14. Kritik am Standort für das Bundeswehr-Ehrenmal, 3sat Kulturzeit, 27. November 2008
  15. Umstrittener Ort der Trauer – Bundeswehr-Ehrenmal in Berlin eröffnet, Der Tagesspiegel, 9. September 2009
  16. Diesen Termin nannte Verteidigungsminister zu Guttenberg bei der Bundeswehrtagung in Dresden, 22. November 2010
  17. Kanzlerin Merkel nannte den Schritt „vertretbar“. Die Wehrpflicht bleibe im Grundgesetz erhalten, weil niemand wisse, wie es in 20 Jahren aussehe.
  18. tagesschau.de, 8. Mai 2011
  19. Bei der Umstrukturierung der Bundeswehr. Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011.
  20. Devotes Volk, eigentümlich frei, 30. Mai 2014
  21. Bundeswehr hat regionale Schlagseite, Junge Freiheit, 8. Juli 2009
  22. Facebook, 5. Juli 2018
  23. "Landesverrat!" AfD-Poggenburg schockiert über Travestie-Besuch in Kaserne
  24. 33-cabinet.png Abgerufen am 5. Februar 2017. Bei WebCite® archivieren.Bundeswehr soll attraktiver für Homosexuelle werdenJunge Freiheit, 12. Januar 2017
  25. FAZ, 29. Juli 2017, S. 9
  26. Die Integration positiv erfahrenBundeswehr.de, 24. April 2012
  27. [1]DeutscherSoldat.de
  28. Multikulti in der Bundeswehr – De Maizière umwirbt Migranten, Sächsische Zeitung, 20. Juni 2012
  29. Junge Freiheit, 19/15, S. 5
  30. sagte der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Driftmann dem Focus.
  31. ZDF, 29. August 2010: DIHK: Bundeswehr soll Wirtschaftswege sichern
  32. Zur Befassung mit der Frage der Staatlichkeit der BRD siehe insbesondere unter BRD und Rechtslage der BRD
  33. Staat in Selbstauflösung, PAZ, 6. November 2015)
  34. 33-cabinet.png Abgerufen am 18. September 2016. Bei WebCite® archivieren.Bundeswehreinsatz in Asylkrise kostete 430 Millionen EuroJunge Freiheit, 16. September 2016
  35. FAZ, 28. Dezember 2015, S. 5
  36. In Usbekistan unterhält die Bundeswehr einen großen Versorgungsstützpunkt.
  37. Afghanistan: Die Beteiligung der Bundeswehr an der Internationalen Schutztruppe ISAF soll bis zum 13. Dezember 2010, ausgedehnt werden. Zum ISAF-Mandat gehört auch der Einsatz von „Tornado“-Jets zur Aufklärung.
  38. Berliner Morgenpost, 2. Mai 2010: Karl-Theodor zu Guttenberg: „Im Kosovo stellen wir mandatsgemäß bis zu 3.500 Soldaten.
  39. Kosovo – Deutschland übernimmt KFOR-Kommando von Italien, euronews.net, 8. September 2009
  40. UNIFIL: Seit Herbst 2006 wird die Marine auch im Rahmen der UNIFIL-Mission vor dem Libanon eingesetzt. Der Einsatz soll bis zum 30. Juni 2010 verlängert werden.
  41. National-Zeitung, 13. Februar 2015, S. 5
  42. 42,0 42,1 Bundeswehreinsätze in Mali und Irak werden ausgeweitet, Junge Freiheit, 28. Januar 2016
  43. National-Zeitung, 7. April 2017, S. 3
  44. Warum die Bundeswehr die Türkei verlässt, FAZ, 15. August 2015
  45. Mehr als 2000 Menschen aus Mittelmeer gerettet, FAZ, 6. Juni 2015
  46. Wie viele Deutsche müssen noch in Afghanistan sterben, Bild, 8. August 2009
  47. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Bis zum geplanten Abzug der deutschen Streitkräfte 2014 muß Deutschland nach Schätzungen des Instituts weitere fünf Milliarden Euro für den Einsatz ausgeben.
  48. Berlin schickt 2000 weitere Soldaten nach Afghanistan, ddp, 16. Dezember 2009
  49. Zwei deutsche Soldaten und fünf Kinder getötet, 20min.ch, mit Filmbeitrag, 20. Oktober 2008
  50. Afghanistan: Ein Opfer aus Brandenburg, rbb-online.de, 21. Oktober 2008
  51. Kundus: Zwei Anschläge, ein Toter, neun Verletzte, Der Tagesspiegel, 30. April 2009
  52. Drei deutsche Soldaten nahe Kundus gefallen, Junge Freiheit, 23. Juni 2009
  53. „Wir sind dort keine Besatzer …” und im Krieg befinden wir uns auch nicht, Altermedia, 24. Juni 2009 Verweis defekt, gelöscht oder zensiert!
  54. Wieder drei tote Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, Altermedia, 23. Juni 2009 Verweis defekt, gelöscht oder zensiert!
  55. ddp Deutscher Depeschendienst GmbH: Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet, vom 2. April 2010
  56. Drei deutsche Soldaten getötet, ZDF, 2. April 2010
  57. EIL – Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ums Leben gekommen, RIA Novosti, 2. April 2010
  58. Bei schweren Gefechten im Norden Afghanistan habe drei deutsche Soldaten das Leben verloren, acht wurden schwer verwundet, 20min.ch, 15. April 2010
  59. Bundeswehrmission am Hindukusch – Vier deutsche Soldaten in Afghanistan getötet, Der Spiegel, 15. April 2010
  60. Neuer Afghanistan-Zwischenfall: Tödlicher Panzerfaust-Angriff auf Bundeswehr, Handelsblatt, 15. April 2010
  61. Verletzte bei Anschlag auf Bundeswehr in Afghanistan, RIA Novosti, 13. Juni 2010
  62. Bundeswehr erhält neue geschützte Fahrzeuge für Afghanistan, egon-w-kreutzer.de, 5. November 2008
  63. Reichlich Alkohol in Bundeswehr-Lagern in Afghanistan, Deutschlandradio Kultur, 12. November 2008
  64. Afghanistan - Bundeswehr lässt sich fast eine Million Liter Bier liefern, Focus, 12. November 2008
  65. Der Spiegel, 4. September 2011, beruft sich auf eine Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der SPD.
  66. Die Kameradschaft trauert um Patric Sauer
  67. Emotionaler Abschied vom „Fallschirmjäger aus Leidenschaft“, Osthessen News, 13. Oktober 2009
  68. http://www.spin.de/hp/U1300/page/Gedenken
  69. Deutschland soll mit weiteren Toten rechnen, 20min.ch, 24. April 2010
  70. Trauer um unsere Soldaten – Diese 4 Männer fielen für Deutschland, Bild, 19. April 2010
  71. vgl. altermedia: Kompakt Nachrichten: Afghanistan – Gefallener Soldat stammte aus Halle/Saale (18.10.10)
  72. Unangekündigter Truppenbesuch – Merkel spricht von Krieg in Afghanistan, Tagesspiegel, 18. Dezember 2010
  73. 18. Februar 2011: Drei Bundeswehrsoldaten wurden bei einer Schießerei getötet. Außerdem sei der Angreifer – ein afghanischer Soldat – ums Leben gekommen. Er hatte auf die Gruppe von Bundeswehrsoldaten geschossen, als diese in ihrem Außenposten mit „mit technischen Arbeiten“ beschäftigt waren. Es gebe zwei schwer verletzte und vier leicht verletzte Bundeswehrsoldaten.
  74. vgl. altermedia: Abt. Steter Tropfen höhlt den Stein: Noch mehr freie Militärplanstellen am Hindukusch (28.05.11)
  75. Nach Angaben ... war der deutsche Kommandeur der Internationalen Schutztruppe Isaf in Nordafghanistan, General Markus Kneip, bei dem Treffen anwesend, auf das der Anschlag verübt wurde. Insgesamt sollen sieben Personen getötet worden sein. – Express, 28. Mai 2011
  76. Bei Fernzündung eines (CIA) Sprengsatzes.
  77. Fünf Soldaten wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Der Bundeswehr zufolge explodierte eine Sprengfalle in der Nähe eines deutschen Konvois. Der Anschlag ereignete sich 36 Kilometer südlich der Stadt Kundus, wo die Deutschen ihr Feldlager haben.
  78. Spezialkräfte der BRD hatten im Rahmen des ISAF-Einsatzes eine afghanische Operation in der nördlichen Provinz Baghlan begleitet und unterstützt. Dabei hätten Aufständische das Feuer auf die afghanischen und die ISAF-Kräfte eröffnet.
  79. Untersuchungen hätten ergeben, daß der Soldat zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Alkoholeinfluß gestanden habe. Der Soldat gehörte dem Panzergrenadierbataillon 122 aus dem bayerischen Oberviechtach an.
  80. Ein 33jähriger Major und ein 47jähriger Stabshauptmann des Kampfhubschrauberregiments 36 aus Fritzlar starben im westafrikanischen Mali bei einem Absturz ihres Kampfhubschraubers Tiger.
  81. Die Gefallenen – eine traurige Liste, Frankfurter Rundschau, 15. Juni 2009
  82. Angriff auf Hilfsprojekt – Deutscher Wachmann in Kundus getötet, Express, 2. Juli 2010
  83. Im Norden Afghanistans [sind] in der Provinz Badachschan [...] die Mitglieder eines zehnköpfigen Ärzteteams durch Schüsse getötet worden.“, dernewsticker.de, 7. August 2010
  84. Ärzte-Team in Afghanistan erschossen - Sie wollten heilen und starben durch Hass, Bild, 8. August 2010
  85. Bei einer Gefechtsübung auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in der Colbitz-Letzlinger Heide ist ein Soldat tödlich verunglückt. Sein Panzerbataillon hatte sich in der Altmark auf einen Einsatz in Afghanistan vorbereitet.
  86. Mission Impossible – Deutsche Soldaten in Afghanistan, aspekte.zdf.de, 3. November 2006
  87. Bundeswehrabzug ist nicht Folge, sondern Voraussetzung eines Friedensprozesses in Afghanistan, Presseportal.de, 9. September 2009
  88. Altbundeskanzler Schmidt beklagt Niveaulosigkeit deutscher Politik, Die Welt, 19. März 2010
  89. http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/04/30/30-06-guttenberg.html
  90. Ehrenmal der Bundeswehr – Wo bleibt in der Demokratie unsere deutsche Identität?, Der Nonkonformist, 14. Oktober 2007
  91. Zentrales Bundeswehr Ehrenmal: Politologe plädiert für Ehrenfriedhof – Union begrüßt Gedenkstätte, Deutschlandradio Kultur, 8. September 2009
  92. Politik will Armee vor „wirren Geistern“ schützen, Die Welt, 4. August 2013
  93. Elsässer zur NSU in türkischer Tageszeitung SOL: Bu işin içinde “derin devlet” var, Elsässers Blog, 9. November 2012
  94. Michael Klonovsky: Acta Diurna, Netztagebuch, 5. Mai 2017
  95. Bundeswehr zieht mit Besenstielen ins Manöver, Die Welt, 17. Februar 2015
  96. Bundeswehr in Kunduz: „Das war ein sauberer Treffer“, Der Spiegel, 8. September 2009
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